Skandinavien-Tage in Kiel mit verkaufsoffenem Sonntag

Die Kieler lieben ihre skandinavischen Nachbarn und feiern dies jedes Jahr mit den „Skandinavien-Tagen“. An jedem ersten Wochenende im November lädt die Kieler Innenstadt daher zum Shoppingausflug in besonders nordischer Atmosphäre ein. Am Samstag und Sonntag 2./3.11. werden in der Innenstadt zahlreiche Veranstaltungen rund um Skandinavien stattfinden. Nicht nur die Innenstadt öffnet am Sonntag anlässlich der Skandinavien Tage ihre Türen. Mit der Aufforderung „KIEL MACHT AUF!“ laden

Bei den "Skandinavientagen" wird auch mit Holz gearbeitet (Bild: Kiel Marketing).

Bei den „Skandinavientagen“ wird auch mit Holz gearbeitet (Bild: Kiel Marketing).

von 13-18 Uhr außerdem die Holtenauer, der CITTI Park, IKEA, KARSTADT/Holstentörn, Famila Wik, der Sophienhof / Querpassage, SkyXXL im Plaza Center und Pries-Friedrichsort zu einem ausgedehnten Shoppingausflug ein.

Europaplatz/Schevenbrücke – Mitmach-Aktionen mit Outdoor Charme
An fußbetriebenen Drechselmaschinen kann gemeinsam mit dem Outdoor-Shop „Unterwegs Kiel“ kräftig gedreht und gehobelt werden, bis die Späne fliegen! Unter professioneller Anleitung können Kinder ihr eigenes kleines Skandinavien Tage Souvenir drechseln. Frisches selbstgeröstetes Stockbrot und leckerer Punsch am „Kleinsten Tresen der Welt“ warten darauf, probiert zu werden.

Asmus-Bremer-Platz – Dänische Bücherei und besondere Wollartikel aus Norwegen
Das skandinavische Dorf bietet außergewöhnliche Artikel der norwegischen Marke Morild Norway mit reflektierender Wolle! Ganz schwedisch wird es bei der Stena-Line die sich mit ihren Reisezielen vorstellt. Für Interessierte an dänischer Literatur wird zum ersten Mal der Bücherbus der dänischen Bücherei auf dem Asmus-Bremer-Platz halt machen. Für die kommende kalte Jahreszeit gibt es Glögg aus Dänemark, Estland und Schweden zum Mitnehmen.
Freunde der skandinavischen Küche kommen bei Schwedenpunsch und skandinavischen Delikatessen wie Köttbullar, Hirschgulasch und süßen Sveler-Waffeln der Deichperle Kiel voll auf ihre Kosten.

Highlight 2013: Alter Markt – Kleine & große Wikinger aufgepasst!
Ein Wikingerdorf der besonderen Art macht nordisches und historisches Handwerk erlebbar. Die Wikinger Gruppe NORVIK freut sich auf viele Nachwuchswikinger, die gegen einen Obolus mit ihnen Wikingermesser schmieden, Trinkhörner oder Essbrettchen und Amulette schnitzen können. Dieses Jahr wird auch erstmalig ein Bogenbauer mit dabei sein. Ein Streichelzoo des Tierpark Gettorf rundet das aktive Kinderprogramm ab. Für das leibliche Wohl der großen und kleinen Wikinger wird es Elchsteaks vom Grill sowie warmen und kalten Met geben.

Kostenfreie Sprach-Schnupperkurse (10 – 12.30 Uhr)
10 Uhr Dänisch und Schwedisch, 11 Uhr Dänisch und Schwedisch (ohne Voranmeldung)
Samstag, 2. 11. im Sprachcenter inlingua Kiel am Alten Markt

Schmuck & Keramik aus Dänemark
In der Goldschmiede Punkt in der Holtenauer Straße 59a werden zu den Skandinavien Tagen vier Künstlerinnen und Künstler aus Dänemark ihre Keramik und Schmuckobjekte zeigen.

Skandinavische Schnitzeljagd
Im dritten Jahr entführt die Schnitzeljagd erneut alle Skandinavien-Begeisterten auf eine kleine spannende Reise nach Schweden, Norwegen und Dänemark. Mit Hilfe des Veranstaltungsflyers sollen in teilnehmenden Geschäften der Kieler Innenstadt versteckte Hinweise gefunden werden. Die Buchstabenanzahl aller Lösungswörter dieser typisch skandinavischen Dinge ergibt die gesuchte Lösungszahl. Einfach am 03. und 04. November die richtige Lösungszahl auf der Gewinnspielkarte eintragen und in der Gewinnbox auf dem Asmus-Bremer-Platz einwerfen oder in der Tourist-Information abgeben und spannende Preise wie z.B. Minikreuzfahrten mit der Color Line oder Stena Line und viele Einkaufsgutscheine gewinnen.

