Wiederaufnahme von „Im Tannengrund 1“

Das SCHADS ensemble zeigt nach langer Pause ihr erfolgreiches Maskenstück „Im Tannengrund 1 – Modernes Maskentheater“. Wiederaufnahme ist am Sonnabend, 23. September, um 20 Uhr im KulturForum Kiel.

Im dunklen Nadelwald einer einsamen Gegend im Harz leben die Schwestern Bibi und Babsi einen eintönigen Alltag. Die Pension, die einst die Eltern aufbauten, läuft nicht mehr, längst kommt kein Gast mehr. Es gibt kaum noch Geld und scheinbar keine Zukunft – dafür aber eine unbändige Sehnsucht.

Schweren Herzens wird endlich, halb bangend, halb hoffend, das „For Sale“-Schild aufgehängt. An einem gewittrigen, düsteren Tag taucht plötzlich aus dem Regen ein Fremder auf, ein Mann: Hansen, scheinbar ein potentieller Käufer. Die Schwestern ahnen nicht, dass dieser eigentlich ein Heimatloser auf der Suche nach Wärme und etwas Essbarem ist. Voll Eifer stürzen sie sich stattdessen hinein, die Pension ins beste Licht zu rücken. Im Taumel des Wunsches, ein echtes Leben „da draußen“ leben zu dürfen, werden sie überrannt von Zweifel, Wut, Eifersucht, Lust und  Glück.

Und wer wer ist und wer hier wem etwas vorspielt, das wird sich zeigen. Ein berührendes Maskentheater über den Zwiespalt zwischen Heimatliebe und Weltensehnsucht .

Die drei professionellen Schauspielerinnen Linda Stach, Christina Dobirr und Elena Schmidt-Arras haben sich nach verschiedensten getrennten und gemeinsamen Projekten nun zusammen getan zu einer neuen, freien Kieler Theaterformation, dem SCHADS ensemble. In ihrer ersten Arbeit unter diesem Namen widmen sie sich einer seltenen, dafür aber umso interessanteren und körperlich herausfordernden Spielform: dem Maskentheater.

Mit Sinnlichkeit und Neugier öffnen sich die drei Künstlerinnen der Magie des stummen Theaterspiels, das den Zuschauer in seiner stillen Poesie für die Geschichte einnehmen soll. Über viele Wochen hinweg haben sie aus vielfältigen Ideen und inneren Bildern den roten Faden für „Im Tannengrund 1“ selbst gesponnen.

Kontakt und Karten gibt es unter der Telefonnummer 0431/ 901 3400. Der Eintritt kostet im Vorverkauf 15,40 Euro. An der Abendkasse 16 Euro. Ermäßige Karten gibt es an der Abendkasse für 11 Euro.

 

Für kleine Techniker und Ingenieure

1892 wurde das erste Patent auf einen Metallbaukasten angemeldet. Die Lochbleche, Lochbänder und Winkel aus Stahl, die mittels Metallschrauben und Muttern zusammengebaut werden, waren seither vor Allem bei Jungen und ihren Vätern beliebt. In den 1970er Jahren verschwanden die Metallbaukästen
aus den Spielwarenläden, um heute mit neuen Herstellern eine Renaissance zu erleben, die in erster Linie durch Erwachsene Fans der gelochten Metallplatten entstanden ist.
Bei der Mitmachaktion am 30. Juli im Kindheitsmuesum in Schönberg in der Knüllgasse 16 können kleine (und auch große) Techniker und Ingenieure aus Schrauben, Muttern und Lochblechen selbst etwas konstruieren. Von 14 Uhr bis 16.30 Uhr steht eine große Auswahl an technischen Baukästen und Modellbau-Vorlagen aus den vergangenen Jahrzehnten für kleine und große Bauherren bereit. Auch Eltern dürfen bei dieser Aktion gerne mitmachen.
Der Teilnahmebeitrag beträgt 50 Cent zuzüglich Museumseintritt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Kinderferienprogramm im Stadtmuseum

Langeweile in den Sommerferien? Das muss nicht sein. Das Kieler Stadtmuseum Warleberger Hof bietet seinen kleinen Besuchern in diesem Jahr wieder ein vielfältiges Ferienprogramm.

