14. Kieler Kultursommer 2013 – mehr Kultur im Juli und August

Ausstellung, Theater oder doch lieber Open-Air-Musik? Der 14. Kultursommer in Kiel stellt mit seinem attraktiven Programm die Besucherinnen und Besucher vor die schöne Qual der Wahl. Langeweile kommt bei dem abwechslungsreichen Angebot mit Konzerten, Lesungen, Festen, Stadt- und Strandspaziergängen in den Ferienmonaten Juli und August sicherlich nicht auf. Zahlreiche Veranstaltungen finden im Freien statt und laden zu einer Entdeckungstour durch Kiel ein: Ob am Strand, im Botanischen Garten oder an besonderen Orten wie dem Seefischmarkt, im Rathausinnenhof oder im Innenhof des Lessingbades – für jedes Alter ist etwas dabei. Insgesamt beteiligen sich 42 Veranstalter mit 229 Angeboten. Dazu kommen 21 Ausstellungen und 53 Programmpunkte für Familien und Kinder. Das Amt für Kultur und Weiterbildung hat das Programm zusammengestellt und gemeinsam mit Kiel-Marketing in der Sonderausgabe des „Stadtlotsen“ veröffentlicht.

Ein Schwerpunkt liegt in diesem Jahr auf Ausstellungen, die sich um Kiel, das Meer im Allgemeinen und die Ostsee im Besonderen drehen. Zum Beispiel ankert das größte fahrtüchtige Museums-Frachtschiff der Welt Cap San Diego (8. bis 11. Juli) am Pier des maritimen Technologiezentrums Seefischmarkt. Maritimen und historischen Themen widmen sich auch die acht Kieler „Museen am Meer“. Die Schau „Unterwasserwelten“ (bis 6. Oktober) der Medizin- und Pharmaziehistorischen Sammlung beschäftigt sich mit den technischen Entwicklungen, die den Weg in die Tiefen des Meeres ermöglichen. Das Aquarium GEOMAR-Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung stellt in „Neozoen – Neue Tiere in der Ostsee“ (1. August bis 24. November) die Meeresbewohner vor, die unbeabsichtigt durch den Menschen quer über den Globus verfrachtet werden. Das Stadt- und Schifffahrtsmuseum Warleberger Hof zeigt in „Kiel vor 100 Jahren – Leben in der Großstadt“ (bis 8. September) auf 550 Kiel-Postkarten das Lebensgefühl der Marinestadt zwischen 1884 bis 1930. Parallel läuft im Stadtmuseum die Ausstellung „Prinz Heinrich von Preußen – Großadmiral, Kaiserbruder, Technikpionier“ (bis 27. Oktober). Um die Geschichte der Segelschifffahrt bis zum 19. Jahrhundert am Beispiel von Zeichnungen und Textsammlungen geht es in der Universitätsbibliothek Kiel unter dem Titel „…und wir segeln“ (bis 31. August). Auch stellen Künstlerinnen und Künstler aus Skandinavien und dem Baltikum in der Stadtgalerie Kiel unter dem Titel „Baltic Sea Record 2013 – Kunst aus dem Osteeraum“ (13. Juli bis 15. September) aus.

Musik liegt in diesem Kieler Kultursommer wieder in der Luft. Das 14. Duckstein-Festival in der Kai-City Kiel (16. bis 25. August), der Kieler Bootshafensommer (26. Juli bis 31. August) und das 5. Kieler Brückenfestival (4. bis 7 Juli) an der Hörnbrücke sorgen für Feierlaune. Traditionell startet auch der Festivaltag in der Dänischen Straße zum Länderschwerpunkt Baltikum des Schleswig-Holstein Musik Festivals mit Musik, Kultur und Kulinarischem (13. Juli). Leidenschaftliche Arien erklingen bei der Sommeroper „Der Troubadour“ von Giuseppe Verdi auf dem Rathausplatz (17. bis 25. August). Nach dem großen Erfolg von „Tosca“ 2012 wird eine zweite berühmte italienische Oper inszeniert. Publikumsmagneten sind auch das Sommertheater „Einstein setzt Segel“ auf dem Seefischmarkt und der Dauerbrenner „Der kleine Prinz“ in der Inszenierung des Theaters die Komödianten im Rathausinnenhof. Traditioneller Höhepunkt des Kieler Kultursommers ist die 14. Kieler Museumsnacht (30. August).