Vortragsreihe im Stadtmuseum Kiel zur Ausstellung „Prinz Heinrich von Preußen“

Kiliabrunnen (Geschenk der Stadt Kiel zur Hochzeit des Prinzen 1888) im Innenhof des Kieler Schlosses, Foto, um 1900, Stadtarchiv Kiel

Kiliabrunnen (Geschenk der Stadt Kiel zur Hochzeit des Prinzen 1888) im Innenhof des Kieler Schlosses, Foto, um 1900, Stadtarchiv Kiel

Das Stadt- und Schifffahrtsmuseum setzt sein Begleitprogramm zur Ausstellung „Prinz Heinrich von Preußen – Großadmiral, Kaiserbruder, Technikpionier“ mit einer dreiteiligen Vortragsreihe fort. Am Donnerstag, 8. August, um 19.30 Uhr startet die Reihe mit dem Vortrag „Prinz Heinrich in Kiel“ von Dr. Doris Tillmann, Direktorin des Kieler Stadt- und Schifffahrtsmuseums. Die Referentin spürt mithilfe zahlreicher Bilder dem 40 Jahre währenden Leben des Hohenzollernprinzen in Kiel nach. Dabei betrachtet sie die Zeit seiner Ausbildung zum Seeoffizier an der Kieler Marineschule und Marineakademie, seine zahlreichen Reisen von Kiel aus in die ganze Welt. Weiterhin beleuchtet der Vortrag das Leben des Prinzen im Kieler Schloss, das für ihn nach seiner Heirat aufwändig zur repräsentativen Residenz umgebaut wurde.

Trotz seiner zahlreichen Verpflichtungen blieb Prinz Heinrich ausreichend Zeit, sich mit den neuesten technischen Entwicklungen zu beschäftigen. Diese Facette seines Lebens beleuchtet der Vortrag „Technik, die begeistert. Prinz Heinrich und der Fortschritt seiner Zeit“ am Donnerstag, 22. August, um 19.30 Uhr. Die Referentin Christina Schmidt M.A., Historikerin und Kuratorin der Ausstellung, wird nicht nur Heinrich als den Erfinder eines Scheibenwischers vorstellen, sondern zahlreiche Geschichten aus dem Leben des begeisterten Seglers, Automobilisten und Fliegers erzählen können.

Den Abschluss der Reihe bildet der Vortrag von Dr. Jann Markus Witt, Historiker des Deutschen Marinebundes e.V., am Donnerstag, 5. September, um 19.30 Uhr mit dem Titel „Ein preußischer Prinz auf dem Achterdeck. Prinz Heinrich als Marineoffizier“.

Der Eintritt zu den drei Vorträgen im Warleberger Hof ist kostenfrei. Die Ausstellung „Prinz Heinrich von Preußen – Großadmiral, Kaiserbruder, Technikpionier“ ist bis zum 27. Oktober täglich von 10 bis 18 Uhr im Warleberger Hof, Dänische Straße 19, zu sehen. Der Eintritt beträgt drei Euro, die Teilnahme an einer Führung einen Euro. Öffentliche Führungen durch die Ausstellung gibt es immer sonntags um 11.30 Uhr. Weitere Informationen sind erhältlich unter der Telefonnummer 0431/901-3425 oder im Internet unter www.stadtmuseum-kiel.de.

Für den Terminkalender

Donnerstag, 8. August
Kieler Stadtmuseum: 19.30 Uhr Vortrag „Prinz Heinrich in Kiel“ von Museumsdirektorin Dr. Doris Tillmann zur Ausstellung „Prinz Heinrich von Preußen“; Kieler Stadt- und Schifffahrtsmuseum Warleberger Hof, Dänische Straße 19.

Donnerstag, 22. August
Kieler Stadtmuseum: 19.30 Uhr Vortrag „Technik, die begeistert. Prinz Heinrich und der Fortschritt seiner Zeit“ von Christina Schmidt M.A, Kuratorin der Ausstellung „Prinz Heinrich von Preußen“; Kieler Stadt- und Schifffahrtsmuseum Warleberger Hof, Dänische Straße 19.

