Viel Farbe für die Kieler Woche 2014 – das neue Plakat ist da!

KielerWoche2014Die Kieler Woche 2013 war geprägt von Blau und Weiß auf Plakaten und Fahnen. Im kommenden Jahr sind Rot und Pink bestimmende Farben, blaue Wellen und eine asiatisch anmutende Gestaltung kennzeichnen das Design der Fest- und Segelwoche. Die Jury des Wettbewerbs für ein Corporate Design der Kieler Woche 2014 entschied sich am Mittwoch, 4. September 2013, für den farbkräftigen Entwurf der Zwillinge Thomas und Martin Poschauko aus dem bayerischen Bad Aibling.

Ein senkrechter Schriftzug „Kieler Woche“ am linken Rand, die Daten 21.-29. Juni am rechten Bildrand und ein dunkelgrüner Kreis, aus dem die gelbe Jahreszahl 2014 ragt, bilden den Rahmen für die markanten blauen Wellen mit ihren pink-violett-gelbgrünen Spitzen: Das Kieler-Woche-Design 2014 hat nichts gemein mit dem früher oft gesehenen weißen (Segel-)Dreieck auf blauem Grund.

Zwillinge aus Bayern entwarfen markantes Design für Segel- und Festwoche

Die Jury lobte unter anderem, dass das Grundmotiv der bewegten See „noch nie in einer so spektakulären und ungestümen Art und Weise“ aufgenommen wurde. „Für die Kieler Woche 2014 türmt sich ein ganzes Wellengebirge farbenfroh vor uns auf, das uns in seinen Bann zeiht und förmlich mitbewegt“, heißt es in der Begründung der Jury. Das Motiv lasse an ausdrucksstarke Holzschnitte erinnern. Dabei bieten sich spielerische Assoziationen von hellblauen Segeln bis zur asiatisch anmutenden Schreibweise, von indianischer Formensprache bis zu sportlichen Rhythmen.“

Seit 1948 wird mit jährlich wechselnden Plakaten und anderen Werbemitteln weit über Kiel hinaus für die Fest- und Segelwoche geworben. Sich in diese Tradition einzureihen und einmal das Kieler-Woche-Design zu gestalten, ist der Traum vieler Grafikdesigner. Aber nur wenige bekommen die Chance dazu: Seit 1959 lädt Kiel von einer Jury ausgewählte Designer aus dem In- und Ausland zum renommierten Wettbewerb ein. Die eingeladenen Teilnehmer sind Gäste der Kieler Woche und sammeln an der Förde Eindrücke, die sie dann in ihre Entwürfe für das Folgejahr einfließen lassen. Erstmals wurde das Plakat der Kieler Woche 1960 durch so einen Einladungswettbewerb ermittelt. Seit Mitte der 70er Jahre muss das Plakat eingebunden sein in ein stimmiges Corporate Design.

Teilnehmer des 55. Wettbewerbs für das Kieler-Woche-Design waren: Christoph Niemann (Berlin), Christopher Jung + Tobias Wenig (Berlin), Thomas + Martin Poschauko (Bad Aibling), Harmen Liemburg (Amsterdam/Niederlande) und Annik Troxler (Riehen/Schweiz). Sie erlebten Ende Juni die Kieler Woche 2013 und reichten anschließend insgesamt sieben Entwürfe ein.

In der Jury saßen vier Fachjuroren und vier Sachjuroren. Fachgutachter waren die Designer Prof. Detlef Fiedler aus Berlin (Gewinner Wettbewerb für 2005 und ständiges Jurymitglied), Prof. Bernard Stein aus Berlin (ständiges Jurymitglied) und Ariane Spanier aus Berlin (Gewinnerin Wettbewerb für 2012) sowie Christian Riediger als Leiter des Kieler-Woche-Büros. Ihnen saßen als Sachgutachter zur Seite: Prof. Dr. Gerhard Fouquet (Präsident der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel) als Vorsitzender des Kultur- und Wissenschaftssenats der Landeshauptstadt, Rainer J. Kraatz als Vorsitzender des Vereins zur Förderung der Kieler Woche, Peter Ramcke (Organisationsleiter der Kieler-Woche-Segelregatten) als Segelexperte und Ingrid Lietzow als neue Vorsitzende des Aufsichtsrats der Kieler Woche Marketing GmbH.