Ein großes Herz für Familien zeigen die acht Kieler „Museen am Meer“ mit ihren kreativen Angeboten an jedem ersten Sonntag im Monat rund um Kultur und Natur: Zum Beispiel erfahren Kinder im Workshop „Forschen wie die Archäologen und feiern wie die Römer“ in der Kunsthalle zu Kiel Spannendes über das Leben im antiken Rom und Schätze (7. Juli und 4. August). Im Aquarium an der Kiellinie können Eltern zusammen mit ihren Kindern den Arbeitsplatz eines Tierpflegers kennen lernen (7. Juli). Auch gibt es auf dem großen Sommerfest „Feuer und Flamme, Diesel und Dampf“ des Maschinenmuseums Kiel-Wik ein Mitmachprogramm für Kinder (20. und 21. Juli). Eintauchen in Seefahrer- und Piratengeschichten können junge Abenteuerinnen und Abenteurer bei den Lesungen für Kinder am Falckensteiner Strand an jedem Mittwoch im Juli und August.

Alle Veranstaltungen des 14. Kieler Kultursommers stehen im Programmteil der neuen Ausgabe des „Stadtlotsen“ von Kiel-Marketing. Die Broschüre liegt in den Rathäusern, bei der Tourist-Information Kiel im Neuen Rathaus, in Gaststätten, Hotels und vielen anderen Einrichtungen kostenlos zum Mitnehmen aus. Im Internet ist das ausführlich kommentierte Programm unter www.kultursommer-kiel.de zu finden.

PROVIEH-Ausstellung im Kieler Freilichtmuseum Molfsee

Am Samstag, 15. Juni, können sich Interessierte bei einer Führung im Freilichtmuseum Molfsee über die Haltungsbedingungen von Kühen, Schweinen und Hühnern informieren. Bild: provieh

Am Samstag, 15. Juni, können sich Interessierte bei einer Führung im Freilichtmuseum Molfsee über die Haltungsbedingungen von Kühen, Schweinen und Hühnern informieren. Bild: provieh

40 Jahre im Einsatz für den Tierschutz: PROVIEH – VgtM e.V. feiert Jubiläum – Öffentliche Führung im Freilichtmuseum Molfsee

Vor 40 Jahren gründeten Margarete und Olga Bartling PROVIEH, den Verein gegen tierquälerische Massentierhaltung e.V. Zum Geburtstag am Samstag, den15. Juni, lädt der Verein alle Interessierten um 14.00 Uhr zu einer Führung im Freilichtmuseum Molfsee ein.

Wie viele Liter gibt eine „Hochleistungsmilchkuh“ täglich? Wie eng werden Schweine in modernen Agrarfabriken in Kastenständen gehalten und wie viele Masthühner auf einem Quadratmeter?

Das und einiges mehr können Besucher bei der Führung durch das Freilichtmuseum Molfsee erfahren. Am Milchjoch kann beispielsweise auch am eigenen Leib ausgetestet werden, ob man seine Kräfte mit einer Milchkuh messen kann. „Die weltweite Produktion von Fleisch und Milch steigt jährlich immer weiter an, mit fatalen Folgen für die Nutztiere“, sagt Stefan Johnigk, Geschäftsführer von PROVIEH. „Die Führung in Molfsee soll zeigen, dass Nutztierschutz noch lange nicht museumsreif ist – die Probleme sind aktueller denn je.“

Fünf „Brennpunkte“ mit verschiedenen Aktionen zum Mitmachen, Foto- und Plakatausstellungen hat PROVIEH dafür im Museum eingerichtet. Neben der Haltung der Tiere geht es unter anderem auch um Tipps für Verbraucher beim Kauf tierischer Produkte. Gäste können sich zudem über aktuelle Kampagnen des Vereins wie „Ein Ferkelnest für jede Sau“ und über artgemäße Haltungsformen informieren. Wer PROVIEH-Tierschutztrainer werden will, findet bei der Führung die richtigen Ansprechpartner. Kinder kommen bei den Aktionen im Museum ebenfalls nicht zu kurz: Sie dürfen sich einmal wie glückliche Schweine benehmen, im Stroh wühlen und Süßigkeiten entdecken sowie beim Glücksrad ihr Tierschutzwissen testen.

