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„contacts“ 2016

Foto: Jürgen Haacks / Uni Kiel

Foto: Jürgen Haacks / Uni Kiel

Die Firmenkontaktmesse „contacts“ geht in die nächste Runde. Am 19. Mai präsentieren sich wieder rund 40 Unternehmen im Foyer des Audimax und in einem Zelt auf dem Christian-Albrechts-Platz und bieten erste Kontaktmöglichkeiten an. Studierende und Absolventen können dort bereits zum 17. Mal gezielt Unternehmen ansprechen und sich um einem Arbeitsplatz oder ein Praktikum bewerben.

Neben der Möglichkeit des gegenseitigen Kennenlernens gibt es auch in diesem Jahr wieder spannende Vorträge, Bewerbungstrainings und lustige und hilfreiche Tipps rund um den großen Berufseinstieg.

Programm

Die „contacts“ öffnet bereits um 9 Uhr seine Türen. Dann kann sich bis 16 Uhr informiert und erste Kontakte geknüpft werden. Die offizielle Begrüßung durch den Präsidenten der CAU Prof. Dr. Lutz Kipp, die Vizepräsidentin Prof. Ilka Parchmann und Mdgt Dr.-Ing. Hartmut Euler (Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Technologie des Landes Schleswig-Holstein) findet um 9.30 Uhr statt.

Zusätzlich gibt es vom kostenlosen Bewerbungsmappencheck über Veröffentlichungen aktueller Stellenangebote der ausstellenden Unternehmen bis hin zu äußerst ungewöhnlichen Bewerbungsfotos in der delta radio-Fotobox wieder jede Menge interessante Dinge zu erleben.

Die Vorträge rund um den Berufseinstieg finden von 9.30 Uhr bis 15.30 Uhr in den Hörsälen A, D und F des Audimax statt. Nähere Infos und Zeiten zum Vortragsprogramm gibt es hier.

Weitere Infos

Eine Anmeldung für Besucher ist nicht nötig. Der Eintritt ist frei.

Veranstalter der Firmenkontactmesse ist das Career Center der CAU zu Kiel. Für Fragen stehen die Mitarbeiter gern zur Verfügung. Ansprechpartner, Telefonnummern und Adressen gibt es hier.

Summa cum laude – Das Campusfest zum 350. Geburtstag

Foto: Jürgen Haacks / Uni Kiel

Foto: Jürgen Haacks / Uni Kiel

Mächtig viel zu erleben gibt es am 22. Mai, wenn die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) ihren 350. Geburtstag feiert. „Summa com laude“ heißt das Campusfest und es verspricht vielfältig zu werden
Das gesamte Jahr 2015 steht die CAU Kopf und feiert Geburtstag. Mit über 2000 Einzelterminen wie Sportveranstaltungen, Konzerten, Vorlesungen und Ausstellungen feiert die Universität ihr Jubiläum. Der Höhepunkt des Jubiläumsjahres wird aber wohl die Feier am 22. Mai sein. Von 12 bis 19 Uhr laden zahlreiche Aktionen zum Mitmachen, Zuhören, Staunen oder Genießen ein. Eröffnet wird die Veranstaltung um 12 Uhr von CAU-Präsident Professor Lutz Kipp, dem Wiseenschafts-Staatssekretär Rolf Fischer und Kiels Oberbürgermeister Dr. Ulf Kämpfer. Danach geht es dann mit unterschiedlichsten Aktionen in drei verschiedenen Festarealen los.

