Arbeiten auf dem Theodor-Heuss-Ring

Der Abschnitt des Theodor-Heuss-Rings (B 76) zwischen dem Krusenrotter Weg und der Unterführung des Waldwiesenkreisels ist nicht nur der meistbefahrene Straßenabschnitt in Kiel, sondern auch ein Unfallschwerpunkt. Immer wieder kommt es dort auf der Fahrbahn in Richtung Autobahn 215 zu Unfällen, regelmäßig muss das Tiefbauamt die Stahlschutzplanken im Mittelstreifen reparieren oder austauschen.

Damit ist nun Schluss: Anstelle der Stahlplanken soll zukünftig eine Mauer mehr Sicherheit bringen und einen Durchbruch besonders schwerer Fahrzeuge auf die Gegenfahrbahn weitestgehend verhindern. Für den Bau der Betonmauer im Mittelstreifen muss in beiden Richtungen die jeweils linke Fahrspur des Theodor-Heuss-Rings von Montag, 23. Juli, bis zum 17. August gesperrt werden. Auf der jeweils freien rechten Spur gilt Tempo 50. Autofahrer müssen während der Bauarbeiten mit Beeinträchtigungen rechnen und sollten den Bereich umfahren.

Auf rund 140 Meter Länge wird die alte Stahlkonstruktion im Kurvenbereich der B 76 unterm Waldwiesenkreisel durch eine Wand aus großen Betonelementen ersetzt. Außerdem erneuert das Tiefbauamt in diesem Abschnitt die Straßenbeleuchtung.

Nach Abwägung der Vor- und Nachteile hat sich das Tiefbauamt entschlossen, die Lampen an den Standorten im Mittelstreifen zu belassen, um damit für Autofahrer den Straßenverlauf aus größerer Entfernung zu verdeutlichen. Der geringe Platz zwischen den Richtungsfahrbahnen stellt die Ingenieure dabei vor schwierige Aufgaben. Trotzdem wollen sie bis zum Ferienende fertig werden. Allerdings werden die neuen Beleuchtungsmasten erst nach den Ferien geliefert und müssen dann Ende August oder Anfang September in zwei Nachtschichten eingebaut werden.

Das bedeutet aber auch: Die Straßenbeleuchtung in diesem kurzen Abschnitt des Theodor-Heuss-Rings ist eine Zeit lang ausgeschaltet. Dann sind auch Teile des darüber liegenden Waldwiesenkreisels nur gering beleuchtet.