Das Wichtigste in Kürze:

Öffentliche Führung:

Wann: 15. Juni 2013 um 14.00 Uhr
Wo: Hamburger Landstraße 97, 24113 Molfsee
Treffpunkt: Eingang Freilichtmuseum Molfsee

Kieler Männer erfolgreich beim Beach Volleyball 2013

Deutsche Hochschulmeisterschaften Beach Volleyball 2013
Kieler Männer erfolgreich – Olympiasieger zu Besuch in Schilksee

113 Teams aus 47 Hochschulen von Passau bis Flensburg, 216 Spiele auf acht Plätzen an drei Tagen bei guten äußeren Bedingen und toller Strandatmosphäre in Kiel-Schilksee. Die Deutschen Hochschulmeisterschaften (DHM) im Beach Volleyball, die in diesem Jahr wieder vom Sportzentrum der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) ausgerichtet wurden, waren in jeder Hinsicht ein Erfolg. Unterstützt wurde die Veranstaltung von der Landeshauptstadt Kiel und dem Schleswig-Holsteinischen Volleyball-Verband (SHVV). „Insgesamt verlief die DHM Beach Volleyball reibungslos. Wir konnten unseren Gästen beste Bedingungen bieten, so dass sie die einmalige Atmosphäre an einem richtigen ‚Beach’ in Schilksee rundum genießen konnten. Die Unterstützung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt und des SHVV waren außerordentlich gut. Ohne diese Unterstützung und die Mitarbeit von Sportstudierenden und Kollegen des Sportzentrums wäre all das nicht möglich gewesen“, zog Bernd Lange vom Sportzentrum der Universität eine positive Bilanz.

Sportlich lief bei den Männern für die Kieler Studierenden alles nach Plan. Im Finale standen sich mit Jenne Hinrichsen/Olaf Müller (Uni Kiel) und Bengt Sievers/Michel Bargmann (FH Kiel/Uni Kiel) zwei Teams gegenüber, die bestens mit den Bedingungen vor Ort vertraut waren. Nachdem das Team Sievers/Bargmann ohne Niederlage das Finale erreicht hatte, mussten Hinrichsen/Müller in der Verliererrunde einmal „nachsitzen“. Im Finale waren sie aber jederzeit „Herren der Lage“ und gewannen letztlich souverän in zwei Sätzen das Turnier. Den 3. Platz errangen im kleinen Finale Bevers/Gosmann (Uni Bochum) gegen Noack/Steinberg (HS München/Uni München). Bei den Frauen verteidigte Veronik Olszewska (Uni Hamburg) ihren Titel, in diesem Jahr allerdings mit Julia Laggner an ihrer Seite. Sie schlugen im Finale das Team Ruth Scheuven/Lea Gorzel (RWTH Aachen/TU Dortmund). Das kleine Finale um Platz 3 gewannen Dorandt/Rosenow (Uni Regensburg) gegen Emsermann/Preußer (DSHS Köln).

Ein Olympiasieger zum Anfassen: Jonas Reckermann besuchte Kiel und hielt im Regattahaus Schilksee einen Vortrag über das Thema Teambuilding. Copyright/Foto: Daniel R. Schmidt/CAU

Ein Olympiasieger zum Anfassen: Jonas Reckermann besuchte Kiel und hielt im Regattahaus Schilksee einen Vortrag über das Thema Teambuilding.
Copyright/Foto: Daniel R. Schmidt/CAU

Eine echte Herausforderung für das Team des SHVV, das für den sportlichen Teil verantwortlich zeichnete, war die große Meldezahl. Allein am ersten Spieltag mussten aus 21 Frauenteams und 39 Männerteams die jeweils acht freien Plätze in 94 Spielen für das 32-er Hauptfeld ermittelt werden. Diszipliniertes Verhalten der Teams und eine stringente Organisation waren notwendig, um das zu schaffen. Ebenso herausfordernd war die Organisation des Hauptfeldes mit insgesamt 64 Teams. In über 100 Spielen wurden die je acht Viertelfinalisten ermittelt, die am Abschlusstag die Sieger ausspielten.

