Der Saturn (Copyright: NASA).

Den Saturn im Blick – in der Kieler Sternwarte

Die Kieler Sternwarte bietet ihren Besuchern neben dem regelmäßigen Programm auch Sonderveranstaltungen – wenn zum Beispiel ein Sternschnuppenschauer vorausgesagt ist, oder in besonderen Nächten spezielle Monde deutlich zu sehen sein werden.

Auch am Samstag, dem 10. Mai hat der Himmel ein „Highlight“ zu bieten, und so findet in der Sternwarte eine Sonderveranstaltung zum Saturn statt.

Der Saturn (Copyright: NASA).

Der Saturn (Copyright: NASA).

Durch seine Größe und Helligkeit ist der Saturn bereits mit bloßem Auge erkennbar. Sein beeindruckendes Ringsystem lässt sich selbst mit einem einfachen Teleskop bestaunen. Am Sonnabend, 10. Mai 2014, steht der Planet in Opposition, d. h. der Sonne genau gegenüber, und ist somit die ganze Nacht hindurch zu sehen.

Aus diesem Anlass stellt Thomas Schröder von der Sternwarte der Fachhochschule Kiel (FH Kiel) um 20 Uhr die Erforschungsgeschichte des Planeten vor. Darüber hinaus berichtet er über die bisherigen Ergebnisse der Cassini-Mission. Die NASA-Raumsonde Cassini erreichte den Saturn im Jahr 2004 – seitdem ermöglicht sie zahlreiche neue Erkenntnisse über den Planeten, seine Ringe und seine 62 Monde. Bei wolkenfreiem Himmel sind die Gäste im Anschluss an den Vortrag zu einem Beobachtungsabend eingeladen.

Weitere Informationen unter: www.fh-kiel.de/sternwarte.

Veranstaltungsdetails

Datum und Uhrzeit: Sonnabend, 10. Mai 2014 (20 Uhr)
Anschließend können die Gäste mit derselben Eintrittskarte die Sternwarte der FH Kiel besuchen.

Ort: Fachhochschule Kiel, Großes Hörsaalgebäude (Hörsaal 8), 24149 Kiel
Treffpunkt: Kasse des Mediendoms, Sokratesplatz 6, 24149 Kiel (19:45 Uhr)
Eintritt: 3 Euro (erm. 2 Euro)

Der Zugang zur Dachplattform ist leider nicht barrierefrei. Teleskope können auf eigene Gefahr mitgebracht werden.

Kieler Museen laden zum „museen am meer“-Tag 2013

Bildunterschrift: Große und kleine Besucherinnen und Besucher erleben die Seehundfütterung im Aquarium GEOMAR Copyright: CAU, Foto: Stefan Kolbe

Bildunterschrift: Große und kleine Besucherinnen und Besucher erleben die Seehundfütterung im Aquarium GEOMAR
Copyright: CAU, Foto: Stefan Kolbe

Am Sonntag, dem 20. Oktober öffnen die acht Häuser des Kieler Museumsverbundes von 10 bis 17 Uhr erneut ihre Türen zum „museen am meer-Tag“. Die kleinen und großen Gäste können sich an diesem Tag auf spannende Sonderführungen, zahlreiche Familienaktionen sowie bunte Mitmachprogramme für Kinder und Erwachsene freuen. Der Eintritt und die Teilnahme an den Führungen und Aktionen sind in allen Häusern frei.

Acht Kieler Museen laden zu einem einzigartigen Museumserlebnis ein

Ein Chauffeur und eine Hofdame von Prinz und Prinzessin Heinrich von Preußen nehmen Gäste im Stadt- und Schifffahrtsmuseum Warleberger Hof mit auf eine Reise in die Vergangenheit. Historisch geht es auch in der Antikensammlung zu, wo kleine Nachwuchsforscherinnen und -forscher in einem Workshop die Welt der Archäologie entdecken. Technikfans und naturwissenschaftlich Interessierte kommen beim Begleitprogramm zur Ausstellung „Unterwasserwelten“ in der Medizin- und Pharmaziehistorischen Sammlungen sowie den Führungen hinter die Kulissen des Aquariums GEOMAR auf ihre Kosten. An der Museumsbrücke des Stadt- und Schifffahrtsmuseums Fischhalle warten die historischen Museumsschiffe darauf, erkundet zu werden. Selbstgestaltete Postkartengrüße können aus der Stadtgalerie Kiel versendet werden. Im Zoologischen Museum wartet auf die kleinen Besucherinnen und Besuchern ein Zeichenwettbewerb unter dem Motto „Wie Tiere schwimmen“. Die Kunsthalle zu Kiel bietet ein Mitmachangebot für Kinder und Familien, bei dem Pflanzenfarben selbst hergestellt und anschließend verwendet werden.