Festareal Audimax

Hier präsentieren sich in einem Zelt vor dem Audimax auf dem Chrsitian-Albrechts-Platz alle Institute und Einrichtungen der Universität. Dabei gibt es an 30 Ständen jede Menge zu entdecken. Die Fachbereiche haben sich jeweils etwas Tolles einfallen lassen. Von Fotoaktionen über Tierzahnerforschung bis hin zu eigens entwickelten Jubiläumsgetränken ist für jeden etwas dabei. Außerdem lädt am Stand vor dem Audimax das „Haus der kleinen Forscher“ zu spannenden Experimenten ein.
Im Foyer des Audimax feiert die Ausstellung „Future Ocean Dialogue“ ihre Deutschlandpremiere, im Hörsaalgebäude CAP3 stellt die Bäckerei Günther einen 3,5 Meter langen Erbeerkuchen zum Vernaschen zur Verfügung, im Sechseckbau wartet ein buntes kulturelles Programm mit Stunts, Improvisationstheater und historischen Filmvorführungen auf die Besucher und direkt nebenan stellen die Archäologen der Uni ihr neuerrichtetes Megalithgrab vor. Außerdem gibt es auch im Bereich der Universitätskirche weitere Mitmachaktionen für Groß und Klein.
Von 13 bis 18 Uhr finden stündlich Führungen auf die Dachterrasse des Hochhauses statt, von 13 bis 16 Uhr werden im Hörsaal A englischsprachige Lesungen veranstaltet und um 17 Uhr findet das Konzert „Brahms extrascharf“ statt.

 

Festareal Sportforum

Hier dreht sich alles um Sport um Spaß. Von Segway-Angeboten und Fitnesstest über Surfsimulator und Hüpfburg ist für jeden Bewegungsfan etwas dabei.
Außerdem findet in den Entspannungshallen der Uni-Sportstätten in Kooperation mit dem UKSH von 11 bis 17 Uhr eine Typisierungsaktion für die deutsche Stammzellenspenderdatei statt.
Ab 12.30 sind dann die Läufer unter den Besuchern gefragt. Stündlich findet ab dann der Spendenlauf über das Gelände statt. Gegen eine Startgebühr von 3,50 Euro kann dort jeder teilnehmen, der mit seinem Lauf etwas Gutes tun möchte, denn der gesamte Erlös geht an das Hospiz Kieler Förde.
Auf der Wiese hinter dem Sportforum wird es dann wild. Das Festival „350 Jahre, 350 Schritte, 350 Dezibel“ startet bereits am 21.Mai und geht noch bis zum 23. Mai. Ab 14 Uhr bis in die späten Abendstunden locken Live-Bands, Djs, leckeres Essen und gute Stimmung.

Festareal Mensa II / Leibnitzstraße

Und auch hier gibt es allerhand zu erleben. Die Bibliothek und der Botanische Garten öffnen ihre Türen und laden mit Aktionen zum Erleben ein.
Ab 16 Uhr findet im Foyer der Bibliothek eine Lesung mit dem Kollmarer Autor Arne Tiedemann statt, der lustig-ironisch von seinem Leben in Norddeutschland erzählt und seine Geschichten zum Besten gibt.
Zudem präsentieren auf der „Science Show 350“ in der Leibnizstraße 1 -3 Jungwissenschaftler in kurzen Vorträgen ihre Forschungen.
Vor der Mensa II ermöglicht das Team des „klik – klima konzept 2030“ einen Einblick in die Klimaschutzaktiväten der Uni und bietet Gewinnspiele, eine geführte Fahrradtour, Probefahrten in Fahrzeugen zum Thema nachhaltige Mobilität und jede Menge weitere Aktionen und Informationen an.

Neuer Präsident der Universität Kiel wurde in sein Amt eingeführt

Seine Ernennungsurkunde hat er bereits vergangene Woche erhalten, am Mittwoch, dem 4. Juni folgte in einer Akademischen Feierstunde die offizielle Vereidigung des neuen Präsidenten der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU), Professor Lutz Kipp (51), durch Schleswig-Holsteins Wissenschaftsministerin Professorin Waltraud ‚Wara‘ Wende. Die Amtszeit des Physikers beträgt sechs Jahre. Als Präsident wird Kipp fortan die Hochschule nach außen vertreten und die laufenden Geschäfte regeln.

