Parkkosten werden erstattet

Die Erreichbarkeit der Innenstadt bewegt seit jeher die Gemüter. Mit dem neuen Rückvergütungssystem Parken Plus begegnen die Gewerbetreibenden der Innenstadt den kritischen Stimmen konstruktiv und erstatten jedem Kunden ab zehn Euro Umsatz mindestens 50 Cent für seine Anfahrtskosten. Die Vorlage des Park- oder Bustickets genügt. Rund 40 Händler, Dienstleister und Gastronomen nehmen bereits teil. Weitere können jederzeit einsteigen.

Der Ursprung des Rückerstattungsgedanken kommt aus der Altstadt. „Die Kieler Altstadt ist zuletzt mit schon einem ähnlichen System gut gefahren. Die Kooperation mit dem ansässigen Parkhaus ist ausgelaufen. Bei Parken Plus werden nun die Parkscheine aller Innenstadt-Parkplätze angerechnet. Allein das ist ein Gewinn“, berichtet Uwe König, Vorsitzender des Förderkreis Kieler Altstadt. Innenstadt-Managerin Janine-Christine Streu ergänzt: „Erstmals werden neben den Parkscheinen auch ÖPNV-Tickets berücksichtigt. Die Innenstadt ist über viele Wege erreichbar: Wir haben 9.500 Parkplätze und 15 Buslinien, die allein an der Andreas-Gayk-Straße rund 1.000 mal pro Tag halten.“ Der Clou des Systems: Kunden können ihre Tickets in beliebig vielen teilnehmenden Geschäften geltend machen und sogar mit einem finanziellen PLUS nach Hause fahren. Oberbürgermeister Ulf Kämpfer begrüßt das neue System und betont: „Die Ausweitung des neuen Rückvergütungssystems auf die gesamte Innenstadt und den öffentlichen Nahverkehr ist sehr wichtig. Nur gemeinsam können wir den Standort stärken.“

Wer macht mit? Passanten und Kunden können die teilnehmenden Geschäfte an dem markanten Parken Plus-Logo erkennen, welches an den Schaufenstern zu finden ist. Großformatige Flaggen mit dem Layout entlang der Holstenstraße zeigen, wonach das Auge suchen muss. Zudem sind alle Geschäfte auf der mobilgeräteoptimierten Webseite www.parken-plus.info aufgeführt.

Nähere Informationen gibt es auch unter www.altstadt-kiel.de und www.kiel-sailing-city.de.

Special Olympics vom 14. bis 18. Mai in Kiel

Die Nationalen Spiele sind der sportliche Höhepunkt für Menschen mit geistiger oder mehrfacher Behinderung. Die Qualifizierung erfolgt über landesweite Anerkennungswettbewerbe in den jeweiligen Sportarten. Vom 14. bis zum 18. Mai finden die Special Olympics Kiel 2018 statt, bei denen 4.600 Athletinnen und Athleten in 19 Sportarten an den Start gehen und Spaß, Spannung und Lebensfreude in die Sportstadt Kiel und die Region bringen.

Neben den 19 Sportarten gibt es auch ein wettbewerbfreies Angebot. Zudem das Gesundheitsprogramm Healthy Athletes® mit sieben Disziplinen. Außerdem finden die SOD-Aktionstags „Alle mit an Bord!“: Familien mit an Bord, Kinder mit an Bord, Vereine mit an Bord statt. Natürlich darf auch eine feierliche Eröffnungs- und Abschlussfeier nicht fehlen, zudem gibt es inklusive Projekte und eine Athletendisko.

Veranstaltungsorte sind das Uni Sportforum, das Nordmarksportfeld, der Kieler Renn- und Reitverein, Rick´s Café Bowling, das Camp 24/7, die TG Düsternbrook, die Sporthalle Kronshagen, das Bildungszentrum Mettenhof, die Hörn, die Stralsundhalle, die Brest-Halle, die Coventry Halle, das Freibad Katzheide, die Hein-Dahlinger-Halle, Golf- und Landclub Gut Uhlenhorst, der Falckensteiner Strand und die Sparkassen-Arena.