Führungen der besonderen Art erleben Interessierte, wenn jeweils zur vollen Stunde Leitungen sowie Kuratorinnen und Kuratoren durch ihre Häuser und Ausstellungen führen. Auf einem Spaziergang mit dem Stadtführer Ernst Mühlenbrink werden spannende Geschichten zu den museen am meer und dem historischen Museumsstandort an der Kieler Förde erzählt (Treffpunkt: Stadtgalerie). Als Highlight können kleine Entdeckerinnen und Entdecker auf eine aufregende Schatzsuche nach den Museumsschätzen der museen am meer gehen und tolle Preise gewinnen.

Alle Informationen zum museen am meer-Tag 2013 sowie das Programm zum Download finden Sie unter:
www.museen-am-meer.de/mam-tag.

Kieler Botanischer Garten auf der Internationalen Gartenschau ausgezeichnet

Oscularia deltoides aus den Winterregengebieten in der südwestlichen Ecke Südafrikas wurde von dem Kieler Forscher Gustav Schwantes beschrieben. Bild: Botanischer Garten Kiel

Oscularia deltoides aus den Winterregengebieten in der südwestlichen Ecke
Südafrikas wurde von dem Kieler Forscher Gustav Schwantes beschrieben. Bild: Botanischer Garten Kiel

Der Botanische Garten der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel erfreut zur Zeit nicht nur mit seiner Großen Schmetterlingsschau, er hat bei der Internationalen Gartenschau 2013 in Hamburg auch eine höchst begehrte
Auszeichnung gewonnen.

In der noch bis zum 28. Juli währenden Hallenschau „Die Gesandten des Sommers“, in der internationale Beiträge gezeigt werden, erhielt er als einziger Botanischer Garten eine Medaille. Mit Bronze wurde seine Standgestaltung zum Thema „Sukkulenten – Botanik und hre Herkunft“ ausgezeichnet.

„Angesichts dessen, dass wir bei unseren vielen anderen Aktivitäten nur knappe Zeit für die Vorbereitung hatten und dies unsere erste Beteiligung an einer Internationalen Gartenschau ist, freuen wir uns über die Bronzemedaille natürlich ganz besonders.“, sagt Michael Braun, Technischer Leiter des Botanischen Gartens. „Unser Sukkulentengärtner David Eder hat sehr repräsentative Pflanzen ausgewählt.“

Bereits seit 1802 hat der Botanische Garten in Kiel eine große Sammlung südafrikanischer, wasserspeichernder Pflanzen, die bis in das 21. Jahrhundert hinein gepflegt und wissenschaftlich betreut und genutzt wird. „Das Anliegen, dieses universitäre Erbe und seine nachhaltige Wirkung auf viele wissenschaftliche Belange bis hin zum Arterhalt gefährdeter Pflanzen allen deutlich zu machen, ist durch die preisgekrönte Ausstellung nun besonders unterstrichen worden“, ergänzt Dr. Martin Nickol als Kustos des Botanischen Gartens. „Das Gartenteam kann einmal mehr stolz auf seine Leistung sein.“

Und es hat über 10.000 Kilometer Luftlinie hinweg die alte botanische Verbindung zwischen Schleswig-Holstein und dem Süden Afrikas dokumentiert.

Schwantesia pillansii

Das Mittagsblumengewächs Schwantesia pillansii ist nach dem Kieler
Sukkulentenforscher Gustav Schwantes benannt. Die Gattung Schwantesia ist
vom äußersten Süden Namibias bis in den Norden der südafrikanischen
Provinz Nordkap bei Pofadder verbreitet. Bild: Botanischer Garten Kiel

Weitere Informationen

  • Öffnungszeiten: Die Gartentore werden jeden Tag um 9 Uhr geöffnet, die Schaugewächshäuser sind täglich ab 9.30 Uhr offen. Bis zum 30. September ist der Garten bis 18 Uhr geöffnet, die Gewächshäuser bis 17:30 Uhr.
  • Der Botanische Garten Kiel im Internet