Unter dem Motto „Mit Brief und Siegel“ haben Kinder von sechs Jahren an die Gelegenheit, als Schreiber in die Vergangenheit zu reisen. Am Donnerstag, 27. Juli, geht es um 10.30 Uhr im geheimnisvollen Gewölbekeller des Stadtmuseums, Dänische Straße 19, los. Dort werden derzeit auch mittelalterliche Urkunden ausgestellt. Anlässlich des 775-jährigen Bestehens der Stadt Kiel zeigt das Stadtarchiv vom 22. Juli bis 25. August die ältesten Dokumente der Stadtgeschichte.

Bevor der Buchdruck erfunden wurde, ließen sich wichtige Texte nur durch Abschriften vervielfältigen. Die Kinder lernen die verschiedenen antiken Schreibgeräte kennen und erfahren, welche Dinge für die Menschen damals so bedeutend waren, dass sie aufgeschrieben wurden. Anschließend können die kleinen Besucherinnen und Besucher ihren ganz persönlichen Geheimbrief mit Gänsekiel und Tinte schreiben. Um diese Geheimnisse zu schützen, verschließen sie ihre Briefe mit Siegel und Siegellack.

Anmeldungen für das neunzigminütige Kinderprogramm nehmen die Mitarbeiter im Ferienpassbüro unter der Telefonnummer 0431/ 901-2939 entgegen. Die Teilnahme an der Veranstaltung kostet fünf Euro, die Teilnehmerzahl ist auf zwölf Kinder begrenzt.

Weitere Termine für das Kinderferienprogramm „Mit Brief und Siegel“: Donnerstag, 3. August, Donnerstag, 10. August, Donnerstag, 17. August, Donnerstag, 24. August und Donnerstag, 31. August, jeweils von 10.30 bis 12 Uhr.

Flohmarkt an der Hörn

Anfang Juli standen die Flohmarkthändler unterm Rathausturm, bald können sie ihre Stände am Gaardener Ufer der Hörn aufbauen. Auf der Promenade Willy-Brandt-Ufer findet am Sonntag, 16. Juli, der nächste große städtische Flohmarkt statt.
Neuwaren, Lebensmittel, Pflanzen, lebende Tiere, Waffen, pornografische Werke oder NS-Artikel dürfen auf dem Flohmarkt nicht angeboten werden. Die Standgebühr beträgt fünf Euro je angefangenen Meter. Offizielle Flohmarktzeit ist 8 bis 16 Uhr. Die Standplätze müssen abfallfrei hinterlassen werden.
Der nächste große Flohmarkt in der Innenstadt findet am 6. August statt, der nächste städtische Flohmarkt an der Hörn ist für den 1. Oktober geplant.

 

Langer Tag der StadtNatur am Sonntag

Der parkartige Nordfriedhof mit prächtigen Rosenspalieren, bunten Staudenbeeten und beeindruckenden Alleen ist eine grüne Oase in der Stadt, die zum Spaziergang einlädt. Kleine und große Kieler erfahren beim Langen Tag der StadtNatur am Sonntag, 16. Juli, Wissenswertes über die tierischen und pflanzlichen Bewohner des größten städtischen Friedhofs.

Friedhofsleiter Frank Wunder unternimmt gemeinsam mit Kindern im Alter von sechs bis neun Jahren einen spannenden Streifzug über das Gelände des rund 140 Jahre alten Nordfriedhofs. Von der Kastanienallee über das Eichhörnchen bis zum Schokoladenbaum gibt es viel zu entdecken. Der Rundgang beginnt um 10 Uhr. Baumpflegerin Heike Wiese erklärt Interessierten von 11 Uhr an die Besonderheiten verschiedener Bäume und präsentiert ausgefallen Arten wie den Mammutbaum oder Taschentuchbaum. Kuriose Geschichten runden den Spaziergang ab.

Die Angebote sind kostenlos. Anmeldungen sind nicht erforderlich. Treffpunkt für beide Spaziergänge ist der Haupteingang des Nordfriedhofs, Westring 481c. Weitere Informationen über die städtischen Friedhöfe gibt es im Internet unter www.kiel.de/friedhof.

