Weihnachtliches aus der Apotheke?

Die Apotheke suchen Menschen in der Regel auf, wenn sie erkrankt sind und Arzneien benötigen. Dass hier in der Vergangenheit auch weihnachtliche Spezialitäten erworben werden konnten, ist heutzutage nur schwer vorstellbar. Unter dem Motto „Weihnachtapotheke“ bietet die Förde-Volkshochschule (Förde-vhs) in Zusammenarbeit mit der Christian-Albrechts-Universität (CAU) am Sonnabend, 16. Dezember, von 10 bis 13 Uhr einen Experimentiervormittag für Kinder im Grundschulalter an.

In der Medizin- und Pharmaziehistorischen Sammlung der CAU, Brunswiker Straße 2, können sich die Kinder an Tiegeln und Töpfen ausprobieren und so die frühere Arbeit der Apotheker kennenlernen. Es werden unter anderem Karamellen nach Apothekerart zubereitet und spannende Geschichten dazu erzählt.

Interessierte können sich ausschließlich über die Internetseit der Förde-vhs, per E-Mail unter info@foerde-vhs.de oder telefonisch unter der Nummer 0431/ 901-5200 für die Weihnachtsapotheke anmelden. Eine Teilnahme kostet pro Kind 14,50 Euro. Zusätzlich sind Materialkosten von 3,50 Euro zu bezahlen.

Viel Neues auf dem Kieler Weihnachtsmarkt

Der 45. Kieler Weihnachtsmarkt, das Original der Landeshauptstadt seit 1973, lädt mit vielen Neuerungen auf dem Holstenplatz und dem Asmus-Bremer-Platz zum vorweihnachtlichen Staunen, Stöbern und Genießen ein. Die traditionsreiche Einstimmung auf das Weihnachtsfest geht in diesem Jahr neue Wege. Mit speziell für Kiel entworfenen und gebauten Hütten, einer neuen Dekoration, einem überarbeiteten Beleuchtungskonzept sowie zahlreichen neuen Imbiss- und Sachartikelständen. So können die Gäste aus nah und fern bis zum 23. Dezember eine ganz besondere Vorweihnachtsatmosphäre erleben.

Oberbürgermeister Ulf Kämpfer eröffnet den Kieler Weihnachtsmarkt am Montag, 27. November, um 18 Uhr auf dem zentralen Marktplatz auf dem Holstenplatz. Die ersten 150 Besucherinnen und Besucher der Eröffnungsfeier erhalten einen mit Glühwein gefüllten Becher gratis. Auch der Becher erstrahlt in neuem Glanz: Goldene Schrift und weiße Kiel-Motive auf nachtblauem Grund zieren das zeitlose Schmuckstück, aus dem auch der heimische Kaffee schmeckt.

Neu sind auch die Öffnungszeiten. Der Markt ist montags bis sonntags von 10 bis 21 Uhr geöffnet, die gastronomischen Stände dürfen bis 22 Uhr verkaufen. Familien mit Kindern sollten sich insbesondere die Adventssonntage vormerken, denn dann kommt von 15 bis 17 Uhr der Weihnachtsmann und verteilt Süßes.

In den vier Wochen vor dem Fest präsentiert sich der Weihnachtsmarkt auf dem Holstenplatz mit einem neuen zentralen Marktplatz unter festlichem Licht-Baldachin. Der ebenfalls neu gestaltete Bereich um den Brunnen lädt Besucherinnen und Besucher mit einem Unterstand auch bei schlechtem Wetter zum Verweilen ein. Außerdem wird es erstmals ein Café geben. Die Buden sind um die Bäume auf dem Holstenplatz gruppiert und ermöglichen so ein entspanntes Bummeln, ohne enge Budengassen.