PROVIEH-Ausstellung im Kieler Freilichtmuseum Molfsee

Am Samstag, 15. Juni, können sich Interessierte bei einer Führung im Freilichtmuseum Molfsee über die Haltungsbedingungen von Kühen, Schweinen und Hühnern informieren. Bild: provieh

Am Samstag, 15. Juni, können sich Interessierte bei einer Führung im Freilichtmuseum Molfsee über die Haltungsbedingungen von Kühen, Schweinen und Hühnern informieren. Bild: provieh

40 Jahre im Einsatz für den Tierschutz: PROVIEH – VgtM e.V. feiert Jubiläum – Öffentliche Führung im Freilichtmuseum Molfsee

Vor 40 Jahren gründeten Margarete und Olga Bartling PROVIEH, den Verein gegen tierquälerische Massentierhaltung e.V. Zum Geburtstag am Samstag, den15. Juni, lädt der Verein alle Interessierten um 14.00 Uhr zu einer Führung im Freilichtmuseum Molfsee ein.

Wie viele Liter gibt eine „Hochleistungsmilchkuh“ täglich? Wie eng werden Schweine in modernen Agrarfabriken in Kastenständen gehalten und wie viele Masthühner auf einem Quadratmeter?

Das und einiges mehr können Besucher bei der Führung durch das Freilichtmuseum Molfsee erfahren. Am Milchjoch kann beispielsweise auch am eigenen Leib ausgetestet werden, ob man seine Kräfte mit einer Milchkuh messen kann. „Die weltweite Produktion von Fleisch und Milch steigt jährlich immer weiter an, mit fatalen Folgen für die Nutztiere“, sagt Stefan Johnigk, Geschäftsführer von PROVIEH. „Die Führung in Molfsee soll zeigen, dass Nutztierschutz noch lange nicht museumsreif ist – die Probleme sind aktueller denn je.“

Fünf „Brennpunkte“ mit verschiedenen Aktionen zum Mitmachen, Foto- und Plakatausstellungen hat PROVIEH dafür im Museum eingerichtet. Neben der Haltung der Tiere geht es unter anderem auch um Tipps für Verbraucher beim Kauf tierischer Produkte. Gäste können sich zudem über aktuelle Kampagnen des Vereins wie „Ein Ferkelnest für jede Sau“ und über artgemäße Haltungsformen informieren. Wer PROVIEH-Tierschutztrainer werden will, findet bei der Führung die richtigen Ansprechpartner. Kinder kommen bei den Aktionen im Museum ebenfalls nicht zu kurz: Sie dürfen sich einmal wie glückliche Schweine benehmen, im Stroh wühlen und Süßigkeiten entdecken sowie beim Glücksrad ihr Tierschutzwissen testen.

Das Wichtigste in Kürze:

Öffentliche Führung:

Wann: 15. Juni 2013 um 14.00 Uhr
Wo: Hamburger Landstraße 97, 24113 Molfsee
Treffpunkt: Eingang Freilichtmuseum Molfsee

Stadtgalerie zeigt zum Jubiläum Einblicke in die Sammlung

Seit nunmehr 25 Jahren besteht die Stadtgalerie Kiel. Von ihrer Gründung im Jahr 1988 war sie bis zum Jahr 2000 im Sophienhof untergebracht, dann zog sie in die heutigen Räume im Neuen Rathaus. Jetzt feiert sie ihr Jubiläum mit einer umfangreichen Präsentation ihrer Kunstsammlung, die wegen der dort regelmäßig stattfindenden Wechselausstellungen zur zeitgenössischen Kunst nicht ständig zu sehen ist. Nachdem die Sammlung bereits 1999, 2001 und zuletzt 2006 der Öffentlichkeit präsentiert wurde, stehen in dieser Jubiläumsausstellung vor allem Neuerwerbungen und Schenkungen aus den vergangenen zehn Jahren im Focus.

„Unsere Kunst – Eure Kunst 2013. Einblicke in die Sammlung der Stadtgalerie Kiel“ heißt es daher vom 20. April bis zum 30. Juni in der Stadtgalerie Kiel, Andreas-Gayk-Straße 31. Zur Eröffnung am Freitag, dem 19. April sprachen Oberbürgermeisterin Dr. Susanne Gaschke, der ehemalige Kulturdezernent Rolf Johanning, der ehemalige Leiter der Stadtgalerie Dr. Knut Nievers, der Vorsitzende des Fördervereins der Stadtgalerie Kiel Reinhard Take und Stadtgaleriedirektor Wolfgang Zeigerer.