Ein besonderes Highlight war nach Aussage von Bernd Lange der Besuch von Olympiasieger Jonas Reckermann: „Er nahm sich nicht nur die Zeit, sich Spiele anzusehen und Interviews zu geben, sondern gab in einem launigen Vortrag mit Fragerunde über zwei Stunden Einblick in das Thema Teambildung im Beach-Volleyball. Natürlich am konkreten Beispiel des Teams Brink/Reckermann mit dem erfolgreichen Ende in London.“ Gut 130 Zuhörerinnen und Zuhörer hatten sich dazu im Regattahaus des Olympiazentrums eingefunden und neugierig den Schilderungen des Topathleten gelauscht.

Die Ergebnisse im Einzelnen:
www.sportzentrum.uni-kiel.de/de/veranstaltungen-1/dhm-beach-volleyball%202009

Ungewöhnliche Reiseabenteuer in der Kieler Pumpe

„Lass ma‘ los. Vier Reisen. Vier Abenteuer“ ist der Titel einer neuen Filmreihe im Kommunalen Kino der Pumpe. An vier Abenden wird in der Haßstrasse die Reiselust an erster Stelle stehen, die Lust, in ein ungewisses Abenteuer zu ziehen.

Jede Reise beginnt im Auf­bruch. Das Los­las­sen vom All­tag ver­spricht uns die größ­ten Aben­teuer. Wir packen unsere Sachen und zie­hen los. Dabei ste­hen die Ziele viel weni­ger im Vor­der­grund, als die Reise selbst. Wel­chen Men­schen wir wohl begeg­nen? Wel­che Aben­teuer wir wohl erle­ben? Wel­che Geschich­ten wir nach unse­rer Rück­kehr erzäh­len? Die Film­reihe, eine Zusam­men­ar­beit zwi­schen dem Mas­ter Medi­en­wis­sen­schaft an der CAU und dem Kom­mu­na­len Kino in der Pumpe Kiel, möchte genau diese Fra­gen beantworten.

Diese Filme werden gezeigt:

  • Montag, 10. Juni / 20:30 Uhr „Unplug­ged: Leben Guaia Guaia“ von Sobo Swo­bod­nik. D 2012. 93 Min. FSK ab 0. Mit E. Gott­stein, C. L. Zielke (zu Gast) (Mit Livekonzert)
    Der Weg von Elias Gott­stein und Carl Luis Zielke ist radi­kal, alter­na­tiv und unplug­ged. Auf zwei selbst­ge­bau­ten Fahr­rä­dern rei­sen sie von Stadt zu Stadt und genie­ßen ihre Frei­heit – ohne Woh­nung, Aus­bil­dung oder finan­zi­elle Absi­che­rung. Kon­zerte spie­len sie spon­tan und ohne Geneh­mi­gung. Mit einer E‐​Gitarre, einer Posaune und Elek­tro­beats vom Lap­top ver­brei­ten sie als „Guaia Guaia“ einen tanz­ba­ren Ener­gie­cock­tail, der die Auf­merk­sam­keit von Fans und Poli­zis­ten auf sich zieht. Das Por­trät zweier jun­ger Män­ner, die den Wunsch nach einem selbst­be­stimm­ten Lebens­stil nicht nur träu­men, son­dern auch leben.
  • Mittwoch, 12. Juni / ​20:30 Uhr: Paddle to Seattle von Josh, J. J. USA 2012. 90 Min.Josh und J. J. machen sich mit nur zwei klei­nen Kajaks, wenig Gepäck und einer Kamera auf eine hun­dert Tage lange Reise von Alaska nach Seat­tle. Ihr Weg führt sie durch die sagen­um­wo­bene Inside Pas­sage, quer durch gefähr­li­che Strö­mun­gen, vor­bei an wil­den Tie­ren im Was­ser und an Land. Wäh­rend des rund 1300 Mei­len lan­gen See­wegs doku­men­tie­ren die bei­den Ame­ri­ka­ner den Far­ben­reich­tum der unbe­rühr­ten Land­schaft und die Her­aus­for­de­run­gen der Reise.Es ist jedoch nicht nur die unbe­re­chen­bare Natur, die in Paddle to Seat­tle im Zen­trum steht, son­dern vor allem die unver­gleich­bare Freund­schaft der bei­den Padd­ler. Ihre Los­ge­las­sen­heit, ihr Charme und ihr Mut machen die­sen Doku­men­tar­film zu einem inspi­rie­ren­den Kino­er­leb­nis und zu einem Muss für alle Kajak– und Naturliebhaber.
  • Montag, 17. Juni ​/ 20:30 Uhr: Jäger des Augenblicks von Chris­tian Lonk, Malte Roeper, Phil­ipp Man­derla. Ö 2013. 102 Min. FSK ab 6Jäger des Augen­blicks: Ein Film, der mit atem­be­rau­ben­den Bil­dern das Über­win­den von Gren­zen, das Leben am Abgrund und die Freund­schaft dreier Män­ner doku­men­tiert. Im Februar 2010 bre­chen die Freunde und Stars der Klet­ter­szene Ste­fan Glo­wacz, Kurt Albert und Hol­ger Heu­ber zu einer unglaub­li­chen und unbe­re­chen­ba­ren Expe­di­tion auf. „By fair means“ – ohne tech­ni­sche Hilfs­mit­tel – kämp­fen sie sich bei strö­men­den Regen und über 40 Grad durch den Urwald, um den Tafel­berg Ror­aima im Drei­län­der­eck von Bra­si­lien, Vene­zuela und Guyana zu errei­chen. Inmit­ten der „Lost World“ wol­len die Klet­ter­pro­fis den Gip­fel über eine neue spek­ta­ku­läre Route erklim­men. Doch die Tour wird zu einem wag­hal­si­gen Aben­teuer: Nach lan­ger Unter­bre­chung müs­sen Glo­wacz und Heu­ber die Reise ohne Albert fortsetzen…
  • Mittwoch, 19. Juni / ​20:30 Uhr: The Bus von Damon Ris­tau. USA 2012. 60 Min. Mit diver­sen Autos.Von Wolfs­burg bis Hol­ly­wood, vom Trans­por­ter zum Lebens­stil. The Bus ist eine beein­dru­ckende Doku­men­ta­tion über den VW‐​Bus. Einst in den 60er Jah­ren als Nutz­fahr­zeug ent­wi­ckelt, wurde er für Mil­lio­nen zum Inbe­griff eines neuen Lebens­ge­fühls. Er wurde zum Sym­bol eines neuen Rei­sens, bei dem Frei­heit, Aben­teuer, Neu­gier, Lebens­lust fortan stän­di­ger Beglei­ter sind. In wun­der­vol­ler Weise ist The Bus eine Lie­bes­er­klä­rung, eine Hom­mage an das viel­leicht facet­ten­reichste Auto der Welt, und zeigt, wie ein Auto gene­ra­ti­ons­über­grei­fend Men­schen ver­bin­det und glück­lich macht.

Weitere Informationen

Botanischer Garten Kiel – Tag der offenen Tür 2013

Am Sonntag, den 9. Juni 2013, findet ein Tag der offenen Tür im Botanischen Garten der Christian-Albrechts-Universität Kiel statt.

Da das Jahr 2013 zum Jahr der Wasserkooperation ernannt wurde, wurde dieses Thema aufgegriffen, so dass Groß und Klein sich über die Rolle des Wassers klar werden können. Mittels einem bunten Programm für alle Altersklassen ist es gestattet, sich mit den Sumpf- und Wasserpflanzen auseinanderzusetzen. In zahlreichen Ausstellungen, die das Motto „Wasser für Pflanze und Mensch“ verdeutlichen, werden verschiedene Beispiele vorgestellt, dessen Heimat die heimischen Gewässer, die Wüste oder die Tropen sind. Ebenfalls sind Führungen und vielseitige Informationen sowie weitere Aktionen zum Thema der pflanzlichen Rohstoffe und dem Geheimnis der Pflanzenwelt geplant.