Donnerstag, 5. September
Kieler Stadtmuseum: 19.30 Uhr Vortrag „Ein preußischer Prinz auf dem Achterdeck. Prinz Heinrich als Marineoffizier“ von Dr. Jann Markus Witt, Historiker des Deutschen Marinebundes e.V.; Kieler Stadt- und Schifffahrtsmuseum Warleberger Hof, Dänische Straße 19.

14. Kieler Kultursommer 2013 – mehr Kultur im Juli und August

Ausstellung, Theater oder doch lieber Open-Air-Musik? Der 14. Kultursommer in Kiel stellt mit seinem attraktiven Programm die Besucherinnen und Besucher vor die schöne Qual der Wahl. Langeweile kommt bei dem abwechslungsreichen Angebot mit Konzerten, Lesungen, Festen, Stadt- und Strandspaziergängen in den Ferienmonaten Juli und August sicherlich nicht auf. Zahlreiche Veranstaltungen finden im Freien statt und laden zu einer Entdeckungstour durch Kiel ein: Ob am Strand, im Botanischen Garten oder an besonderen Orten wie dem Seefischmarkt, im Rathausinnenhof oder im Innenhof des Lessingbades – für jedes Alter ist etwas dabei. Insgesamt beteiligen sich 42 Veranstalter mit 229 Angeboten. Dazu kommen 21 Ausstellungen und 53 Programmpunkte für Familien und Kinder. Das Amt für Kultur und Weiterbildung hat das Programm zusammengestellt und gemeinsam mit Kiel-Marketing in der Sonderausgabe des „Stadtlotsen“ veröffentlicht.

Ein Schwerpunkt liegt in diesem Jahr auf Ausstellungen, die sich um Kiel, das Meer im Allgemeinen und die Ostsee im Besonderen drehen. Zum Beispiel ankert das größte fahrtüchtige Museums-Frachtschiff der Welt Cap San Diego (8. bis 11. Juli) am Pier des maritimen Technologiezentrums Seefischmarkt. Maritimen und historischen Themen widmen sich auch die acht Kieler „Museen am Meer“. Die Schau „Unterwasserwelten“ (bis 6. Oktober) der Medizin- und Pharmaziehistorischen Sammlung beschäftigt sich mit den technischen Entwicklungen, die den Weg in die Tiefen des Meeres ermöglichen. Das Aquarium GEOMAR-Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung stellt in „Neozoen – Neue Tiere in der Ostsee“ (1. August bis 24. November) die Meeresbewohner vor, die unbeabsichtigt durch den Menschen quer über den Globus verfrachtet werden. Das Stadt- und Schifffahrtsmuseum Warleberger Hof zeigt in „Kiel vor 100 Jahren – Leben in der Großstadt“ (bis 8. September) auf 550 Kiel-Postkarten das Lebensgefühl der Marinestadt zwischen 1884 bis 1930. Parallel läuft im Stadtmuseum die Ausstellung „Prinz Heinrich von Preußen – Großadmiral, Kaiserbruder, Technikpionier“ (bis 27. Oktober). Um die Geschichte der Segelschifffahrt bis zum 19. Jahrhundert am Beispiel von Zeichnungen und Textsammlungen geht es in der Universitätsbibliothek Kiel unter dem Titel „…und wir segeln“ (bis 31. August). Auch stellen Künstlerinnen und Künstler aus Skandinavien und dem Baltikum in der Stadtgalerie Kiel unter dem Titel „Baltic Sea Record 2013 – Kunst aus dem Osteeraum“ (13. Juli bis 15. September) aus.

Musik liegt in diesem Kieler Kultursommer wieder in der Luft. Das 14. Duckstein-Festival in der Kai-City Kiel (16. bis 25. August), der Kieler Bootshafensommer (26. Juli bis 31. August) und das 5. Kieler Brückenfestival (4. bis 7 Juli) an der Hörnbrücke sorgen für Feierlaune. Traditionell startet auch der Festivaltag in der Dänischen Straße zum Länderschwerpunkt Baltikum des Schleswig-Holstein Musik Festivals mit Musik, Kultur und Kulinarischem (13. Juli). Leidenschaftliche Arien erklingen bei der Sommeroper „Der Troubadour“ von Giuseppe Verdi auf dem Rathausplatz (17. bis 25. August). Nach dem großen Erfolg von „Tosca“ 2012 wird eine zweite berühmte italienische Oper inszeniert. Publikumsmagneten sind auch das Sommertheater „Einstein setzt Segel“ auf dem Seefischmarkt und der Dauerbrenner „Der kleine Prinz“ in der Inszenierung des Theaters die Komödianten im Rathausinnenhof. Traditioneller Höhepunkt des Kieler Kultursommers ist die 14. Kieler Museumsnacht (30. August).