Bildunterschrift: Professor Lutz Kipp ist der neue Präsident der Universität Kiel. Copyright: CAU Kiel, Foto: Schön

Bildunterschrift: Professor Lutz Kipp ist der neue Präsident der Universität Kiel.
Copyright: CAU Kiel, Foto: Schön

Durch die Akademische Feierstunde, an der mehrere hundert Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik, Verwaltung und Hochschule teilnahmen, führte die Vorsitzende des Akademischen Senates der CAU, Professorin Silke Göttsch-Elten. In ihrer Begrüßungsrede dankte sie dem alten Präsidium um Professor Gerhard Fouquet noch einmal für seinen Einsatz in den vergangenen Jahren und machte deutlich, dass „Präsidenten nicht nur Repräsentanten ihrer Universität sind, sondern mit ihrer Persönlichkeit, ihren Vorstellungen und Visionen eine Universität prägen.“ Auch deshalb werde ein Wechsel in der Präsidentschaft innerhalb und auch außerhalb der Universität mit großer Aufmerksamkeit verfolgt.

Grußworte sprachen neben Wissenschaftsministerin Wende der Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Kiel, Dr. Ulf Kämpfer, sowie die Vorsitzende des Allgemeinen Studierendenausschusses (AStA) an der Universität Kiel, Sophia Schiebe. Die anschließende Festrede über die Hochschullandschaft in Schleswig-Holstein hielt der Ministerpräsident des Landes, Torsten Albig. Für einen feierlichen musikalischen Rahmen sorgte die Studentenkantorei der Universität unter der Leitung von Universitätsmusikdirektor Bernhard Emmer.

Wissenschaftsministerin Wende betonte, wie wichtig ihr ein gutes Miteinander zwischen Hochschulen und Ministerium ist: „Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit Herrn Professor Kipp. Er ist nicht nur ein Fachwissenschaftler von exzellentem Ruf, sondern, was genauso wichtig ist, auch ein Mann mit vielen guten Ideen für den Wissenschaftsstandort Schleswig-Holstein. Schon jetzt zeigt die kluge Wahl der von ihm ausgewählten Vizepräsidentinnen, dass mit Professor Kipp ein Mann an die Spitze der CAU gewählt wurde, der Zeichen setzen wird.“

Ministerpräsident Torsten Albig wünschte dem neuen CAU-Präsidenten zum Amtsantritt Mut und Kraft für seine neue Aufgabe und sicherte in seiner Festrede die Unterstützung der Landesregierung zu. „Die Hochschulen müssen unserer Gesellschaft dabei helfen, Antworten auf die schwierigen Herausforderungen unserer Zeit zu finden. Daher werden Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und die Hochschulen immer enger zusammenarbeiten müssen“, sagte Albig. Die CAU als einzige Volluniversität des Landes sei dabei ein starker Partner: „Sie sind stark in Lehre und Forschung. Eine ganze Reihe bundesweit ausgewählter Exzellenz-Programme belegen diese Stärke in der Forschung sehr eindrucksvoll“, so der Ministerpräsident: „Wir sind stolz auf diese exzellente Universität in Kiel.“

In seiner Antrittsrede beschrieb der neue Präsident die aus seiner Sicht wichtigsten Themen der kommenden Jahre. Nur mit einer besseren Grundausstattung der Hochschule werde es gelingen, „den Forschenden und Studierenden endlich den Rücken für das freizuhalten, was sie tun sollen: nämlich forschen, lehren und lernen, um das Land voranzubringen.“ Dazu seien allerdings umfassende Investitionen in Köpfe und neue Strukturen nötig. „Seit Jahren müssen wir aber wegen Haushaltsdefiziten gerade unsere Anstrengungen im Bereich guter Lehre beschneiden. Wer mehr und besser ausgebildete Absolventinnen und Absolventen in Wissenschaft, Wirtschaft und Schule will, muss hier deshalb dringend nachbessern“, forderte Kipp.