Eckpunkte der Ausstellung

Anhand der ansonsten im Magazin „versteckten“ Sammlung der Stadtgalerie Kiel lassen sich wichtige Stationen der jüngeren kielerischen und schleswig-holsteinischen Kunstgeschichte ablesen. Zunehmend ergänzt und bereichert überregionale und internationale Kunst die Sammlung, die mit ihren älteren Beständen aus dem Kunstbesitz der Landeshauptstadt Kiel hervorgegangen ist. Mit Beginn der Ausstellungstätigkeit der Stadtgalerie Kiel 1988 wurde ein Erwerbungskonzept nach musealen Gesichtspunkten entwickelt. Auch war es möglich geworden, aus den Ausstellungen der Stadtgalerie Kiel heraus Kunst zu erwerben.

Mittlerweile repräsentiert die Sammlung die Kunstrichtungen der Avantgarden des 20. Jahrhunderts und es ist inzwischen eine beträchtliche Anzahl von Kunstwerken aus dem 21. Jahrhundert hinzugekommen. Jüngste Ankäufe umfassen Arbeiten von überwiegend in Norddeutschland tätigen Künstlerinnen und Künstlern, von Preisträgerinnen und Preisträgern des alle zwei Jahre in Kiel stattfindenden Gottfried-Brockmann-Preises und auch von Teilnehmerinnen und Teilnehmern an den Ausstellungen der Stadtgalerie zur Kunst aus den Ostseeanrainerstaaten. Die Kooperation der Stadtgalerie Kiel mit Künstlerinnen und Künstlern aus dem Ostseeraum hat sich zu einem Alleinstellungsmerkmal innerhalb Deutschlands entwickelt.

Die Jubliäumsschau zeigt also keinen Querschnitt des gesamten Kunstbestandes sondern konzentriert sich dieses Mal in erster Linie auf die wichtigsten Werke, die seit 2003 hinzugekommen sind. Doch auch bedeutende Werke, die schon länger im Bestand sind, werden präsentiert, beispielsweise die berühmte „Koffermauer – Klagemauer“ des in Kiel geborenen Künstlers Raffael Rheinsberg. Er hat die Installation, die er als ein Mahnmal versteht, erstmals im Jahr 1978 in der unteren Dänischen Straße aufgestellt. Anschließend war sie auf Plätzen in den Innenstädten von Berlin und München zu sehen, bis die Kulturstiftung des Landes Schleswig-Holstein sie für die Sammlung der Stadtgalerie Kiel im Jahr 1993 erwarb. Zuletzt war sie vor zehn Jahren anlässlich der großen Rheinsberg-Retrospektive im Jahr 2003 in der Stadtgalerie zu sehen. Die Jubiläumsschau würdigt auch Weggefährten von Rheinsberg: Die Gruppe Kielywood um die Künstler Ioerg B. und Jaro Boro ist ebenso mit Arbeiten vertreten.

Weitere Informationen

  • Die Ausstellung zeigt 100 Arbeiten, sie beschränkt sich auf Installationen, Gemälde, Skulpturen und Videoarbeiten.
  • Zur Ausstellung erscheint ein Bildband, der 74 Arbeiten aus der Sammlung der Stadtgalerie Kiel vorstellt.
  • Öffnungszeiten: Dienstag 10-17 Uhr, Mittwoch 10-20 Uhr, Donnerstag 10-20 Uhr, Freitag 10-17 Uhr, Sonnabend 11-17 Uhr, Sonntag 11-17 Uhr.
  • 1. Mai, Himmelfahrt (9. Mai), Pfingstsonntag (19. Mai) und Pfingstmontag (20. Mai) geöffnet.
  • Während der Kieler Woche 2013 (22. bis 30. Juni) täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet.
  • Eintritt: 3 Euro, ermäßigt 1 Euro; Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre frei – Mitglieder des Fördervereins der Stadtgalerie Kiel haben freien Eintritt, www.foerderverein-stadtgalerie-kiel.de
  • Führungen donnerstags 17 Uhr sowie nach Vereinbarung – für Gruppen Telefon (0431) 901-3411, für Schulklassen Telefon (0431) 901-3409

Die Kieler Strände

Wenn man als Stadt von einer natürlichen Wasserscheide wie der Förde getrennt wird, haben die Bürger neben der Aussicht aufs Meer auch die Möglichkeit, sich am Strand zu tummeln. Lange Spaziergänge auf Uferpromenaden und Badespaß locken aber auch Besucher der umliegenden Gemeinden. In Kiel kümmern sich die „Kieler Bäder“ als Betreiber der Schwimmhallen auch um die Strände im Bezirk.