Der Tag beginnt um 9 Uhr mit einem Pflanzenbasar, um 10 Uhr startet dann das Erlebnisprogramm mit interessanten Führungen. Ab 11.30 Uhr geht es mit den „Kleinen Gärtnern“ auf einen Rundgang. Hierbei handelt es sich um die Kinder- und Jugendgruppe des Botanischen Gartens. Über den gesamten Tag kann von Familien- und Kinderführungen Gebrauch gemacht werden, die bekannte und unbekannte Pflanzen aus der ganzen Welt nahebringen sollen. Ebenfalls sind Aktionsstände der Kieler Forschungswerkstatt vorhanden. Das vielseitige, offizielle Programm endet um 16 Uhr, zwei Stunden später wird der Botanische Garten geschlossen. Für das leibliche Wohl ist gesorgt, Parkmöglichkeiten sind vorhanden und der Eintritt ist frei. Mit der Buslinie 81 kann bis zur Haltestelle „Botanischer Garten“ angereist werden.

InTakt – 6. Gaardener Straßenmusikfestival

Ob Fingerschnipser oder Headbanger, ob Hip-Hopper, Altrocker oder Schlagerexperte – bei InTakt, dem Gaardener Straßenmusikfestival kommen sie alle zusammen. Zwanzig Bands und Musiker, verteilt auf vier Spielorte. Das ergibt fünf Stunden voller verschiedenster musikalischer Eindrücke. Während am einen Ende der Spielemeile die Deutschrocker in die Seiten greifen, locken am anderen Ende der Straße die Bläserklänge der Big Band – um dann vielleicht Platz zu machen für französischen Chanson oder Weltmusik. Nach einem Nachmittag voller lauter, leiser, schräger und feiner Töne endet der Tag mit Ska-Musik: Die Plastic Skanksters spielen auf der Bühne am Vinetaplatz.

Das alles am Sonntag, den 9. Juni, von 13 bis 20 Uhr am Vinetaplatz in Kiel-Gaarden.
Alle weiteren Infos unter: www.strassenmusik-kiel.de

Terminübersicht

  • Sonntag, 9. Juni, 13 bis 20 Uhr, rund um den Vinetaplatz, Kiel-Gaarden: InTakt – 6. Gaardener Straßenmusikfestival
  • Sonntag, 9. Juni, 18.30 Uhr, Vinetaplatz, Kiel-Gaarden: Konzert der Plastic Skanksters (Ska)

Kieler Operngala 2013 mit spanischem Schwerpunkt

Die Oper Kiel entführt mit der diesjährigen Operngala ins musikalische Spanien und will ihren Besuchern am 31. Mai und 5. Juni jeweils einen Abend der spanischen Lebensfreude bieten.

Flamenco, Paso Doble und Bolero… – Tänze sind sicherlich Spaniens musikalischer Haupt-Exportschlager und sie geben ein gutes Bild des feurigen spanischen Temperaments ab. Aber kennen Sie die »Zarzuela«? Nein? Die spanische Form der Operette enstand in der Mitte des 19. Jahrhunderts, ist in den spanischsprachigen Ländern quasi Volkskultur geworden – und sprüht nur so vor spanischer Tanzlust. Doch in Deutschland ist die Zarzuela viel zu unbekannt – dachte sich auch das Theater Kiel und präsentiert unter seinem spanischen Zweiten Kapellmeister Ma- riano Rivas ein Potpourri der mitreißendsten »Zarzuela«-Hits aus Werken wie La Tempranica, Luisa Fernanda, El Barberillo de Lavapiès oder La Gran Via.