Thomas und Martin Poschauko sind die Gewinner des laut Juror Prof. Stein „weltbesten Plakatwettbewerbs“. Die Zwillinge sind 1980 in Rosenheim geboren und studierten Kommunikationsdesign an der Fachhochschule Würzburg. Seit 2007 leiten sie ihr eigenes Studio in Au bei Bad Aibling (Oberbayern). Ihr Atelier ist ein altes Kino aus den 30er-Jahren. Sie arbeiten als Illustratoren und Grafikdesigner sowie als freie Künstler mit den Schwerpunkten Malerei, Zeichnung und Druckgrafik. Im Zentrum ihrer Projekte steht die Erkundung von Kreativität und Gestaltung. Die Erkenntnisse ihrer Forschungsarbeit geben sie als Dozenten und Autoren weiter. Im Internet sind sie unter www.poschauko.de zu finden.

Arbeiten von Thomas und Martin Poschauko wurden mit nationalen und internationalen Designpreisen ausgezeichnet: Lucky Strike Junior Designer Award 2008, Bayerischer Staatspreis für Nachwuchsdesigner 2008, red dot design award „best of the best“ 2009, Nominierungen für den Designpreis der Bundesrepublik Deutschland 2010 und 2011, Silber beim ADC-Wettbewerb 2011.

Alle Plakatentwürfe des Design-Wettbewerbs zur Kieler Woche 2014 – und früherer Wettbewerbe – können unter www.kieler-woche.de im Internet angeschaut werden.

Gorch Fock erstmals seit 2009 wieder Führungsschiff

Es ist ein „Comeback“, das allen echten Kielerinnen und Kielern das Herz höher schlagen lässt: Die Gorch Fock, das Segelschulschiff der Deutschen Marine mit Heimathafen in Kiel, führt erstmals seit 2009 wieder die traditionelle Windjammerparade zur Kieler Woche an. Bei dem maritimen Höhepunkt der Fest- und Segelwoche sind am Sonnabend, 29. Juni, 11 bis 13.30 Uhr, wieder fast 120 Schiffe auf der Förde unterwegs. Segel- und Schiffsbegeisterte können das imposante Schauspiel von vielen Aussichtspunkten miterleben.

Die "Alexander von Humboldt II." wird hinter der Gorch Fock segeln (Bild: AR)

Die „Alexander von Humboldt II.“ wird hinter der Gorch Fock segeln (Bild: AR)

Rund 100 Groß- und Traditionssegler sowie 17 Dampf- und Begleitfahrzeuge, darunter das Kieler Museumsschiff Bussard, bilden offiziell die Windjammerparade. Dazu gesellen sich unzählige kleinen Jachten und Boote, die aber darauf achten müssen, die Aufstellung der Schiffsformation nicht zu stören. Hinter dem Führungsschiff Gorch Fock folgen unter anderem die Großsegler Alexander von Humboldt II, Sedov und Großherzogin Elisabeth. Erstmals segelt die Götheborg mit. Sie wurde vor knapp zehn Jahren nach dem Vorbild eines schwedischen Handelsschiffes aus dem 18. Jahrhundert gebaut.

Die Schiffe legen am Sonnabend gegen 9.45 Uhr von ihren Liegeplätzen ab und gehen am Ostufer der Innenförde in Warteposition. Bei günstigem Wind werden um 10.45 Uhr die Segel gesetzt. Offizieller Startschuss für die Parade ist um 11 Uhr: Dann segeln die Windjammer in Paradeformation aus der Innenförde in die Außenförde und nehmen Kurs auf Laboe.

Wenn der Wind zum Paradestart richtig weht, wird mit vollen Segeln gefahren. Mit einem Tempo von vier Knoten (knapp 7,5 km/h) wird mit nordöstlichem Kurs durch die Friedrichsorter Enge vorbei am Laboer Ehrenmal gesegelt. Nach zweistündiger Fahrt werden die Schiffe gegen 13 Uhr die gedachte Ziellinie zwischen dem Olympiazentrum Schilksee und Laboe passieren. Dort löst sich die Parade auf und die Schiffe können dann eigene Wege einschlagen.