Alle weiteren Informationen gibt es auf der Internetseite der Special Olympics.

Am Sonntag wird es sportlich

Wer sich nicht nur gern sportlich betätigt, sondern dabei auch den gewissen Nervenkitzel haben möchte, der ist beim „Dirty Coast Fun Run“ vermutlich genau richtig. Bei dem Hindernislauf am Sonntag, 29. April, auf dem Nordmarksportfeld und rund um die Sportstätten der Christian-Albrechts-Universität werden abwechslungsreiche Hindernisse überwunden. Dabei können Distanzen zwischen fünf und 21 Kilometern zurückgelegt werden. Die rund 500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollten nicht gerade zimperlich sein: Im vergangenen Jahr mussten unter anderem Holzgerüste überklettert, kalte Wasserbecken durchschwommen und matschgefüllte Container durchquert werden.

Für die Veranstaltung muss die Olshausenstraße auf einem Teilstück voll gesperrt werden. Betroffen ist am 29. April der Abschnitt zwischen Mühlenweg und Olshausenstraße 71 (FIZ Kiel) von 11 bis voraussichtlich 16 Uhr. Umleitungen werden ausgeschildert. Die Leibnizstraße und das Unisportforum bleiben im Zuge der Sperrung aus nordwestlicher Richtung erreichbar, Mühlenweg und Nordmarksportfeld können von der anderen Richtung aus weiterhin angefahren werden.

Freitag ist Rauchmeldertag

Rauchmelder sind mittlerweile ein wichtiger Baustein des Brandschutzes bei Privathaushalten. Da in Schleswig-Holstein schon seit langem die flächendeckende Rauchmelderpflicht besteht, müssten eigentlich überall Rauchmelder in Wohnungen installiert sein. Aber oftmals reiben sich die Einsatzkräfte nur verwundert die Augen – Bei Gesprächen zwischen den Feuerwehren und Bürgern kommt immer wieder zu Tage, dass die Ausstattung mit Rauchmeldern nicht vollständig oder teilweise gar nicht vorhanden ist. Obwohl die Zuständigkeit für die Installation in der Landesbauordnung klar auf den Eigentümer festgeschrieben ist und der Markt eine riesige Palette von Rauchmeldern bietet.

Rauchmelder können tatsächlich Leben retten! „Hier kann man als Feuerwehr nur immer wieder die Positivbeispiele aufzeigen, bei denen Rauchmel-der in Brandfällen tatsächlich Leben gerettet haben“, resümiert Jörg Taube, Fachgebiet Brandverhütung beim Landesfeuerwehrverband Schleswig-Holstein. Da heutzutage bei jedem Zimmer- oder Wohnungsbrand hochgiftiger Brandrauch entsteht, zählt jede Sekunde für die Flucht vor der tödlichen Gefahr. Mit Rauchmeldern als „Frühwarnsystem“ wird den Bewohnern im Brandfall ein Zeitvorteil verschafft, der entscheidend sein kann. Jeder Betroffene ist im Nachhinein überaus froh, dass er unversehrt aus der Gefahrensituation herausgekommen ist und stellt den Nutzen von Rauchmeldern besonders heraus. Mit Aktionen der Feuerwehren im Lande zu den „Brandgefahren im Haushalt“, egal ob am Rauchmeldertag oder auf anderen örtlichen Veranstal-tungen, tragen die Einsatzkräfte im Rahmen der Brandschutzaufklärung aktiv dazu bei, dass die Bür-ger für die tödlichen Gefahren von Brandrauch sensibilisiert werden.

Welche Rauchmelder sind die richtigen? Der Trend geht mittlerweile weg von handelsüblichen, einfachen Rauchmeldern zu höherwertigen und äußerst zuverlässigen Rauchmeldern für den Langzeiteinsatz. Als Qualitätskennzeichen wurde das „Q“ eingeführt. Dies ergänzt das übliche Prüfzeichen (z.B. VdS oder KRIWAN) und weist die bestandene, weltweit härteste Qualitätsprüfung nach. Insbesondere die Qualitätsmerkmale Langlebigkeit, Stabilität, Falschalarmsicherheit und eine Batterielebensdauer von mindestens 10 Jahren sind dabei ausschlaggebend.