Dazu reisen zwei Stars des Genres an, die dem Kieler Publikum mit ihrer Gesangskunst und ihrem spanischem Feuer einheizen werden: Ana Ibarra (Mezzo- sopran) und Álex Vicens (Tenor) singen die Schlager der Zarzuela sonst an den großen Häusern in Madrid oder Barcelona. In Kiel werden sie noch von dem jungen chilenen Bariton Samuel Zulic del Canto (Barone Douphol in der gefeierten Traviata) unterstützt. Durch den Abend begleitet Intendant Daniel Karasek und der bezaubernde Ensemble-Neuzugang Maxine Kazis (»Käthchen« in The Black Rider).

Die Oper Kiel lädt seine Besucher dazu sein, sich auf eine musikalische Entdeckungsreise in das mitreißende Repertoire der spanischen «Zarzuela« entführen zu lassen.

Weitere Informationen

Musikalische Leitung: Mariano Rivas Moderation: Daniel Karasek und Maxine Kazis
Mit: Ana Ibarra (Mezzosopran), Álex Vicens (Tenor), Salomon Zulic del Canto (Bariton), Susan Gouthro (Sopran), Opernchor des Theaters Kiel, Kieler Philharmoniker

Die Gäste

Ana Ibarra (Mezzosopran)

Die in Valencia geborene Grammy-Gewinnerin Ana Ibarra wird sowohl für ihre reiche Stimme und ihren großen Stimmumfang als auch für ihre Vielseitigkeit und ihre erstaunliche musikalische Sensibilität gefeiert. Diese Qualitäten erlauben ihr ein so vielfältiges Repertoire.
Während ihrer Karriere erhielt sie zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem den Premio Opera Actual zusammen mit Plácido Domingo sowie einen Grammy Award für die Ein- spielung von Verdis Falstaff unter dem Dirigat von Sir Colin Davis. Mit ihrem Operndebüt im Jahre 2000 als Donna Elvira in Don Giovanni begann ihre aktive internationale Karriere. Ana Ibarra gastiert regelmäßig am Gran Teatro del Liceo de Barce- lona und am Teatro Real de Madrid. Sie trat auch schon an La Monnaie in Brüssel, der English National Opera, dem Teatro Colón de Buenos Aires, der Vlaamse Opera, dem Wielki Theater oder der Maestranza de Sevilla auf.

Liederabende führten sie in die Tonhalle in Zürich, das Konzerthaus Wien, das Barbican Centre in London, das Auditorio Nacional de Madrid, das Auditio de Barcelona oder das Palau de la Música de Barcelona oder das Palau de Valencia. Sie hat mit vielen bekannten Dirigenten zusammengearbeitet wie Sir Colin Davis, Marc Minkowski, Yannick Nezet-Seguin, Jesús López Cobos, Bertrand de Billy, Enrique Mazzola, Miquel Ortega, Enrique García Asensio, Paul Goodwin, Ros Marbá, Richard Bradshaw oder Jeremie Rhorer. Während ihrer Karriere hat Ana Ibarra ihr Repertoire allmählich entwickelt und erweitert; derzeit konzentriert sie sich auf die traditionellen Mezzosopran-Partien wie Carmen, Dalila (Samson et Dalila) oder Charlotte (Werther), die großen Verdi-Partien wie Amneris (Aida) oder Azucena (Il Trovatore) sowie auf Komponisten des 20. Jahrhunderts wie Stravinsky, Bartok oder de Falla. Ihre Liebe zum zeitgenössischen Repertoire führte zu Uraufführun- gen neuer Werke wie Leonardo Baladas Oper Faust-Ball am Teatro Real Madrid und Xaiers Montsalvatges Babel 46.
Sie arbeitet regelmäßig mit dem Teatro de la Zarzuela in Madrid und hat in Produktionen wie La Bruja, Una Noche de Zarzuela, La Del Soto del Parral und kürzlich Luisa Fernanda mitgewirkt. Spanische Musik ist ein wesentlicher Bestandteil ihrer musikalischen Karriere.