Mehrere hundert Gäste nahmen an der Akademischen Feierstunde teil, darunter Landtagspräsident Klaus Schlie und Ministerpräsident Torsten Albig. Copyright: CAU Kiel, Foto: Klahn

Mehrere hundert Gäste nahmen an der Akademischen Feierstunde teil, darunter Landtagspräsident Klaus Schlie und Ministerpräsident Torsten Albig.
Copyright: CAU Kiel, Foto: Klahn

Um Lücken zwischen schulischem und universitärem Wissen zu schließen, brauche es zudem mehr und engere Kooperationen zwischen Schule und Universität, kündigte der neue Präsident an. Zentrales Bindeglied sei dabei die Lehrkräfteausbildung für die Oberstufe. Hierzu Kipp: „Entscheidend ist dabei, wo welches Fach am besten unterrichtet werden kann, damit die Stärken der lehramtsausbildenden Universitäten bestmöglich zum Wohle des Ganzen eingesetzt werden können. Das müssen wir noch viel stärker in den Blick nehmen.“

Die Forschung an der Universität Kiel gilt es laut Kipp weiter zu stärken, „denn gute Lehre kann nicht ohne gute Forschung gemacht werden“. Die Einzelforschung müsse gefördert werden, um neue Verbünde zu schaffen, Cluster und Schwerpunkte zu generieren. „Da waren wir in den vergangen zehn Jahren supererfolgreich“, sagte Kipp mit Blick auf die CAU-Schwerpunkte in den Meeres- und Lebenswissenschaften sowie den Oberflächen- und Nanowissenschaften. Zudem gebe es einen Schwerpunkt in den Geistes- und Sozialwissenschaften mit einer Graduiertenschule. Kipp: „Diese Erfolge müssen wir sichern und ausbauen, in allen Bereichen. Ich zähle dabei auf das weitere gute Miteinander mit anderen Hochschulen und unseren außeruniversitären Partnern.“

Uni Kiel beginnt Ringvorlesung „Grundlagen der Homöopathie“

Viele homöopathische Wirkstoffe werden in Form von Zuckerkügelchen verabreicht. Copyright: CAU, Foto: Dr. Ann-Kathrin Wenke

Viele homöopathische Wirkstoffe werden in Form von Zuckerkügelchen verabreicht. Copyright: CAU, Foto: Dr. Ann-Kathrin Wenke

Sie ist eines der umstritteneren Teilgebiete der modernen Medizin: die Homöopathie. Der gleichnamige Arbeitskreis an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) veranstaltet in diesem Sommersemester wieder eine Ringvorlesung zu den verschiedenen Ansätzen und Therapiemöglichkeiten der Homöopathie. Besonders Studierende sind zu der Vortragsreihe eingeladen. Aber auch für Medizinerinnen und Mediziner sowie Pharmazeutinnen und Pharmazeuten ist die Vortragsreihe interessant, da sie von der Ärztekammer Schleswig-Holstein als Fortbildung anerkannt und der Besuch jedes Termins mit zwei Fortbildungspunkten honoriert wird.

Am Dienstag, den 15. April, macht Dr. Jürgen Holland den Auftakt mit einer Einführung in das Thema. In der Folgewoche beschäftigt sich Susanne Hoffmann mit verschiedenen homöopathischen Therapieansätzen zur Linderung von Kopfschmerzen. Weitere Vorträge befassen sich unter anderem mit den Arzneimittelbildern von Helium oder Kalmaren und Kraken. Am letzten Termin der Reihe, dem 1. Juli, gibt es einen Erfahrungsaustausch zwischen Uta Bestmann und Christiane Bauer, der Organisatorin der Reihe. Thema ist dann der Nutzen von Homöopathie für ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger. Die Vorlesungen finden mit Unterstützung der Karl & Veronica Carstens-Stiftung und des Zentralvereins Homöopathischer Ärzte statt.

Weitere Informationen

  • Ringvorlesung Homöopathie
  • Ab 15. April, unregelmäßig dienstags um 19:15 Uhr
  • Kiel, Olshausenstraße 75, Institut für Lehrerbildung (Gebäude 3, Raum 31),
  • Weiterführende Informationen zum Vorlesungsprogramm unter: www.uni-kiel.de/download/pm/2014/2014-101-programm.pdf

Studien-Informationstage im März an der Uni Kiel

Ob Beratung an Messeständen oder ein Vortrag über spezielle Studiengänge: alle Angebote auf einen Blick bieten die Studien-Informations-Tage an der Kieler Universität. Foto/Copyright: Jürgen Haacks, Uni Kiel

Ob Beratung an Messeständen oder ein Vortrag über spezielle Studiengänge: alle Angebote auf einen Blick bieten die Studien-Informations-Tage an der Kieler Universität.
Foto/Copyright: Jürgen Haacks, Uni Kiel

Schüler des 12. bzw. 13. Jahrgangs haben eigentlich nur ein großes Ziel vor Augen: Das Abitur.