Segelfans können das Spektakel von verschiedenen Plätzen entlang der gesamten Innenförde verfolgen. Die besten Plätze auf dem Westufer sind an der Kiellinie, am Hindenburgufer, am Leuchtturm Holtenau, am Leuchtturm Friedrichsort und am Falckensteiner Strand. Gute Sicht auf dem Ostufer bietet der Förderwanderweg, besonders in Mönkeberg, Kitzeberg und Möltenort.

Nähere Informationen sowie eine Übersicht aller teilnehmenden Schiffe sind im Captains‘ Handbook der Windjammerparade zu finden, das im Internet unter www.kieler-woche.de heruntergeladen werden kann.

Halbzeitbilanz Kieler Woche 2013: Fröhliche Stimmung, friedliche Feiern und ideales Segelwetter

Die Kieler Woche 2013 ist im vollen Gange und präsentiert sich auch in diesem Jahr bunt, lebendig und unglaublich vielfältig. Zur „Halbzeit“ der Fest- und Segelwoche zieht die Landeshauptstadt Kiel eine positive Zwischenbilanz. Auch nach dem Auftaktwochenende mit der stimmungsvollen Eröffnung auf der Rathausbühne und der Verleihung des Weltwirtschaftlichen Preises als intellektuellem Höhepunkt zogen am Montag, Dienstag und Mittwoch wieder Zehntausende durch die Straßen der Landeshauptstadt, um fröhlich und überwiegend sehr friedlich zu feiern.

Die Wetterbedingungen – windig, nicht zu heiß und meistens trocken – sorgen vor allem bei den Seglerinnen und Seglern für beste Laune. So musste bislang keine einzige Wettfahrt abgesagt werden.

„Erneut feiern auf der Kieler Woche Menschen vieler Nationen und aller Generationen eine große Sommer- und Segelparty der Sonderklasse“, sagte Oberbürgermeisterin Susanne Gaschke und machte klar: „Diese positive Stimmung und Energie wollen wir weiter aufrecht erhalten. Freuen wir uns auf eine tolle zweite Halbzeit und einen furiosen Kieler-Woche-Endspurt – gefühlt könnten wir noch in die Verlängerung gehen!“

Das Veolia-Seglerfeuerwerk am Mittwoch markierte bei den Segelwettbewerben den Wendepunkt mit dem Wechsel von den Olympischen zu den Internationalen Klassen. Und auch abseits der Regattabahnen wird in den kommenden Tagen noch viel geboten. Zu den besonderen Höhepunkten zählen etwa die traditionelle Windjammerparade unter Führung der Gorch Fock (Sonnabend, 29. Juni), die Verleihung des Wissenschaftspreises der Landeshauptstadt Kiel sowie das große Abschlussfeuerwerk über der Kieler Förde (beides Sonntag, 30. Juni). Immer einen Besuch wert ist die Spiellinie auf der Krusenkoppel, die in diesem Jahr zum 40. Mal stattfindet und auf der die jüngsten Kieler-Woche-Fans ein „Schlaraffenland“ erkunden können.

Familienfest auf dem Ostufer beim Open Park

Die Innenstadt und die Kiellinie sind zu jeder Zeit der Kieler Woche Zuschauermagneten. Aber auch an anderen Orten im Stadtgebiet wird in dieser Zeit gefeiert: Der „Open Park“ im Volkspark am Ostring („Werftpark“) ist ein großes Familienfest mit neun Stunden Musik, Spiel- und Aktionsmöglichkeiten für Klein und Groß.

Los geht es mit Fallschirmspringerinnen und Fallschirmspringern des Luftsportvereins Kiel, die bei gutem Wetter um 13.45 Uhr den Auftakt zum bunten Fest bilden. Beim darauffolgenden Programm ist für jede und jeden etwas dabei. Die Palette reicht von Kinderaktionen über Kleinkunst bis hin zu Musik – und das alles kostenlos. Den Abschluss bildet gegen 22.30 Uhr das große Parterre-Feuerwerk.