Airport Run beeinträchtigt den Verkehr

Der Kieler Airport Run gehört mit seiner spektakulären Kulisse mittlerweile fest zum Laufkalender der Landeshauptstadt. Am Freitag, 30. Juni, findet dieser Lauf bereits zum fünften Mal statt. Start und Ziel der sieben,drei oder zehn Kilometer langen Strecke ist der Sportplatz am Groenhoffweg in Holtenau.  Verkehrsteilnehmer müssen sich am Beginn der Laufstrecke auf Verkehrsbeeinträchtigungen einstellen.

Um 18.15 Uhr heißt es am Sportplatz Groenhoffweg „Take Off“ für das Läuferfeld. Im Verlauf der Strecke werden Groenhoffweg, Lilienthalstraße, Hirthstraße und ein Abschnitt der Immelmannstraße kurzfristig für den Verkehr gesperrt, da das Teilnehmerfeld zunächst auf der Fahrbahn unterwegs ist. Hinter den Läufern werden die Sperrungen umgehend wieder aufgehoben.

Von der Immelmannstraße führt die Strecke über den parallel zur B503 verlaufenden Geh- und Radweg zum Flughafengelände. Am Flughafen angekommen, geht es rauf auf die Start- und  Landebahn. Im Anschluss laufen alle auf gleicher Strecke zurück zum Sportplatz am Groenhoffweg. Dann sind sie auf dem Gehweg unterwegs und es müssen keine Straßen gesperrt werden.

Windjammerparade setzt Segel

Die traditionelle Windjammerparade ist einer der großen Höhepunkte und das maritime Glanzlicht der Kieler Woche. Das imposante Schauspiel, an dem in diesem Jahr rund 90 Groß- und Traditionssegler sowie 14 Dampf- und Begleitschiffe teilnehmen, startet am Sonnabend, 24. Juni, um 11 Uhr. Segel- und Schiffsbegeisterte können das Spektakel von vielen Aussichtspunkten entlang der Innenförde miterleben.
An der Spitze der Parade fährt auch in diesem Jahr der Kieler Dreimast-Toppsegelschoner Thor Heyerdahl.

Obwohl in diesem Jahr einige „Stammgäste“ aufgrund einer großen Traditionssegler-Veranstaltung in den Niederlanden fehlen, kann sich das Teilnehmerfeld der Windjammerparade sehen lassen. So können sich die  Zuschauer unter anderem auf die holländische Dreimast-Bark „Artemis“, die deutsche Zweimast-Brigg „Roald Amundsen“ und die britische Brigantine „Eye of the Wind“ freuen.

Die Schiffe legen am Sonnabend gegen 9.45 Uhr von ihren Liegeplätzen ab und gehen am Ostufer der Innenförde in Warteposition. Bei günstigem Wind werden um 10.45 Uhr die Segel gesetzt. Um 11 Uhr nehmen die Windjammer in Paradeformation Kurs Richtung Leuchtturm Kiel. Jeder Großsegler führt dabei eine Gruppe kleinerer Schiffe an. Gegen 13 Uhr passiert die Parade die gedachte Ziellinie zwischen dem Olympiazentrum Schilksee und Laboe. Dort löst sie sich auf und die Schiffe nehmen wieder ihren eigenen Kurs.

Die Zuschauer können das maritime Spektakel von verschiedenen Plätzen entlang der Innenförde verfolgen. Die unmittelbare Nähe zum Geschehen auf der Förde ist für viele Besucherinnen und Besucher ein einzigartiges Erlebnis. Beliebte Plätze auf dem Westufer befinden sich an der Kiellinie, am Holtenauer Leuchtturm, am Falckensteiner Strand, am Leuchtturm Friedrichsort und auf dem ehemaligen MFG5-Gelände in Holtenau. Auf dem Ostufer bietet der Fördewanderweg besonders in Mönkeberg, Kitzeberg und Möltenort schöne Plätze. Auch vom Begleitboot oder vom Heißluftballon aus lässt sich die Windjammerparade genießen.

Weitere Informationen sowie eine Übersicht der teilnehmenden Schiffe gibt es im Captains‘ Handbook der Windjammerparade, das im Internet unter www.kieler-woche.de/windjammer heruntergeladen werden kann.