Wie wird aus dem Postareal ein Gaardener Wohnquartier?

Für das Grundstück des ehemaligen Postfuhrhofes in Gaarden entwickelt die Stadt eine Planung für ein gemischtgenutztes Quartier mit dem Schwerpunkt Wohnen. Daran können sich interessierte Kielerinnen und Kieler – nicht nur aus Gaarden – beteiligen: in einer Veranstaltung am 3. Mai in der Räucherei.

Bis Ende 2020 bleibt die Post auf dem Gelände mit dem Hochhaus an der Werftstraße. Anschließend sollen dort auf einer Fläche von etwa 4,5 Hektar rund 650 Geschosswohnungen entstehen, 30 Prozent davon im sozialen Wohnungsbau. Außerdem werden Flächen für gewerbliche Nutzungen vorgesehen.

Das einst von der Werft genutzte Postareal liegt zwischen der Hörn und dem Gaardener Zentrum. Es bietet viele Chancen für den Stadtteil. Das Stadtplanungsamt wünscht sich für das Areal qualitätsvolle Architektur sowie hochwertige Grün- und Freiflächen mit hoher Aufenthaltsqualität.

Es soll ein Quartier mit eigener Identität in enger räumlicher Verknüpfung mit den angrenzenden Bereichen Gaardens entstehen. Über eine direkte Verbindung zum Pastor-Gosch-Weg sowie über das Karlstal wird eine gute Vernetzung mit dem Gaardener Zentrum und der Kieler Innenstadt angestrebt.

In einer Mehrfachbeauftragung erarbeiten sechs Planungsbüros städtebauliche Entwürfe auf der Grundlage einer komplexen Aufgabenstellung. Unter anderem sind der Umgang mit der besonderen Topographie, die Einbindung in das städtebauliche Umfeld sowie gestalterische Vorschläge für Architektur und Freiraum zu beachten. Mit der Beauftragung der sechs Büros will die Stadt die beste städtebauliche Idee für das neue Quartier finden.

Am Freitag, 3. Mai, findet in der Räucherei, Preetzer Straße 35, von 12 bis 15.30 Uhr die Präsentation der sechs Entwürfe für die Öffentlichkeit und die Jury statt. Baudezernentin Dors Grondke begrüßt die Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Kielerinnen und Kieler sind eingeladen, sich bei diesem Öffentlichen Zwischenkolloquium die Präsentationen anzusehen und ihre Anregungen dazu mitzuteilen. Die Jury wird entscheiden, welche drei Entwürfe die gesetzten Ziele am besten umsetzen. Diese drei Entwürfe werden dann weiter bearbeitet.

Zum Abschluss des Verfahrens im Juni beurteilt die Fachjury, welcher städtebauliche Entwurf als Siegerentwurf ausgewählt und als Grundlage für den Bebauungsplan dienen wird. Diese Planungsentscheidung der Jury können zwei Privatpersonen miterleben, wenn sie als Gäste an der nichtöffentlichen Sitzung des Preisgerichtes am 24. Juni teilnehmen. Wie das geht, wird noch bekanntgegeben.

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