Auf dem Asmus-Bremer-Platz stehen mehr Stände als früher, neue Attraktion ist eine 12,50 Meter hohe vierstöckige Weihnachtspyramide. Der Blickfang aus dem Erzgebirge mit seinen Engeln, dem Christkind und den Heiligen Drei Königen verleiht dem Platz neue Strahlkraft. Auch dort gibt es einen Unterstand und Bänke, die zum Pausieren bereitstehen.

Die zahlreichen neuen Stände auf dem Holstenplatz und dem Asmus-Bremer-Platz bieten eine große Auswahl an Geschenkartikeln. Von Papiersternen über französischen Nougat, Gewürze und Blechschilder bis zu Töpfereiartikeln aus Litauen und vielem mehr ist für jeden Geschmack etwas dabei. Das gilt auch für die neuen Angebote an den Imbissständen, die unter anderem mit Elchburger, Pulled Pork, geraspelten Zwiebeln im Kichererbsenteig, Grünkohl und wechselnden Suppen die unterschiedlichen Geschmäcker bedienen.

Im Sinne der Nachhaltigkeit wird ausschließlich Mehrweg- oder recycelbares Geschirr verwendet, die Beleuchtungsdekoration basiert auf LED-Technik.

Am Wochenende hat das Weihnachtsmärchen „Hänsel und Gretel“ Premiere

Am Sonn­abend, 18. Novem­ber, ist es soweit und das dies­jäh­rige Weih­nachts­mär­chen „Hän­sel und Gre­tel“ fei­ert um 17.30 Uhr seine Pre­miere im Opernhaus.

Inhalt:

Die Geschwis­ter Hän­sel und Gre­tel woh­nen in einer kar­gen Hütte am Rande des dich­ten West­li­chen Wal­des bei ihrem Vater, einem armen Holz­fäl­ler. Ihr Leben ist alles andere als rosig, es gibt kaum genug zu essen, ein­zig durch ihre blü­hende Phan­ta­sie behal­ten die Kin­der ihren Opti­mis­mus. Eines Tages jedoch taucht völ­lig unver­mit­telt die kleine Fee Gol­die im Zim­mer der Kin­der auf und die Ereig­nisse über­schla­gen sich: Der Wald ist näm­lich in Wahr­heit kein gewöhn­li­cher Forst, son­dern ein bun­tes Mär­chen­land vol­ler Feen, Baum­wich­tel und spre­chen­der Tiere. In der Mitte steht ein zucker­sü­ßes Knus­per­haus, in dem eigent­lich der dicke Scho­ko­la­den­kö­nig fried­lich über seine Unter­ta­nen wacht. Doch die mäch­tige Hexe Theo­dora hat den König mit Hilfe eines Ver­ges­sen­s­tranks jede Erin­ne­rung geraubt und noch schlim­mer – die ganze Mär­chen­welt droht für immer aus dem Gedächt­nis der Men­schen zu ver­schwin­den. Als auch noch Hän­sel ent­führt wird und Gefahr läuft, im Hexen­kes­sel zu lan­den, müs­sen Gre­tel und Gol­die sich sehr beei­len. Auf ihrem Weg zum Knus­per­haus müs­sen die bei­den durch den tie­fen Krö­ten­sumpf Bro­del­brühe, tref­fen auf einen sehr leben­di­gen Flie­gen­pilz und einen bösen Wolf, suchen Hilfe im Tal der Feen sowie bei einem äußerst zwie­lich­ti­gen Wich­tel und tre­ten am Ende mutig der Hexe selbst gegenüber.

Das dies­jäh­rige Weih­nacht­mär­chen bringt mit „Hän­sel und Gre­tel“ erneut eine freie Bear­bei­tung eines gro­ßen Mär­chen­klas­si­kers der Brü­der Grimm auf die Bühne – kind­ge­recht, zau­ber­haft und mit vie­len eigens kom­po­nier­ten Lie­dern erwacht ein phan­tas­ti­scher Zau­ber­wald auf der Bühne des Opern­hau­ses zum Leben.

