Um 15.000 Euro betrogen

Wieder schlugen „Falsche Polizeibeamte“ zu. Dieses Mal überredeten sie eine 87-jährige Frau aus Kiel, ihnen 15.000 Euro zu übergeben. Da die Ermittlungen des Kommissariats 12 der Kieler Kripo noch laufen, werden bestimmte Details nicht bekannt gegeben.

Sehr wahrscheinlich versuchte die Geschädigte jedoch, ein zweites Mal einen großen Geldbetrag zu übergeben. Das fiel einem Mitarbeiter ihrer Hausbank auf, der dann auch die Polizei hinzuzog.

Die Polizei bittet erneut darum, mit Eltern und Großeltern über diese Masche zu sprechen.

Folgendes Vorgehen kann Betrüger am Telefon abwehren: Ausatmen. Auflegen. Anrufen: 110.

Diese drei Wörter beginnen jeweils mit einem „A“, weshalb sie auch die drei A´s genannt werden:

Ausatmen. Die Angerufenen sollten innehalten, sich orientieren und auf ihre Atmung konzentrieren. Das hilft, Abstand zur Situation zu bekommen um sich klar zu machen, dass hier gerade gerissene Straftäter anrufen. Die Polizei wählt im wahrsten Sinne des Wortes diesen Weg nämlich nicht.

Auflegen. Es ist erforderlich, die Verbindung technisch zu trennen. Das gelingt nur über das Auflegen.

Anrufen. Anschließend sollte über den Polizeiruf 110 die richtige Polizei informiert werden. Diese leitet sofort die erforderlichen Maßnahmen ein.

Die drei A´s können helfen, Straftaten zu verhindern.