Ein großes Herz für Familien zeigen die acht Kieler „Museen am Meer“ mit ihren kreativen Angeboten an jedem ersten Sonntag im Monat rund um Kultur und Natur: Zum Beispiel erfahren Kinder im Workshop „Forschen wie die Archäologen und feiern wie die Römer“ in der Kunsthalle zu Kiel Spannendes über das Leben im antiken Rom und Schätze (7. Juli und 4. August). Im Aquarium an der Kiellinie können Eltern zusammen mit ihren Kindern den Arbeitsplatz eines Tierpflegers kennen lernen (7. Juli). Auch gibt es auf dem großen Sommerfest „Feuer und Flamme, Diesel und Dampf“ des Maschinenmuseums Kiel-Wik ein Mitmachprogramm für Kinder (20. und 21. Juli). Eintauchen in Seefahrer- und Piratengeschichten können junge Abenteuerinnen und Abenteurer bei den Lesungen für Kinder am Falckensteiner Strand an jedem Mittwoch im Juli und August.

Alle Veranstaltungen des 14. Kieler Kultursommers stehen im Programmteil der neuen Ausgabe des „Stadtlotsen“ von Kiel-Marketing. Die Broschüre liegt in den Rathäusern, bei der Tourist-Information Kiel im Neuen Rathaus, in Gaststätten, Hotels und vielen anderen Einrichtungen kostenlos zum Mitnehmen aus. Im Internet ist das ausführlich kommentierte Programm unter www.kultursommer-kiel.de zu finden.

Das Camp 24/7 startet erfolgreich in die elfte Saison

Die ersten Segelboote sind seit einigen Tagen wieder vermehrt auf der Kieler Förde zu sehen und sind die Vorboten für das vertraute Kieler Stadtbild. Hierbei darf natürlich das Segelcamp Camp 24/7 nicht fehlen, wo traditionell mit der Übergabe des symbolträchtigen Steuerrades die Saison eröffnet wird.

Am Dienstag, 7. Mai übernahmen, stellvertretend für alle Kinder, Schülerinnen und Schüler der Kieler Friedrich-Junge-Grundschule das Kommando im Camp und stachen im Beisein von Kiels Stadtpräsidentin Cathy Kietzer und Frank Meier, Vorstandsvorsitzender der Stadtwerke Kiel AG, zum ersten Törn auf der Kieler Förde. Jetzt heißt es bis zum 15. September täglich: „Leinen los!“

Gemeinsam mit vielen Partnern und Förderern des Segelcamps wurde anschließend ein weiterer Kutter für das Jugendprojekt getauft. Im Winter hatten Segeltrainer des Camps 24/7 einen alten Jugendwanderkutter überarbeitet und nun freuten sie sich wie die anwesenden Gäste des Segelcamps über die Taufe und den Einsatz des neuen Bootes. Hilda und Mads aus der Klasse 2a der Friedrich-Junge-Grundschule übernahmen den feierlichen Akt mit großer Bravour und ließen ihren Worten „Wir taufen dich auf den Namen Eny IV, wünschen dir allzeit gute Fahrt und immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel“ Taten folgen, indem sie das Schiff mit Fördewasser tauften.

Sichtlich erfreut begrüßte Kiels Stadtpräsidentin Cathy Kietzer die anwesenden Partner: „Wenn die ersten Schiffe das Winterlager verlassen und die Sonnenstrahlen unsere Gemüter erfreuen, dann wird es Zeit, auch im Segelcamp die Saison zu eröffnen. Hier zeigt sich Kiel jetzt wieder von seiner schönsten Seite.“

„Für die Stadtwerke Kiel und unser Engagement hier vor Ort ist das Camp 24/7 nicht mehr wegzudenken. Soziale Verantwortung und Nachhaltigkeit stehen im Fokus unserer zahlreichen Sponsoring-Projekte, die wir zum Teil seit vielen Jahren betreiben. Daran wird sich auch in Zukunft nichts ändern. Denn Verantwortung für sich und andere übernehmen, Leistung zeigen, im Team zusammenarbeiten – es sind gerade diese Werte, die wir den Kindern vermitteln möchten. Und das Segeln übernimmt dies auf sportliche und spielerische Art und Weise“, unterstrich Frank Meier, Vorstandsvorsitzender der Stadtwerke Kiel AG, das Engagement seines Unternehmens.