Wann müssen Rauchmelder ausgetauscht werden? Auch die in Rauchmeldern verbaute Elektronik altert. Deshalb geben Hersteller ein Datum an, bis zu welchem der Rauchmelder bedenkenlos verwendet werden kann. Die Verwendbarkeit von Rauchmel-dern liegt in der Regel bei 10 – 12 Jahren, je nach Hersteller. Nach Ablauf dieses Zeitraumes ist ein Austausch der Rauchmelder (Alt gegen Neu) erforderlich!

Fallen Gebühren für Fehlalarme an? Die Feuerwehr- und Rettungsleitstellen im Lande nehmen immer öfter telefonische Alarmmeldungen als Folge von ausgelösten Rauchwarnmeldern entgegen. In vielen Fällen lag eine reale Gefahr für Menschen und Tiere vor und durch schnelles Eingreifen konnte die Gefahr abgewendet werden. Ge-bühren fallen bei Fehlalarmen in Privathaushalten nicht an. Dies ist im Brandschutzgesetz Schleswig-Holstein ausdrücklich so geregelt. Außerdem handelt die Feuerwehr bei einem Fehlalarm durch Rauchmelder nach dem Motto: „Besser einmal mehr alarmiert werden als zu spät kommen“.

Abstellen von Gegenständen im Treppenhaus – Was ist erlaubt? Viele Mieter stellen Kinderwagen, Fahrräder, Schuhe, Schränkchen, Blumenbänke und Schirmständer ins Treppenhaus. Zum einen können diese Gegenstände eine Brandstiftung begünstigen, zum anderen werden die Fluchtwege für die Bewohner und Angriffswege für die Feuerwehr dadurch zum Hin-dernisparcours. Eine Regelung über die Hausordnung hilft, den vielfach vorhandenen Wildwuchs zu begrenzen. Dabei gilt es, Haus- und Hofeingänge sowie Treppen und Flure freizuhalten, denn nur dann erfüllen sie ihren Zweck als Flucht- und Rettungswege.

Fahrräder, Motorräder usw. gehören nicht in Treppenhäuser. Kinderwagen, Rollatoren oder Rollstühle sollten im Treppenhaus nur abstellen werden, wenn dadurch die Flucht der Bewohner nicht behindert wird. Schuhe, Schuhschränke, Schirmständer und anderes sollen in der Wohnung aufbewahrt werden, nicht im Treppenhaus.

Auch für allgemeine Treppenhäuser empfiehlt die Feuerwehr die Installation von Rauchmeldern als Frühwarnsystem.

Ende April blüht Kiel auf

Ende April (28.-29. April) heißt es wieder von 11 bis 18 Uhr  „Kiel blüht auf!“. Die Besucher können sich auf einen 800 Quadratmeter großen Blumen- und Geranienmarkt freuen. Zudem stellen sich beim Innenstadtfest die Sportvereine vor, es gibt Mitmach-Angebote und eine vielfältige Gastronomie.

Am Sonntag öffnen von 13 von 18 Uhr unter dem Motto „Kiel macht auf“ zudem die Geschäfte in der Kieler Innenstadt, die Holtenauer, der Citti Park,  Ikea,  Karstadt,  Famila Wik, der Holstentörn, der Sophienhof und Sky XXL im Plaza Center die Türen für Shoppingbegeisterte.

Am Sonnabend ab 10 Uhr findet in der Kieler Innenstadt ein Frühjahrsputz statt. Gemeinsam mit dem Abfallwirtschaftsbetrieb Kiel und weiteren Institutionen werden die Holstenstraße und der Alte Markt grundgereinigt. Dieser Tag dient als Auftakt für eine nachhaltige Innenstadt-Reinigung, welche in den folgenden Wochen durchgeführt wird. Treffpunkt ist das Areal vor dem ehemaligen Anson`s-Gebäude. Neben dem Oberbürgermeister schwingen auch viele Händler den Besen mit.