Dort trifft man die Kieler: Falckenstein / Friedrichsort

Im Kieler Norden (auf der anderen Seite des Kanals) liegt im Stadtteil Friedrichsort der Strand von Falckenstein. Er ist mit Abstand der längste Strandabschnitt Kiels mit feinem Sand und bietet eine großartige Aussicht auf die vorbeifahrenden Schiffe sowie die Ostuferseite mit Heikendorf, Möltenort und Laboe mit Ehrenmal und U-Boot. Da die Fahrrinne bereits kurz hinter dem abgetrennten Schwimmbereich beginnt, kommen die täglich abfahrenden Fähren sowie die zahlreichen Kreuzfahrtschiffe „hautnah“ vorbei und zur Kieler Woche hat man eine prima Aussicht auf die Windjammerparade. Bei wenig Wasser kann man bis zum kleinen Leuchtturm laufen.

Der Falckensteiner Strand bietet 1.860 Meter bewachten Badestrand, 660 Meter unbewachten Strand und 300 Meter Hundestrand. Bis zur Fahrrinne ist das Wasser sehr flach, daher wird dieser Strand tagsüber vor allem von Familien mit Kindern frequentiert. Der Deich schützt das Hinterland und bietet eine angenehme Spazierstrecke bis zum Strandbistro „Deichperle“. Da man nicht nur am Strand „braten“ will, wird zusätzlich ein Imbiss, ein Kinderspielplatz, ein Beachvolleyballfeld, eine Minigolfanlage und ein Grillplatz angeboten (teilweise gebührenpflichtig bzw. mit Anmeldung). Am Falckensteiner Strand befinden sich außerdem ein Toilettengebäude, einen rollstuhlgerechter Steg und ein großer Parkplatz in 300 Meter Entfernung (ab dem 1.4. gebührenpflichtig). Zusätzlich zeugen ein angrenzender Campingplatz, das Feriendorf Falckenstein, der Jugendgruppenzeltplatz und eine Segelschule von der Beliebtheit des Falckensteiner Strandes. Im Sommer finden in der Festung Friedrichsort auch mal Konzerte und Festivals statt.

Wie kommt man hin? Die Buslinie 502 fährt bis Haltestelle „An der Schanze“, danach folgt ein kurzer Fußweg. Im Sommer bietet die KVG einen Strandbus-Shuttle-Service zum Strand, dann wird auch die Möglichkeit angeboten, per Fördeschiff zum Fähranleger Falckenstein anzureisen. Über den Kanal nach Friedrichsort führt auch ein Fahrradweg.

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Olympialuft schnuppern in Kiel-Schilksee

Dieser Kieler Stadtteil wurde vor allem durch die Segelregatten bei den Olympischen Spielen 1972 berühmt. Heute wird dort neben den Plätzen für Segelboote ein 830 Meter langer, bewachter Badestrand mit feinem Sandstrand angeboten. Außerdem findet man in Kiel-Schilksee 370 Meter unbewachten, textilfreien Strand für die FKK-Anhänger, sowie ein Kiosk/WC-Gebäude. Es besteht die Möglichkeit, Strandkörbe anzumieten oder an der nahegelegenen Steilküste spazieren zu gehen.

Wie kommt man hin? Parkplätze stehen am Olympiazentrum zur Verfügung, ein großer Parkplatz wartet direkt an der Einfahrt von der B503. Mehrere Buslinien fahren von der Kieler Innenstadt nach Schilksee, im Sommer und vor allem zur Kieler Woche in hoher Taktung.

Nicht mehr in Kiel, aber nah: Strande

Wer ein wenig weiter herausfährt, wird mit einem satten Sandstrand im Vorort Strande belohnt. Restaurants, Hotels, Bistros und Strandkörbe lassen Urlaubsfeeling aufkommen. Wer an den Salzwiesen vorbei durch ein wenig Wald fährt, erreicht den Leuchtturm Bülk, der auch besichtigt werden kann. Zu seinem Fuß befindet sich ein Café mit Außenterrasse und Blick auf die Förde.

Wie kommt man hin? Mit dem Auto an Schilksee vorbei der Ausschilderung folgen. Einige Parkplätze sind vorhanden, aber man sollte vor allem am Leuchtturm Bülk unbedingt einen Parkschein ziehen! Die Busse, die nach Falckenstein und Schilksee fahren (derzeit 501, 502 und 901), haben zumeist das Örtchen Strande als Endhaltestelle.