In der Saison 2013 gibt es neben vielem Altbewährten auch einige Neuerungen, die für viele spannende Momente im Camp sorgen werden. Kinder und Jugendliche können am Nachmittag in Schnuppersegelkursen auf Optimisten, O’pen-BIC-Booten, C55-Jollen und Skippi-Yachten unter der Anleitung erfahrener Segeltrainerinnen und Segeltrainer ihr Herz für den Segelsport entdecken. Vormittags wartet das Camp 24/7 mit interessanten und abwechslungsreichen Angeboten auf Schulklassen, die ihren Klassenausflug auf dem Wasser verbringen können. Einige freie Plätze sind noch verfügbar und können im Internet gebucht werden. Weitere Informationen unter: www.camp24-7.de/buchung.

In den Sommerferienkursen werden wieder die beliebten Segel-Specials stattfinden. Es gibt „Klassiker“ wie die Wikingerbande und die gesegelte Badetour wird auf verschiedene Kieler Strände ausgedehnt. Neu im Programm sind die GPS-Schnitzeltour und ein Ausflug durch die Schleuse am Nord-Ostsee-Kanal. Zusätzlich wird es in diesem Jahr für Naturfreunde eine Reihe von Veranstaltungen in Zusammenarbeit mit dem Naturerlebniszentrum Kollhorst e.V. geben.

Für die „Großen“ hat das Camp 24/7 ebenfalls zahlreiche attraktive Schnupperangebote im aktuellen Programm. Die beste Entspannung nach einem harten Arbeitstag bietet das After-Work-Segeln für Firmen und Organisationen, wenn im Team und in ungezwungener Atmosphäre gemeinsam angepackt wird. Kurs: Der Sonne entgegen, heißt es wieder beim Sunset-Sailing auf Skippi-Yachten oder C55-Jollen.

Für die richtige Stärkung vor oder nach den Kursen bietet die Fischbar wieder ihre beliebten regionalen Speisen an. Natürlich sind auch alle anderen Gäste, die nur vorbeischauen wollen, herzlich willkommen!

Angesagt ist auch der siebente Beach-Volleyball-Firmencup. Wer sich hier austoben möchte, der sollte sich schnell noch einen der wenigen restlichen Startplätze sichern. Gemeinsam mit Kollegen und Freunden kann man in zwei Leistungsklassen am Turnier teilnehmen und sportliche Abende im Camp 24/7 verbringen. Details zur Teilnahme und das entsprechende Anmeldeformular stehen unter www.camp24-7.de/firmencup.

Weitere Informationen

Die Landeshauptstadt Kiel präsentiert das Gemeinschaftsprojekt der Stadtwerke Kiel AG und Kiel-Marketing mit Unterstützung über 90 weiterer Partner. Mehr über die vielen Aktivitäten in KIEL.SAILING CITY gibt es immer aktuell im Internet unter www.kiel-sailing-city.de, Informationen zum Segelprojekt Camp 24/7 sind unter www.camp24-7.de abrufbar.

Stadtwerke-Vorstandsvorsitzender Frank Meier, Stadtpräsidentin Cathy Kietzer und Sailing-Kids aus der Friedrich-Junge-Grundschule tauften den neuen Segelkutter des Camps 24/7. Foto: Steigüber/Camp 24/7

Stadtwerke-Vorstandsvorsitzender Frank Meier, Stadtpräsidentin Cathy Kietzer und Sailing-Kids aus der Friedrich-Junge-Grundschule tauften den neuen Segelkutter des Camps 24/7.
Foto: Steigüber/Camp 24/7

Die Kieler Strände

Wenn man als Stadt von einer natürlichen Wasserscheide wie der Förde getrennt wird, haben die Bürger neben der Aussicht aufs Meer auch die Möglichkeit, sich am Strand zu tummeln. Lange Spaziergänge auf Uferpromenaden und Badespaß locken aber auch Besucher der umliegenden Gemeinden. In Kiel kümmern sich die „Kieler Bäder“ als Betreiber der Schwimmhallen auch um die Strände im Bezirk.