Besonders den kleinen Besucherinnen und Besuchern wird einiges geboten: Ein nostalgisches Karussell steht für Rundfahrten bereit, beim Ponyreiten und im Streichelzoo des Tierparks Gettorf können neue Freundschaften mit Vierbeinern geschlossen werden. Lauenburgers Puppentheater entführt alle Gäste in fantastische Welten. Wieder dabei ist der Kinder- und Jugendzirkus Beppolino. Außerdem gibt es viele weitere Aktionen wie Kinderschminken, eine Kletterwand, Wurfspiele zum Ausprobieren.

Viel zu lachen und zu staunen bietet das Kleinkunstforum im „Open Park“. Hier treten Inge Oscheja, Lucy Lou, Kammann und das WASDAS-AktionsTheater auf und zeigen Comedy und Artistik vom Feinsten. Auch der Sport kommt nicht zu kurz: Der Beachsoccer Cup sucht wieder seinen Sieger und es gibt die Gelegenheit, die eigene Schussgeschwindigkeit an der Torwand zu messen. Wer sich lieber tanzend bewegen will, sollte sich das Bühnenprogramm nicht entgehen lassen. Jean-Jacques du Parlesgrand führt durch das Programm, das um 14 Uhr mit dem Kindertanzkreis der Ellerbeker Turnvereinigung startet. Danach sorgt der Shanty-Chor „Sailing-City“ für maritimes Musikflair. Die spanische Folkloregruppe „Maquia“ entführt die Zuschauerinnen und Zuschauer mit ihrer Musik in den Süden, ehe „Grünschnabel“ die Kinder zum Rocken bringt. Mit den Italienern von
„I Nebrodi“ wird die Musik wieder südländischer, anschließend präsentiert die Tanzgruppe „Celtic Dance“ ihr Können. Danach kommt mit „Ika“ eine Ethno-Pop-Band aus Serbien, ehe „The Sally Gardens“ mit Irish Folk den musikalischen Teil des Festes beschließen.

Politiker und Sportler eröffnen die Kieler Woche 2013

„Leinen los!“ – so schallte es am Samstag zur Eröffnung der Kieler Woche 2013.

Fröhlich, vielfältig und teilweise feucht – so präsentierte sich die Kieler Woche 2013 an ihrem Eröffnungswochenende. Die sporadischen Regenschauer konnten aber weder den Fans des Sommerfestes noch den Seglerinnen und Seglern die Laune verderben: An den ersten drei Tagen kamen nach Schätzungen von Stadt und Polizei fast 400.000 Menschen, um die einzigartige Mischung aus Sport, Kultur, Unterhaltung, Wissenschaft, Politik, Wirtschaft, internationaler Begegnung und Lebensfreude zu genießen.

Paralympics-Siegerin Kirsten Bruhn eröffnete die Kieler Woche 2013 (Bild: AR)

Paralympics-Siegerin Kirsten Bruhn eröffnete die Kieler Woche 2013 (Bild: AR)

„Die Kieler Woche zeigte sich am ersten Wochenende als ein großartiges Fest, das Menschen aller Altersschichten in seinen Bann gezogen hat“, erklärte Kiels Oberbürgermeisterin Susanne Gaschke. Zu den Höhepunkten des Auftaktwochenendes gehörten neben der offiziellen Kieler-Woche-Eröffnung am Sonnabend mit Paralympics-Siegerin Kirsten Bruhn, Ministerpräsident Torsten Albig und Songwriter-Legende Albert Hammond die Besichtigung internationaler Marineschiffe beim traditionellen Open Ship sowie das 37. Internationale Städteforum zum Thema Inklusion. Das Segelprogramm startete mit dem Welcome Race nach Eckernförde und den Regatten der olympischen Klassen.

