Der 7. Kieler Bootshafensommer sucht noch Künstler

Bootshafensommer 2014 Bild: Kiel Stadtmarketing e.V.

Bootshafensommer 2014 Bild: Kiel Stadtmarketing e.V.

Die Vorbereitungen für den nächsten Bootshafensommer in Kiel laufen. Nach den Erfolgen der letzten Jahre spielen auch 2015 wieder an 12 Veranstaltungstagen Bands auf der schwimmenden Bühne im Bootshafen. Welche Bands das sein werden, steht noch nicht fest. Der Veranstalter Kiel-Marketing sucht daher wieder Bands und Bühnenkünstler, die Lust haben, mitten in der Kieler Innenstadt vor Publikum aufzutreten.

Bewerbung

Rund 45 000 Besucher kommen jährlich zum Bootshafensommer. Da lohnt sich so ein Auftritt schon mal – und die Location ist ein echtes Highlight. Bis zum 31. März können sich Bands und Solokünstler per Mail um einen der rund 100 Auftrittsmöglichkeiten bewerben. Das Bewerbungsformular kann unter www.kiel-sailing-city.de/veranstaltungen/innenstadt-events/bootshafensommer.html heruntergeladen und ausgefüllt werden.

Programm

Vom 24. Juli bis zum 29. August geht der Boothafensommer in die siebte Runde. Jeweils freitags von 15 bis 23 Uhr und samstags von 13 bis 23 Uhr steht dem Publikum ein vielfältiges und ksotenloses Programm bevor. Neben den Bands, bei denen für jeden Geschmack etwas dabei sein wird, werden in diesem Jahr auch wieder die Wiederholung der Elektrofreiluftkultur und die Übertragung der Premiere des Kieler Sommer Open Air „Nabucco“ zwei der Highlights sein.

Elektrofreiluftkultur

Kiel Marketing wird zusammen mit der Eventagentur PlanB die Premiere aus dem letzten Jahr fortsetzen. DJs der Elektroszene werden die Gäste zum Tanzen und Feiern bringen.
Die Elekrofreiluftkultur ist für Fans der elektronischen Musik längst kein Geheimtipp mehr: Die Veranstaltungen im Schrevenpark, im Werftpark und am Nordmarksportfeld ziehen regelmäßig zahlreiche Liebhaber der Szene an und sorgten bis jetzt jedes Mal für ausgelassene Stimmung.

Nabucco

Am 22. August feiert die Sommeroper „Nabucco“ Premiere auf dem Kieler Rathausplatz. Und auch der Bootshafensommer wird die Premiere live übertragen. Die Oper um den Babylonierkönig Nabucco wird in gemütlicher Atmosphäre vom Bootshafen aus zu bewundern sein.

Schnuppersegeln

Natürlich wird auch 2015 das Schnuppersegeln für Kinder nicht fehlen. Freitags von 15 bis 18 Uhr und samstags von 13 bis 18 Uhr können Kinder ab sechs Jahren in den Segelsport schnuppern. Unter Anleitung von ausgebildeten Segeltrainern von Kiel-Marketing dürfen die Kleinen auf Optimisten trainieren. Die kostenlose Teilnahme erfordert allerdings ein Anmeldung (täglich von 10 bis 16 Uhr unter 0176 94986050 oder per Mail an ksc@kiel.de) und das Schwimmabzeichen in Bronze.

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  1. Schon seit seiner Kindheit hat Peter Unbehauen ein Faible für norddeutsche Folklore, obwohl seine Familie eigentlich aus Franken stammt, daher auch der ungewöhnliche Name.

    Doch schon 1460 wanderte der unternehmungslustige Claus Unbehauen (*1435) ins damals entvölkerte Fehmarn ein. Dort lebten die Unbehauens in Frieden, bis der 30jährige Krieg auch Fehmarn einholte. 1644 fielen Asmus und Claus Unbehauen in der Schlacht von Puttgarden, als die Schweden die Insel eroberten.

    In jüngerer Vergangenheit waren viele seiner Vorfahren „Schipper“.

    Der Heimatdichter Klaus Groth setzte seinem Urgroßvater Heinrich ein Denkmal mit dem Gedicht vom „Schipper Unbehauen“, erschienen im „Quickborn“, Bd. 2.

    Besonders beeindruckte ihn sein Großonkel Franz, welcher als freischaffender Schipper außerhalb der bürgerlichen Normen stand – im krassen Gegensatz zu seinen Großeltern, die Franz wie folgt charakterisierte: “ Dort müssen sogar die Fliegen die Wände im rechten Winkel entlanglaufen“. So wuchs er schon damals „multikulturell“ auf.

    Die norddeutsche Musik und sein Akkordeon führten ihn schon als musikalischen Botschafter Hamburgs nach Yokohama, Miami, Santo Domingo und St. Petersburg.

    Seit 2003 wirkt er als Bänkelsänger mit in der Oper „Lulu“ von Alban Berg an der Hamburgischen Staatsoper – in einer Neuinszenierung von Peter Konwitschny.

    Insgesamt verfasste er bislang sechs Bücher, wovon „Dass ihr euch ja nich´schietig macht!“, das Hamburg-Liederbuch, bereits in 5. Auflage erscheint.

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