Vorlesetag am kommenden Freitag

Auch in diesem Jahr unterstützt Kiels Oberbürgermeister Ulf Kämpfer den Bundesweiten Vorlesetag am Freitag, 17. November: Er liest in der Toni-Jensen-Schule in Neumühlen-Dietrichsdorf vor. Wer ebenfalls Lust hat, sich am Vorlesetag zu engagieren, kann sich unter www.vorlesetag.de anmelden.

Über diese Internetseite können sich Vorleserinnen und Vorleser, die einen Veranstaltungsort suchen, und Einrichtungen, die einen Vorleser benötigen, vernetzen. Außerdem finden Interessierte dort Tipps, wie sie eine Vorleseaktion am besten organisieren, sowie eine Übersicht der bereits angemeldeten Lesungen.

2016 haben die Wochenzeitung Die Zeit, die Stiftung Lesen und die Deutsche Bahn Stiftung das Ziel des Bundesweiten Vorlesetags formuliert: 15 Minuten tägliche Vorlesezeit für jedes Kind. Denn Studien zeigen: Kinder und Jugendliche, denen in ihrer frühen Kindheit regelmäßig vorgelesen wurde, entwickeln einen positiven Bezug zum Lesen. Sie greifen später mit mehr Freude zu Büchern, Zeitungen oder E-Books, lesen häufiger und intensiver und haben bessere Chancen auf einen erfolgreichen Bildungsweg. Wie wichtig es ist, schon Kleinkindern im Alter von null bis drei Jahren Geschichten zu erzählen, verdeutlicht auch die diesjährige Vorlesestudie der Initiatoren (www.stiftunglesen.de/vorlesestudie).

Auch in diesem Jahr gilt es, mit einem breiten gesellschaftlichen Bündnis und mehr als 100.000 Teilnehmern für die Bedeutung des Vorlesens zu werben. Neben zahlreichen engagierten Menschen in Kitas, Schulen und Bibliotheken lasen im vergangenen Jahr mehr als 1.000 Prominente und Politiker vor. Dabei waren in Kiel unter anderem Stadtpräsident Hans-Werner Tovar, Kulturdezernent Wolfgang Röttgers, Bildungsdezernentin Renate Treutel sowie NDR-Radioreporter Christian Wolf.

Stadträtin Treutel ist auch 2017 dabei. Sie liest am 17. November in einer Gaardener Kindertageseinrichtung auf Türkisch aus dem Buch „Der kleine Rabe“  vor

„Erstirundgang“ durch Gaarden

Um die zahlreichen Studienanfänger in Kiel willkommen zu heißen, lädt das städtische Wissenschaftsreferat gemeinsam mit den Büros für Stadtteilentwicklung die „Erstis“ am Sonnabend, 4. November, zu einer kostenlosen Führung durch Gaarden ein.

Der Stadtteil auf dem Ostufer punktet mit charmanten Altbauten und erschwinglichen Mieten. Er bietet darüber hinaus, was junge Menschen schätzen: Gaarden ist interkulturell und lebendig; manchmal chaotisch und laut, aber nie langweilig. Hier trifft internationales Ambiente auf kreative Subkultur.

Der Rundgang mit Lea Lükemeier und Jasmin Tarhouni von den Büros für Stadtteilentwicklung zeigt das Quartier in seiner ganzen Vielfalt. Zu der Tour gehören auch eine kurze Pause mit Tee und orientalischem Gebäck, ein „Überraschungsbeutel“ mit Gaarden-Infos und die neueste Street Art.

Treffpunkt für den rund zweistündigen Spaziergang ist um 13 Uhr an der Kaisertreppe des Kieler Hauptbahnhofs (Ausgang Wasserseite). Die Teilnahme am Rundgang ist kostenlos. Eine Anmeldung ist unter der Telefonnummer 0431/ 979 95341 oder per E-Mail an tarhouni@wirtschaft-gaarden.de erwünscht.

Weitere Informationen finden Interessierte im Internet unter www.wirtschaft-gaarden.de oder www.wissenschafftzukunft-kiel.de.