Einen besonderen Glanzpunkt setzte die Verleihung des Weltwirtschaftlichen Preises am Sonntag im Rathaus durch das Institut für Weltwirtschaft, die IHK Schleswig-Holstein und die Landeshauptstadt Kiel. Die Auszeichnung ging in diesem Jahr an die ehemalige norwegische Ministerpräsidentin Gro Harlem Brundtland, den ehemaligen afrikanischen Mobilfunkunternehmer Mo Ibrahim und den Nobelpreisträger für Wirtschaftswissenschaften Joseph E. Stiglitz.

„Die weltweit einmalige Mischung aus Sommerfest, Segeln und Scharfsinn ist ein Alleinstellungsmerkmal, das die Menschen mitreißt“, stellte Oberbürgermeisterin Susanne Gaschke fest, bevor es auf den Holstenbummel ging.

Und auch in den kommenden Tagen wird noch so manch mitreißendes geboten: Bis Sonntag, 30. Juni, können sich die Besucherinnen und Besucher der Kieler Woche 2013 auf zahlreiche sportliche, kulturelle, musikalische und gesellschaftspolitische Veranstaltungen freuen. Zu den besonderen Höhepunkten zählen etwa die 40. Spiellinie auf der Krusenkoppel, die traditionelle Windjammerparade unter Führung der „Gorch Fock“ (Sonnabend, 29. Juni), die Verleihung des Wissenschaftspreis der Landeshauptstadt Kiel sowie das große Abschlussfeuerwerk über der Kieler Förde (beides Sonntag, 30. Juni).

Mehr über die Kieler Woche steht im Internet unter www.kieler-woche.de

Die Holstenbrücke wird zum Muddi-Markt auf der Kieler Woche

Vom 21. bis 30. Juni 2013 tobt in der Kieler Innenstadt (und in Schilksee) die Kieler Woche. Musikbühnen, Segelboote und eine Trink- und Fressmeile, soweit das Auge reicht. Das bedeutet aber auch, dass viele kleine und regionale Initiativen, Stände und Straßenkünstler von kommerziellen Angeboten verdrängt wurden. Doch im Herzen Kiels, auf der Holstenbrücke, wird in diesem Jahr ein weiteres Alternativprogramm stattfinden: Der „Muddi-Markt“.

Worum geht´s da?

Die Organisatoren wollen „ein ehrliches Angebot schaffen für all diejenigen, die sich mit der Kieler Woche mittlerweile in manchen Teilen nicht mehr richtig identifizieren können“. Sprich: Statt das gefühlt immer gleichen Angebots zu konsumieren, soll es neben Getränken und Konzerten zahlreiche Mit-Mach-Aktionen zu THemen geben, die den Bürger interessieren.

„Mit der Palmöl-Brille durch den Supermarkt“ soll die Verbraucher aufklären, in welchen Produkten die umstrittene Zutat enthalten ist, während die „Limonade-Selbstmach-Station“ zeigt, dass fertig gekaufte Limo aus dem Supermarkt ziemlich viel Zucker enthalten kann. Weitere Themen sind die Vernetzung lokaler Initiativen oder der Versuch, die Elektronik des Musikzeltes allein mit der Energie, die auf Fahrrädern erzeugt wird, zu betreiben.

Das komplette Programm findet man hier: Muddi macht Programm (epaper)

Um dieses Projekt auf die Beine stellen zu können und möglichst in den kommenden Jahren weiterzuführen, wurde ein Crowdfounding-Projekt initiiert. Sprich: Man spendet nicht nur Geld, sondern bekommt dafür auch eine symbolische Gegenleistung. Bei Startnext/muddimarkt ist die gewünschte Mindestsumme bereits zusammengekommen, doch jeder Euro hilft, das ambitionierte Projekt noch ein wenig erfolgreicher zu machen.

Weitere Informationen

Kieler Woche im Camp 24/7: Segeln, Trendsport und vieles mehr

Das Camp 24/7 ist immer mittendrin im Kieler-Woche-Geschehen: Rund um das Segelcamp wird an Land auf der Reventlouwiese und entlang der Wasserlinie zehn Tage lang gefeiert. Das wunderbare und einzigartige Flair der Kieler Woche lässt sich natürlich am besten unter Segeln erleben.