Álex Vicens (Tenor)

In Barcelona geboren, absolvierte Álex Vicens sein Musikstudium am Conservatorio del Liceo. Später studierte er vier Jahre bei Matilda Pincas. Alex Vicens besuchte Meisterkurse bei den herausragenden Tenören Carlo Bergonzi, Jaume Aragall und Alfredo Krauss. Dann setzte er seine Ausbildung an der Indiana University fort, wo er sein Studium mit der Interpretation von Edgardo in Lucia di Lammermoor beendete. Derzeit bereitet er sich auf neue Projekte vor mit Hilfe der bedeutenden Sopranistin Virginia Zeani in W.P. Beach USA, dem Tenor Jaume Aragall in Barcelona und der Sopranistin Matilda Pincas in Sofia, Bulgarien.
Unter seinen vielen Auszeichnungen ragen die folgenden heraus: 1. Preis beim Lied-Wettbewerb Tzvetana Diakovitsch in Sofia (Bulgarien), 2. Preis für männliche Stimme des Gran Teatro del Liceo, der Placido Domingo Preis als bester spanischer Sänger, Preis als bester Zarzuela Sänger bei dem Wettbewerb Francesc Viñas in Barcelona. Im Staatstheater Schwerin (Deutschland) erhielt er die Verdienstmedaille Friedrich von Flo- tow. Zu seinem Repertoire gehören: Rodolfo in La Bohème, Don Carlos, Duca in Rigoletto, Verdis Requiem, Werther in der gleichnamigen Oper, im Belcanto-Repertoire Nemorino in Elisir d’amore, Tebaldo in Capuleti ei Montecchi, Edgardo in Lucia di Lammermoor, Don Jose in Bizets Carmen, Fenton in Verdis Falstaff, sowie im spanischen Repertoire Fernando in Doña. Francisquita, Leandro in La Tabernera del Puerto und Jorge in Marina, der Oper von Emilio Arrieta. Immer mit einer großartigen Aufnahme des Publikums und der Kritiker. Vicens singt regelmäßig an vielen großen Sälen, unter anderem im Massimo Bellini di Catania, in der Stuttgarter Staatsoper, Staatsoper Hannover, im Festspielhaus Baden-Baden, Palau de la Música Catalana in Barcelona, Tiroler Landes- theater Innsbruck, Teatro de la Zarzuela in Madrid, Auditorio Nacional de Madrid, Palm Beach Opera und der National Concert Hall aus Budapest, der Budapester Oper HAZ, Teatro de la Maestranza oder auch im Gran Teatro del Liceo in Barcelona. Er gab Konzerte in Panama, Österreich, Ungarn, Spanien und Deutschland.
Salomon Zulic del Canto (Bariton)

Der junge chilenische Bariton Salomon Zulic del Canto begann seine künstlerische Ausbildung am Konservatorium der Universidad de Chile. Während seiner Ausbildung wirkte er im Madrigalisten Kammerchor der USACH, wo er auch bei diversen Werken als Solist zu hören war. Seit 2009 studiert er an der Musikhochschule Lübeck zunächst bei Gerard Quinn und seit dem Wintersemester 2010 in der Klasse von Michael Gehrke. 2011 qualifizierte sich Salomon Zulic in einem internationalen Auswahlverfahren für das Vokalensemble des Schleswig Holstein Musik Festivals. Mit diesem Ensemble unternahm er Konzertreisen in viele Länder Europas und sang unter namhaften Dirigenten. Als Solist trat er zuletzt in einer Aufführung der Jahreszeiten von Joseph Haydn in der St. Petrus Konzertkirche in Kiel und in der Hamburger St. Michaelis Kirche auf. Auch in der musikalischen Komödie Das Feuerwerk von Paul Burckhard, als Demetrius in Brittens A Midsummer Night’s Dream und als Graf in Mozarts Le Nozze di Figaro konnte er als Solist auf sich aufmerksam machen. Salomon Zulic del Canto ist Stipendiat der Possehl-Stiftung.
An der Oper Kiel gastiert der junge Sänger 2012/13 erstmals als Barone Douphol in La Traviata und als Paul Teller/Schachfigur in der Uraufführung von Cristóbal Halffters Schachnovelle.

Termine

  • Operngala – Im Reich der Spanischen Zarzuela
  • Opernhaus
  • Freitag, 31.Mai – 20 Uhr und Mittwoch, 5.Juni – 19.30Uhr
  • 7,30 – 47,20 €, Karten (0431) – 901 901