Die Ostseite der Förde: Laboe, Schönberger Strand und Heidkate

In Laboe findet der Besucher nicht nur das Marine Ehrenmal und das U-Boot-Museum – neben zahlreichen Cafés und Restaurants kann man sich auch prima am weißen Sandstrand tummeln. Nach Entrichtung der Kurtaxe, versteht sich. Laboe beherbergt flache Wasserstellen für Kinder, einen Hundestrand für die Vierbeiner und einen speziellen Bereich für Kite-Surfer, die zum Beispiel in Strande nicht gern gesehen sind. Für Spaziergänger steht ein malerischer Hafen sowie eine lange Strandpromenade zur Verfügung.

Wie kommt man hin? Die KVG-Busse fahren nach Laboe, genauso die SFK-Schiffe (jeweils ab Bahnhof). Für Radfahrer wird eine schöne Strecke entlang der Förde angeboten, Autofahrer können ihr Parkplatz-Glück direkt an den Seitenstrassen der Promenade versuchen.

Ein Geheimtipp für Einheimische und Urlauber mit Campingausrüstung ist der  mehr als drei Kilometer lange Strand in Heidkate. Hier findet man zumeist ältere Besucher und Surfer, außerdem wird ein Hundestrand ausgewiesen. Autofahrer parken auf dem Naturparkplatz, Fahrradfahrer folgen der guten Beschilderung und wer mit dem Bus anreist, hat die wenigsten Probleme von allen.

Der Schönberger Strand wird auch gern „Surfers Paradise“ genannt. Hier tummeln sich neben den Wassersportlern auch die Anwohner des Kreises Plön an Stranden mit den Namen „Brasilien“, „Kalifornien“ oder „Mittelstrand“. Da man sich bereits außerhalb der Kieler Förde befindet, bieten die Strände dort einen unverstellten Blick auf die Weite der Ostsee, die vorbeifahrenden Schiffe sorgen für Fernweh und das Gefühl, richtig „im Urlaub“ zu sein.

Kiel von der Wasserseite besichtigen

Wenn man schon in einer Stadt zu Gast ist, die durch das Wasser geteilt ist, sollte man sich die Gelegenheit nicht entgehen lassen, sich Kiel auch von der Wasserseite aus anzusehen. Das gilt natürlich auch für diejenigen, die hier leben.

Von Mai bis Oktober werden ganz offizielle Hafenrundfahrten angeboten: Für 13 Euro (ermäßigt 7 Euro, Kinder unter 6 Jahren sind frei) kann man täglich außer Freitags eine zweistündige Tour unternehmen. Abfahrt ist an der Bahnhofsbrücke und der Kapitän gibt sich viel Mühe, die Fahrt mit interessanten Geschichten lohnenswert zu machen.

Wer nicht ganz so viel ausgeben möchte, kann sich stattdessen in einen der „Wasserbusse“ setzen, denn die Tarife des Verkehrsverbund Region Kiel (VRK) gelten auch für die „Schwentinelinie“ bzw. „Fördefährlinie“. Lediglich ein „Bordzuschlag“ muss gezahlt werden, wenn man zum Beispiel von Kiel nach Laboe nicht mit dem Bus, sondern mit der Fähre fahren möchte.

Die Fahrt mit der „Fördefährlinie“ beginnt am Bahnhofskai und hält zunächst an einigen Stationen am Westufer. Ab dem Anleger Bellevue geht es dann zum Ostufer nach Mönkeberg und Möltenort/Heikendorf, dann im Zick-Zack erst nach Friedrichsort, dann zur Endhaltestelle nach Laboe. Im Sommer wird zusätzlich die Haltestelle am beliebten Badestrand Falckenstein angefahren. Außerdem kommt man im Sommer von Laboe nach Schilksee und Strande.

Wer nicht aufs Meer hinauswill, kann die etwas kürzere „Schwentinelinie“ benutzen, um sich zum Gelände der Fachhochschule hinüberschippern zu lassen. Vom Anleger „Reventlou“ direkt am Landeshaus geht es hinein in die Mündung des Flusses Schwentine. Dort kann man entweder in Wellingdorf oder in Dietrichsdorf aussteigen.

Alle Tarife und Fahrpläne sind auf der Internetseite der SFK zu finden.