Kiel und seine Partnerstädte

Städte- und Gemeindepartnerschaften weit über Ländergrenzen und Kontinente hinweg sind heutzutage etwas völlig normales. Doch in Kiel sind solche Freund- und Partnerschaften noch ein wenig besonders, denn Kiel ist die erste Stadt, die 1925 ganz offiziell eine „Städtepartnerschaft“ mit einer Stadt im Ausland geschlossen hat (Sonderburg).

Städtepartnerschaften sollen die kulturellen Grenzen in den Köpfen der Menschen verwischen lassen und für einen Austausch zwischen unterschiedlichen Kulturen sorgen. Im besten Fall helfen solche Partnerschaften sogar, demokratische Strukturen aufzubauen. Aber auch im Bereich der technischen Entwicklung können Städte- und Gemeindefreundschaften einen wichtigen Beitrag leisten.

Deshalb ist es wichtig, dass sich regelmäßig neue Partnerschaften entwickeln. Kiel ist unter anderem Mitglied in der Union of the Baltic Cities (UBC), in der sich Städte zu einer Art „Ostsee-Städtetag“ zusammengeschlossen haben. doch Kiel war auch 2013 bereits sehr fleißig und hat neben zwei Städten in der Türkei auch eine neue Gemeindefreundschaft mit einem Part­ner­di­strikt in Tansania namens Moshi Rural geschlossen.

Für die Lan­des­haupt­stadt Kiel ist diese Part­ner­schaft – nach den Part­ner­städ­ten Brest (Frank­reich), Coven­try (Groß­bri­tan­nien), Vaasa (Finn­land), Gdy­nia (Polen), Tal­linn (Est­land), Stral­sund, Sovetsk, Kali­nin­grad (beide Ruß­land), Sam­sun (Tür­kei) und der Schwes­ter­stadt Antakya (Tür­kei) – die erste Part­ner­schaft außer­halb Euro­pas und die erste Part­ner­schaft mit einem Landkreis.