Dort trifft man die Kieler: Falckenstein / Friedrichsort

Im Kieler Norden (auf der anderen Seite des Kanals) liegt im Stadtteil Friedrichsort der Strand von Falckenstein. Er ist mit Abstand der längste Strandabschnitt Kiels mit feinem Sand und bietet eine großartige Aussicht auf die vorbeifahrenden Schiffe sowie die Ostuferseite mit Heikendorf, Möltenort und Laboe mit Ehrenmal und U-Boot. Da die Fahrrinne bereits kurz hinter dem abgetrennten Schwimmbereich beginnt, kommen die täglich abfahrenden Fähren sowie die zahlreichen Kreuzfahrtschiffe „hautnah“ vorbei und zur Kieler Woche hat man eine prima Aussicht auf die Windjammerparade. Bei wenig Wasser kann man bis zum kleinen Leuchtturm laufen.

Der Falckensteiner Strand bietet 1.860 Meter bewachten Badestrand, 660 Meter unbewachten Strand und 300 Meter Hundestrand. Bis zur Fahrrinne ist das Wasser sehr flach, daher wird dieser Strand tagsüber vor allem von Familien mit Kindern frequentiert. Der Deich schützt das Hinterland und bietet eine angenehme Spazierstrecke bis zum Strandbistro „Deichperle“. Da man nicht nur am Strand „braten“ will, wird zusätzlich ein Imbiss, ein Kinderspielplatz, ein Beachvolleyballfeld, eine Minigolfanlage und ein Grillplatz angeboten (teilweise gebührenpflichtig bzw. mit Anmeldung). Am Falckensteiner Strand befinden sich außerdem ein Toilettengebäude, einen rollstuhlgerechter Steg und ein großer Parkplatz in 300 Meter Entfernung (ab dem 1.4. gebührenpflichtig). Zusätzlich zeugen ein angrenzender Campingplatz, das Feriendorf Falckenstein, der Jugendgruppenzeltplatz und eine Segelschule von der Beliebtheit des Falckensteiner Strandes. Im Sommer finden in der Festung Friedrichsort auch mal Konzerte und Festivals statt.

Wie kommt man hin? Die Buslinie 502 fährt bis Haltestelle „An der Schanze“, danach folgt ein kurzer Fußweg. Im Sommer bietet die KVG einen Strandbus-Shuttle-Service zum Strand, dann wird auch die Möglichkeit angeboten, per Fördeschiff zum Fähranleger Falckenstein anzureisen. Über den Kanal nach Friedrichsort führt auch ein Fahrradweg.

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Olympialuft schnuppern in Kiel-Schilksee

Dieser Kieler Stadtteil wurde vor allem durch die Segelregatten bei den Olympischen Spielen 1972 berühmt. Heute wird dort neben den Plätzen für Segelboote ein 830 Meter langer, bewachter Badestrand mit feinem Sandstrand angeboten. Außerdem findet man in Kiel-Schilksee 370 Meter unbewachten, textilfreien Strand für die FKK-Anhänger, sowie ein Kiosk/WC-Gebäude. Es besteht die Möglichkeit, Strandkörbe anzumieten oder an der nahegelegenen Steilküste spazieren zu gehen.

Wie kommt man hin? Parkplätze stehen am Olympiazentrum zur Verfügung, ein großer Parkplatz wartet direkt an der Einfahrt von der B503. Mehrere Buslinien fahren von der Kieler Innenstadt nach Schilksee, im Sommer und vor allem zur Kieler Woche in hoher Taktung.

Nicht mehr in Kiel, aber nah: Strande

Wer ein wenig weiter herausfährt, wird mit einem satten Sandstrand im Vorort Strande belohnt. Restaurants, Hotels, Bistros und Strandkörbe lassen Urlaubsfeeling aufkommen. Wer an den Salzwiesen vorbei durch ein wenig Wald fährt, erreicht den Leuchtturm Bülk, der auch besichtigt werden kann. Zu seinem Fuß befindet sich ein Café mit Außenterrasse und Blick auf die Förde.

Wie kommt man hin? Mit dem Auto an Schilksee vorbei der Ausschilderung folgen. Einige Parkplätze sind vorhanden, aber man sollte vor allem am Leuchtturm Bülk unbedingt einen Parkschein ziehen! Die Busse, die nach Falckenstein und Schilksee fahren (derzeit 501, 502 und 901), haben zumeist das Örtchen Strande als Endhaltestelle.

Die Ostseite der Förde: Laboe, Schönberger Strand und Heidkate

In Laboe findet der Besucher nicht nur das Marine Ehrenmal und das U-Boot-Museum – neben zahlreichen Cafés und Restaurants kann man sich auch prima am weißen Sandstrand tummeln. Nach Entrichtung der Kurtaxe, versteht sich. Laboe beherbergt flache Wasserstellen für Kinder, einen Hundestrand für die Vierbeiner und einen speziellen Bereich für Kite-Surfer, die zum Beispiel in Strande nicht gern gesehen sind. Für Spaziergänger steht ein malerischer Hafen sowie eine lange Strandpromenade zur Verfügung.