Der Deutsch-Holländische Stoffmarkt gastiert in Kiel

Am Freitag,13. Oktober, findet auf dem Kieler Rathausplatz von 10 bis 18 Uhr der Deutsch-Holländische Stoffmarkt statt. Auch dieses Mal ist der Nähmaschinenhersteller Elna mit einem Infostand vor Ort. Die Besucher haben die Möglichkeit sich ausführlich über die gesamte Produktpalette beraten zu lassen. Zudem erhält jeder die Chance eine wertvolle Nähmaschine, im Wert von ungefähr 250 Euro, der Schweizer Traditionsmarke zu gewinnen. Die Verlosung findet um 17 Uhr öffentlich am Stand von Elna statt.

Seit 2005 wird der Deutsch-Holländische Stoffmarkt bundesweit an über 45 Standorten und mittlerweile an über 80 Terminen im Jahr veranstaltet. Der Spezialmarkt rund um das Thema „Nähen“ wird sowohl in Innenstädten, als auch auf öffentlichen Plätzen oder Parkplätzen organisiert. Der Markt vereint eine Mischung aus traditionellen Elementen, wie Möbelstoffe aus Leder, Gardinenstoffe aus Samt, Taft, Seide oder Brokat und moderne Stoffe, wie zum Beispiel Baumwolle oder Wachstüchern. Auf dem Markt werden Stoffe aller Art vom Ballen verkauft. Darunter Modestoffe, aber auch Möbel-, Deko- und Gardinenstoffe. Das Sortiment wird durch Patchworkstoffe, Fellstoffe und Spezialstoffe ergänzt.

Wilhelm Tell feiert Premiere im Opernhaus

 Am Sonntag, 15. Oktober, feiert Rossinis „Wilhelm Tell“ um 17 Uhr im Kieler Opernhaus seine Premiere. Gioachino Rossini entwickelt in seiner für Paris entstandenen, wirklich „großen Oper“ ein Kaleidoskop von Liebe, Hass, Verwicklungen und Abhängigkeiten junger Liebender, gespiegelt von und in der Natur. Von den fünf Solocelli, mit denen die Ouvertüre beginnt, über den bekannten Marsch-Galopp, die zahlreichen
Chorszenen, Ensembles und Tänze bis hin zu dem großen Dankgebet am Ende der Oper beweist der Meister der italienischen Oper mit seiner letzten Oper, dass er auch das Metier der französischen „Grand Opera“ souverän beherrscht. Seit 90 Jahren war dieses Meisterwerk in Kiel nicht zu erleben, höchste Zeit für seine Wiederentdeckung.
Den Umstand, dass die Schweizer bei Rossini ihre Traditionen und Gebräuche als
geheimen Widerstand gegen die verhasste habsburgische Herrschaft pflegen, griff der Regisseur Fabio Ceresa auf und lässt in seiner Inszenierung die Unterdrückung von Kunst zum beherrschenden Bild der Tyrannei werden. Den Beherrschten wird ihre Kultur genommen und damit ihre [nationale] Identität. Also beginnen sie, mit ihren Mitteln zu kämpfen, der leise Widerstand wird zum realen Aufstand.
Die musikalische Leitung liegt in den Händen des ersten Kapellmeisters Daniel Carlberg. Die Titelrolle singt
Stefano Meo.
Inhalt
Eine Oper über den Befreiungskampf der Schweizer gegen die Herrschaft der Habsburger zu Beginn des 14. Jahrhunderts. Ein Werk über Patriotismus, Freiheitsdrang, Liebe zwischen vermeintlichen Gegnern und die Liebe eines Vaters. Wilhelm Tell, der sagenhafte Anführer der Aufständischen, wird gezwungen, seinem Sohn
einen Apfel vom Kopf zu schießen. Ein grausames Spiel, doch am Ende triumphieren das unterdrückte Volk und die Liebe über Grenzen hinweg.