Doch was kommt danach? Viele Schülerinnen und Schüler, die ihre Berufswahl treffen und studieren wollen, wissen häufig nicht, für welches Fach sie sich entscheiden sollen. Auch in diesem Jahr unterstützt die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) Unentschlossene wieder bei der Wahl ihres Studienfachs und beantwortet Fragen rund um das Studium am Meer. Vom 18. bis 20. März können sich Schülerinnen und Schüler, Studierende der Bachelorstudiengänge sowie alle Studieninteressierten bei den Studien-Informations-Tagen im Audimax und in den angrenzenden Hörsaalgebäuden jeweils von 9 bis 15:15 Uhr einen Überblick über die vielfältigen Studienmöglichkeiten an der Landesuniversität verschaffen.

Zahlreiche Vorträge zu allen Studienfächern und Studiengängen sowie Beratungen an Informationsständen vermitteln Einblicke in die Fächerauswahl. Bei Campusspaziergängen und Institutsbesuchen erhalten Interessierte einen ersten Eindruck von der Universität. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Zentralen Studienberatung, des Studierendenservice, des International Centers, der Fakultäten und Institute beraten im Foyer des Audimax über das Studienangebot, aber auch über praktische Fragestellungen rund um das Studium wie Finanzen, Bewerbungen oder Auslandsaufenthalte. Auch Studierende der Universität, beispielsweise des Allgemeinen Studierendenausschusses (AStA) und der Fachschaften, stehen für Antworten zu allen Fragen über den Alltag an der CAU bereit. Das Programm mit über 100 Veranstaltungen ist jetzt online einsehbar unter:
www.zsb.uni-kiel.de/studieninfotage2014.shtml.

Schülerinnen und Schüler können sich gemäß Schul-Curriculum des Ministeriums für Bildung und Wissenschaft des Landes Schleswig-Holstein für die Veranstaltung vom Unterricht befreien lassen oder im gesamten Klassenverband teilnehmen. Ein entsprechender Freistellungsantrag für Schule oder Ausbildung ist im Internet abrufbar unter www.zsb.uni-kiel.de/studieninfotage2014.shtml.

Weitere Informationen zu den Studien-Informations-Tagen

Datum: 18. bis 20. März 2014
Zeit: 9:00 bis 15:15 Uhr
Ort: Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, Christian-Albrechts-Platz 2 (Audimax) und Christian-Albrechts-Platz 3 (CAP3)
Alles über die Studien-Informations-Tage und den Freistellungsantrag vom Schulunterricht: www.zsb.uni-kiel.de/studieninfotage2014.shtml
Studium in Kiel: www.studium-in-kiel.de

Professor Lutz Kipp ist neuer Präsident der Uni Kiel

Professor Lutz Kipp ist neuer Präsident der Uni Kiel. Der 50-Jährige tritt sein Amt offiziell am 1. Juni 2014 an. Archivfoto/Copyright: privat

Professor Lutz Kipp ist neuer Präsident der Uni Kiel. Der 50-Jährige tritt sein Amt offiziell am 1. Juni 2014 an.
Archivfoto/Copyright: privat

Der neue Präsident der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) heißt Professor Lutz Kipp. Der Akademische Senat der schleswig-holsteinischen Landesuniversität wählte den Physiker. Der verheiratete Vater zweier Kinder tritt sein Amt am 1. Juni 2014 an. Die Amtszeit beträgt sechs Jahre. Als Präsident wird Kipp von dann an die Hochschule nach außen vertreten und die laufenden Geschäfte regeln. Bis zum offiziellen Amtsantritt im kommenden Jahr leitet sein Vorgänger, Professor Gerhard Fouquet, die Universität weiter. Nach seiner Wahl sagte Kipp: „Für das in mich gesetzte Vertrauen danke ich dem Senat sehr herzlich. Die Wahl verstehe ich auch als Aufforderung, mit ihm und allen Mitgliedern der CAU gemeinsam die Zukunft unserer Universität zu gestalten sowie ihre Position in der norddeutschen Wissenschaftslandschaft und weit darüber hinaus zu stärken.“