Wie kommt man hin? Die KVG-Busse fahren nach Laboe, genauso die SFK-Schiffe (jeweils ab Bahnhof). Für Radfahrer wird eine schöne Strecke entlang der Förde angeboten, Autofahrer können ihr Parkplatz-Glück direkt an den Seitenstrassen der Promenade versuchen.

Ein Geheimtipp für Einheimische und Urlauber mit Campingausrüstung ist der  mehr als drei Kilometer lange Strand in Heidkate. Hier findet man zumeist ältere Besucher und Surfer, außerdem wird ein Hundestrand ausgewiesen. Autofahrer parken auf dem Naturparkplatz, Fahrradfahrer folgen der guten Beschilderung und wer mit dem Bus anreist, hat die wenigsten Probleme von allen.

Der Schönberger Strand wird auch gern „Surfers Paradise“ genannt. Hier tummeln sich neben den Wassersportlern auch die Anwohner des Kreises Plön an Stranden mit den Namen „Brasilien“, „Kalifornien“ oder „Mittelstrand“. Da man sich bereits außerhalb der Kieler Förde befindet, bieten die Strände dort einen unverstellten Blick auf die Weite der Ostsee, die vorbeifahrenden Schiffe sorgen für Fernweh und das Gefühl, richtig „im Urlaub“ zu sein.

Kieler Freibäder und Schwimmhallen

Auch wenn Kiel mit seiner Lage am Wasser eigentlich das ganze Jahr die Möglichkeit bietet, in der Förde schwimmen zu gehen, ist dies wohl eher die Option für Mutige. Wer seiner Leidenschaft für Wasser gern innerhalb von vier Wänden bzw. in einem gechlorten Becken frönen möchte, hat in Kiel an verschiedenen Ecken der Stadt die Gelegenheit.

Die Schwimmhallen

Im Norden lockt die Schwimmhalle Schilksee. Das Sport- und Gesundheitsbad mit Vitarium ist aus dem ehemaligen Olympiabad entstanden und bietet neben zahlreichen Sportkursen im Wasser (Aqua-Fitness, Aqua-Cycling, Kinderschwimmen und Bauch-Beine-Po) auch eine Sauna im Vitarium. Außerdem können Frühaufsteher bereits ab 6 Uhr am Morgen in dem Meerwasserbad schwimmen gehen.

Die Schwimmhalle im Kieler Stadtteil Gaarden ist stark auf die Familie ausgerichtet. Bereits ab 6 Uhr morgens können alle Altersgruppen in Schwimmbecken, Kinderbecken und Plantschbecken ihre Bahnen ziehen. Die Kurse sind auf Kinder und Senioren abgestimmt und der Sprungturm bietet neben 1m-Brett und 3m-Brett auch eine Plattform auf 5 Metern Höhe.

Vom Meer aufs Meer schauen, das ist in der Meerwasser-Schwimmhalle Laboe, in direkter Nachbarschaft zu Kiel, ganzjährig möglich. Bei subtropischen 30° C Luft- und 28° C Wassertemperatur kommt die ganze Familie in Urlaubsstimmung. Geboten werden Liegeplätze mit Blick auf die Förde, Massagesessel, eine Wasserrutsche und zahlreiche Kurse. Die Teilnahme am Kurs „Wassergymnastik“ ist für Besucher kostenlos.

Eine weitere Schwimmhalle findet sich auf dem Gelände der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Da es in erster Linie den universitären Gruppen zur Verfügung steht, ist das freie Schwimmen dort zeitlich eingeschränkt. Die Teilnahme am öffentlichen Schwimmbetrieb ist von Montag bis Freitag erst ab der Vollendung des 18. Lebensjahres möglich. Im Schwimmbetrieb am Wochenende sind dann auch Jugendliche und Kinder willkommen. Schwimmen für Nichtschwimmer ist nur sonntagmittags (11:15-12:45 Uhr) möglich.
Dafür bietet diese Halle ein 50-Meter-Becken, ein flaches Schwimmbecken sowie eine Sprunganlage mit bis zu zehn Meter hohen Sprungbrettern und einem eigenen Sprungbecken.

Die Freibäder

Wer bei gutem Wetter draußen schwimmen will, ohne gleich ans Meer zu fahren, kann sich in den Kieler Freibädern austoben.