Weitere Informationen und das gesamte Programm gibt es auf der Internetseite von Kiel Sailing City.

Das Sommertheater ist ein Musical

Es ist soweit; das Kieler Sommertheater steht fest. Theaterfreunde können sich auf die Liebes- und Verwechslungskomödie „Was ihr wollt“ von Shakespeares als Musical freuen. Der Text wurde neu übersetzt und es wurde ein aufwändiges Bühnen- und Videokonzept entwickelt. Zudem gibt es natürlich extra für das Sommertheater komponierte Songs. Für diese Aufgabe konnte Martin Tingvall gewonnen werden. So enstanden, gemeinsam mit Texterin Regy Clasen, viele Lieder, die von der Ballade bis hin zur Tanznummer alles zu biete haben. Premiere des Stücks von Generalintendant Daniel Karasek ist am Freitag, 29. Juni, um 20.30 Uhr.

Das Sommertheater findet in diesem Jahr auf dem MFG-5 Gelände in Kiel-Holtenau statt. Neben einem interessanten Ort können sich die Zuschauer auf einen tollen Fördeblick inklusive freuen.

Inhalt:

Das Stück spielt auf der phantastischen Insel Illyrien. Der liebeskranke Herzog Orsino buhlt um die Gunst der reichen Gräfin Olivia. Olivia hat jedoch ihrerseits seit dem Tod ihres Bruders jeglicher Gesellschaft abgeschworen und kein Ohr für des Herzogs andauernde Liebesbekundungen. So schnell gibt sich Orsino jedoch nicht geschlagen und schickt seinen charmanten, jungen Diener Cesario, seine Liebesschwüre zu übermitteln. Orsinos Plan geht auf: Olivia kann den Worten Cesarios nicht widerstehen und verliebt sich – jedoch nicht in den Herzog, sondern in Cesario. Das wäre ja auch alles nicht so schlimm, wenn Cesario nicht ein kleines Geheimnis hätte: Er ist gar kein Mann, sondern eine, als Diener verkleidete, Frau, heißt in Wirklichkeit Viola, ist bei einem Schiffbruch in Illyrien gestrandet und verliebt sich ihrerseits Hals über Kopf in Orsino.

Weitere Aufführungen finden am 30. Juni, 1. Juli, 3. Juli, 4. Juli, 5. Juli, 6. Juli,7. Juli, 8. Juli, 9. Juli, 10. Juli, 11. Juli, 12. Juli, 13. Juli und 14. Juli jeweils um 20.30 Uhr statt. Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite des Kieler Theaters.

 

Anbaden am kommenden Wochenende

An diesem Wochenende hat uns der Winter noch einmal kalt erwischt. Da kann man nur hoffen, dass es am kommenden Wochenende ein bisschen wärmer ist, denn am Sonntag, 25. März, wird im Seebad Düsternbrook angebadet. Los geht es ab 11.30 Uhr, der Sprung ins kühle Nass findet dann um 12,30 Uhr statt.

Ab 11.30 Uhr bietet die AOK Nordwest einen kostenlosen Lungenfunktionstest sowie Venenscans an. Außerdem heizt der KMTV kurz vor dem Startsprung mit einem sportlichen Warm-Up ordentlich ein. Natürlich steht auch die Wasserwacht Kiel bereit.

Nach dem Anbaden gibt es kostenlose Heißtgetränke und eine Faßsauna, so dass der Körper schnell wieder auf Betriebstemperatur kommt. Wer seine gestiegene Reaktionsfähigkeit unter Beweis stellen möchte, kann sich am heißen Draht der Stadtwerke Kiel versuchen.

Die Anbader erwarten außerdem viele Überraschungspreise und es wird zudem die kreativste Verkleidung und die größte Gruppe mit besonderen Preisen geehrt. Einzelpersonen müssen sich nicht anmelden, Gruppenanmeldungen werden bis 12.15 Uhr entgegengenommen.