Der 50-jährige Kipp kennt die CAU wie seine Westentasche: 1999 habilitierte er sich an der Förde mit einer Arbeit über elektronische Eigenschaften von Festkörperober- und -grenzflächen. Bereits sein Studium und seine Promotion hatte er zuvor in Kiel jeweils mit Auszeichnung abgeschlossen. Er folgten Forschungsaufenthalte am XEROX Palo Alto Research Center in Kalifornien, USA. Als Professor am Institut für Experimentelle und Angewandte Physik der Uni Kiel engagiert sich der Physiker seit vielen Jahren in zahlreichen wissenschaftlichen Gremien und Initiativen. Die Mitgliedschaft im Lenkungsausschuss des „Röntgen-Angström-Cluster“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und des Schwedischen Wissenschaftsrats gehört ebenso dazu wie die im Gutachterausschuss des BMBF zur Erforschung kondensierter Materie an Großgeräten. Der neue Präsident ist außerdem Mitglied des Komitees Forschung mit Synchrotronstrahlung (KFS) sowie Vize-Sprecher des Kieler Sonderforschungsbereiches 855 „Magnetoelektrische Verbundwerkstoffe – biomagnetische Schnittstellen der Zukunft“.

Daneben ist Kipp stellvertretender Vorsitzender des technisch-wissenschaftlichen Beirates des Helmholtz-Zentrums Geesthacht für Material- und Küstenforschung. Von 2006 bis 2008 war er außerdem Prodekan für Forschung der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät der CAU, von 2008 bis 2012 leitete der neue Präsident als Dekan die Geschicke der gesamten Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät. Seit 2012 ist er gewähltes Mitglied des Senats der Landesuniversität. Dieses Amt wird er mit Amtsantritt abgegeben.

Ausstellung an der Kieler Uni: Max Planck, Sohn der Stadt

Der 14. Dezember 1900 gilt als die Geburtsstunde der Quantentheorie. Aufgestellt wurde sie von dem aus Kiel stammenden Physiker Max Planck. Ihm zu Ehren haben Physikerinnen und Physiker der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) nun eine Ausstellung zusammengestellt. Eröffnet wird sie von Kiels Stadtpräsidenten Hans-Werner Tovar am Samstag, 14. Dezember, im Physikzentrum der Kieler Universität – dem 113. Geburtstag der Theorie, die die Naturwissenschaften revolutionierte.

Brachten Max Planck gemeinsam „nach Haus“ zurück: (v.l.) Michael Bonitz und Frank Hohmann von der Universität Kiel mit einem Faksimile von Plancks Nobelpreis-Urkunde Copyright/Foto: CAU/Schimmelpfennig

Brachten Max Planck gemeinsam „nach Haus“ zurück: (v.l.) Michael Bonitz und Frank Hohmann von der Universität Kiel mit einem Faksimile von Plancks Nobelpreis-Urkunde
Copyright/Foto: CAU/Schimmelpfennig

Es war nur einer von vielen Vorträgen vor der Deutschen Physikalischen Gesellschaft, den Max Planck an diesem Tag im Jahr 1900 hielt. Er präsentierte seine Resultate zur Strahlung des so genannten „Schwarzen Körpers“, insbesondere seine – zu jener Zeit noch völlig unverständliche – Hypothese der Quantisierung dieser Strahlung. Damals ahnten weder Planck noch seine Zuhörer, dass dieser 14. Dezember in die Geschichte eingehen sollte: Tatsächlich leitete Planck mit seiner „Quantenhypothese“ eine Revolution der Physik, der Chemie und der gesamten Naturwissenschaften ein. Nicht nur das: Seine Entdeckung wurde auch zum Auslöser einer Revolution der Technik, die zur heutigen Nanotechnologie – vom Handy über Computertechnik und Internet – geführt hat.