Ab dem 18. Mai 2013 ist das Freibad Katzheide im Stadtteil Gaarden wieder für „Wasserratten“ geöffnet. Das Schwimmbecken bietet acht 50-Meter-Bahnen sowie einen Sprungturm bis zu fünf Metern Höhe. Das Kinderbecken mit Wasserpilz, Gegenstromanlage, Wasserstrudel lädt ebenso zum Verweilen und Plantschen ein wie die 16.000 Quadratmeter Liegewiese. Das Freibad Katzheide bietet öffentliche Parkplätze sowie eine Minigolfanlage.

Das Eiderbad in Russee besticht durch seinen hohen „Romantik-Faktor“. Direkt an der Eider gelegen, findet der Besucher dort ein 15×30-Meter-Becken, ein Planschbecken und 9000qm Liegewiese. Seit 2005 wird das Eiderbad von der Werkstatt am Drachensee betrieben. Menschen mit Behinderung haben hier in den Sommermonaten einen Arbeitsplatz in den Bereichen Landschaftspflege, Kasse, Imbiss und Reinigung.

Die beste Aussicht hat man mit Sicherheit im Seebad Düsternbrook. Direkt in der Förde gelegen hat der Besucher Zugang zu einer 60-Meter-Bahn, einem Sprungbrett, einem Nichtschwimmerbereich sowie einem Volleyballnetz – und natürlich zu klarem Wasser ganz ohne Chlor und der salzigen Luft der Ostsee. Wer Mitglied im „Club Düsternbrook“ wird (Einzelperson: 122 Euro pro Jahr), erhält einen eigenen Schlüssel zum Badesteg und die Erlaubnis, zu jeder Tages- und Nachtzeit dort schwimmen zu gehen.

Das „Sport- und Freizeitbad Kiel“ wird gebaut

Da viele Schwimmhallen in Kiel dringend sanierungsbedürftig sind und auch von der Größe und der Parkplatzsituation nicht mehr zeitgemäß, hat man sich entschlossen, einige Schwimmhallen wie das Lessingbad zu schließen und ein neues Bad zu bauen. Auf dem frü­he­ren Schlachthof‐​Gelände an derAdoph-Westphal-Strasse soll für 24 Mil­lio­nen Euro ein neues Schwimm­bad errich­tet wer­den, damit es wie­der ein funk­ti­ons­tüch­ti­ges und gepfleg­tes Sport­bad gibt und Schul­schwim­men in Kiel wieder statt­fin­den kann. Der Bau­be­ginn für das Sport– und Frei­zeit­bad ist für Früh­jahr 2014 geplant.

Die Tatort-Radtour durch Kiel

Die Sonne lockt und auf den Kieler Radwegen steigt das Verkehrsaufkommen. Wer sein Rad gerade erst blankgeputzt hat, aber nicht immer die selben Wege fahren will, sollte einmal eine der „Tatort-Radtouren“ ausprobieren.

Seit 2003 heißt es am Telefon: „Ich höre!“, wenn sich Klaus Borowski, gespielt von Axel Milberg, als zweiter Kieler Tatort-Kommissar auf das Klingeln meldet. Aber nicht nur Borowski und seine Partnerinnen (erst Frida Jung, jetzt Sarah Brandt) sind die Stars der Serie. Auch die Stadt Kiel wird in den Tatort-Folgen, die mehrmals im Jahr auf dem prominenten Sendeplatz Sonntagabends um 20:15 Uhr laufen, von ihrer besten Seite gezeigt.

Wer sich dafür interessiert, wo die Tatortfolgen gedreht werden, kann sich per Rad an die markantesten Orte führen lassen. Vier Wege laden dazu ein, befahren zu werden, von der „Schilkseetour“ (43,5 km lang) über die „Friedrichsort-Tour“ (mit 37,8 km) bis hin zur „Holtenau-Tour“ (23,8 km) und der vergleichsweise kurzen „Stadt-Tour“ (17,8 km) – Abkürzungen sind möglich.

Damit auch der nicht ganz so enthusiastische Fan weiß, was er sich da gerade ansieht, hat die Stadt Kiel ein Faltblatt entwickelt, dass man sich im pdf-Format herunterladen kann.

Zum Faltblatt „Tatort-Radtour“

Den Anstoß für die Tour gab Axel Milberg – der Kieler Tatort-Kommissar Klaus Borowski – mit seinem Engagement für eine bundesweite Klimakampagne gegen CO2-Ausstoß auf Kurzstrecken.