Während vormittags im Camp 24/7 einige der beliebten Schnupperkurse für Kinder und Jugendliche stattfinden, können von der Mittagszeit (14 Uhr) an alle Segelbegeisterten während der Kieler Woche täglich unter der Anleitung erfahrener Segeltrainerinnen und Segeltrainer zu Schnuppertörns auf der Innenförde starten. Wer dabei sein möchte, kommt während der Kieler Woche spontan im Camp 24/7 vorbei oder meldet sich telefonisch unter der Nummer (0431) 24 000 70 zu den einstündigen Open-Camp-Minitörns an. Die Minitörns finden unter der Woche stündlich bis 18 Uhr sowie sonnabends und sonntags bereits von 11 Uhr an statt. Segelinteressierte müssen mindestens sechs Jahre alt sein. Die Kursgebühren betragen für Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre lediglich drei Euro, Erwachsene zahlen sechs Euro für die Tour. Für Familien gibt es zudem eine spezielle Ermäßigung.

Ein Kieler-Woche-Höhepunkt ist die Windjammerparade am Sonnabend, 29. Juni. Angeführt wird sie wieder vom deutschen Segelschulschiff „Gorch Fock“. Über 100 große und kleine Traditionssegler sind dabei und zum ersten Mal auch die schwedische „Götheborg“, der originale Nachbau eines traditionellen Handelsschiffs aus dem 18. Jahrhundert. Wer diese und andere Großsegler vom Wasser aus anschauen möchte, ist mit den Angeboten des Camps 24/7 hautnah dabei: Die Schnuppertörns finden am 29. Juni in der Zeit von 10 bis 14 Uhr statt und sind im Internet unter www.camp24-7.de buchbar.

Aber auch an Land wird wieder jede Menge geboten. Gemeinsam mit dem Kieler-Woche-Büro ist das Camp 24/7 Gastgeber der Trendsporttage: Von Montag, 24. Juni, bis Freitag, 28. Juni, gibt es jeweils von 12 Uhr an ein attraktives Programm, das auch zum Mitmachen einlädt, mit Ultimate-Frisbee, Speedminton und einem kleinen BMX-Workshop. Auf dem Programm steht außerdem erstmals ein eigenes Kieler-Woche-Turnier mit Vertretern der nationalen Beachvolleyballelite. Hier beginnen die Auftaktspiele am 26. Juni um 12 Uhr. Die Finalspiele sind dann einen Tag später von 12 Uhr an im Camp 24/7 zu verfolgen. Am Finalspieltag gibt es außerdem gemeinsam mit dem KMTV von 14 Uhr an ein freies Training für Kinder und Jugendliche. Die Teilnahme hierfür ist kostenfrei und kann ohne Anmeldung erfolgen.

Und nach der Kieler Woche geht es im Camp 24/7 sportlich weiter. In den Sommerferien werden neben den beliebten Schnupperkursen auf Optimisten, Jollen und Skippi Yachten wieder die beliebten Segel-Specials stattfinden. Die „Klassiker“ wie die Wikingerbande und die gesegelte Badetour werden auf verschiedene Kieler Strände ausgedehnt. Neu im Programm sind die GPS-Schnitzeltour und ein Ausflug durch die Schleuse zum Nord-Ostsee-Kanal. Zusätzlich wird es in diesem Jahr für Naturfreunde eine Reihe von Veranstaltungen in Zusammenarbeit mit dem Naturerlebniszentrum Kollhorst e.V. geben.

Mehr über die vielen Aktivitäten rund um KIEL.SAILING CITY gibt es immer aktuell im Internet unter www.kiel-sailing-city.de. Anmeldungen und Informationen zu den Aktivitäten im Camp 24/7 sind während der Saison täglich in der Zeit von 9 bis 17 Uhr unter der KielNET Rufnummer 0431-2400070 möglich oder können über die Internetseite www.camp24-7.de vorgenommen und eingesehen werden.

Die Landeshauptstadt Kiel präsentiert das Gemeinschaftsprojekt von Kiel-Marketing GmbH und der Stadtwerke Kiel AG, mit Unterstützung von über 90 weiteren Partnern aus Wirtschaft und Vereinen.