Ausstellung über den Physiker wird am 14. Dezember an der Uni Kiel eröffnet

Neben seinen wissenschaftlichen Leistungen, für die er unter anderem 1918 den Nobelpreis für Physik erhielt, hat sich Max Planck unschätzbare Verdienste um die gesamte deutsche Wissenschaft erworben. Nur durch sein überragendes internationales Ansehen war es nach dem zweiten Weltkrieg möglich, die Existenz der wichtigsten Forschungsinstitute in Deutschland zu sichern. Sein persönliches Engagement resultierte in der Gründung der Max-Planck-Gesellschaft. Aus diesen Gründen gedenken Wissenschaft und Politik in Deutschland Max Plancks in regelmäßigen Abständen auf großen Festveranstaltungen, zuletzt in Berlin im Jahr 2008, und das nächste Mal voraussichtlich zu Plancks 200. Geburtstag im April 2058.

Dass Planck in Kiel geboren wurde, ist für viele eher eine kuriose Randnotiz in seinem Lebenslauf. „Die wenigsten wissen, dass er darüber hinaus in Kiel von 1885 bis 1889 seine erste Professur innehatte und sich zeitlebens eine enge persönliche Bindung an Schleswig-Holstein und seine Heimatstadt bewahrt hat“, sagt Professor Michael Bonitz vom Institut für Theoretische und Astrophysik, unter dessen Leitung die neue Ausstellung aufgebaut wurde. Auch in Kiel wurde Planck zu seinem 150. Geburtstag 2008 in vielen Veranstaltungen und Festvorträgen gewürdigt. Damals entstand auch die Idee, Max-Planck, der Ehrenbürger der Stadt und Ehrensenator der Universität ist, in Kiel eine dauerhafte Ehrung zuteil werden zu lassen, indem man ihm ein Museum widmet.

Eine Ausstellung organisiert sich nicht von allein: (v.l.) Frank Hohmann, Svenja Jensen, Michael Bonitz, Sebastian Hermanns, Jürgen Holz und Kai Hansen stellten die neue Max Planck-Ausstellung im Kieler Physikzentrum zusammen. Copyright/Foto: CAU/Schimmelpfennig

Eine Ausstellung organisiert sich nicht von allein: (v.l.) Frank Hohmann, Svenja Jensen, Michael Bonitz, Sebastian Hermanns, Jürgen Holz und Kai Hansen stellten die neue Max Planck-Ausstellung im Kieler Physikzentrum zusammen.
Copyright/Foto: CAU/Schimmelpfennig

Ein erster Schritt dazu ist jetzt getan. In der Ausstellung im Physikzentrum der Kieler Universität werden zum einen Plancks Lebensweg und seine vielfältigen Beziehungen zu Kiel dargestellt – belegt durch viele interessante Dokumente, die in den Archiven von Stadt und Land ausfindig gemacht wurden. Zum anderen befasst sich die Ausstellung mit Plancks wissenschaftlicher Entdeckung des Strahlungsquantums und ihren Folgen für die Naturwissenschaften und darüber hinaus mit den Forschungen aus seiner Kieler Zeit. „Die Ausstellung richtet sich damit sowohl an Studierende, Schülerinnen und Schüler, die sich für Naturwissenschaft und Technik interessieren, sowie an alle Bürgerinnen und Bürger, die mehr über den hochinteressanten Lebensweg des Physikers erfahren wollen“, so Bonitz weiter. Viele hochwertige Exponate wurden den Kielerinnen und Kielern von der Max-Planck-Gesellschaft (MPG) zur Verfügung gestellt. Dazu kommen einige Originaldokumente aus dem Archiv der MPG, die bis Ende Februar 2014 gezeigt werden.

Zur Ausstellungseröffnung am 14. Dezember um 10 Uhr im Physikzentrum, Leibnizstraße 13 bis 19, sind alle Interessierten herzlich eingeladen. Mehr Informationen zur Ausstellung und zum Programm am Eröffnungstag sind auf der Webseite http://www.theo-physik.uni-kiel.de/~bonitz/planck.html zu finden.