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Kieler Männer erfolgreich beim Beach Volleyball 2013

Deutsche Hochschulmeisterschaften Beach Volleyball 2013
Kieler Männer erfolgreich – Olympiasieger zu Besuch in Schilksee

113 Teams aus 47 Hochschulen von Passau bis Flensburg, 216 Spiele auf acht Plätzen an drei Tagen bei guten äußeren Bedingen und toller Strandatmosphäre in Kiel-Schilksee. Die Deutschen Hochschulmeisterschaften (DHM) im Beach Volleyball, die in diesem Jahr wieder vom Sportzentrum der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) ausgerichtet wurden, waren in jeder Hinsicht ein Erfolg. Unterstützt wurde die Veranstaltung von der Landeshauptstadt Kiel und dem Schleswig-Holsteinischen Volleyball-Verband (SHVV). „Insgesamt verlief die DHM Beach Volleyball reibungslos. Wir konnten unseren Gästen beste Bedingungen bieten, so dass sie die einmalige Atmosphäre an einem richtigen ‚Beach’ in Schilksee rundum genießen konnten. Die Unterstützung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt und des SHVV waren außerordentlich gut. Ohne diese Unterstützung und die Mitarbeit von Sportstudierenden und Kollegen des Sportzentrums wäre all das nicht möglich gewesen“, zog Bernd Lange vom Sportzentrum der Universität eine positive Bilanz.

Sportlich lief bei den Männern für die Kieler Studierenden alles nach Plan. Im Finale standen sich mit Jenne Hinrichsen/Olaf Müller (Uni Kiel) und Bengt Sievers/Michel Bargmann (FH Kiel/Uni Kiel) zwei Teams gegenüber, die bestens mit den Bedingungen vor Ort vertraut waren. Nachdem das Team Sievers/Bargmann ohne Niederlage das Finale erreicht hatte, mussten Hinrichsen/Müller in der Verliererrunde einmal „nachsitzen“. Im Finale waren sie aber jederzeit „Herren der Lage“ und gewannen letztlich souverän in zwei Sätzen das Turnier. Den 3. Platz errangen im kleinen Finale Bevers/Gosmann (Uni Bochum) gegen Noack/Steinberg (HS München/Uni München). Bei den Frauen verteidigte Veronik Olszewska (Uni Hamburg) ihren Titel, in diesem Jahr allerdings mit Julia Laggner an ihrer Seite. Sie schlugen im Finale das Team Ruth Scheuven/Lea Gorzel (RWTH Aachen/TU Dortmund). Das kleine Finale um Platz 3 gewannen Dorandt/Rosenow (Uni Regensburg) gegen Emsermann/Preußer (DSHS Köln).

Ein Olympiasieger zum Anfassen: Jonas Reckermann besuchte Kiel und hielt im Regattahaus Schilksee einen Vortrag über das Thema Teambuilding. Copyright/Foto: Daniel R. Schmidt/CAU

Ein Olympiasieger zum Anfassen: Jonas Reckermann besuchte Kiel und hielt im Regattahaus Schilksee einen Vortrag über das Thema Teambuilding.
Copyright/Foto: Daniel R. Schmidt/CAU

Eine echte Herausforderung für das Team des SHVV, das für den sportlichen Teil verantwortlich zeichnete, war die große Meldezahl. Allein am ersten Spieltag mussten aus 21 Frauenteams und 39 Männerteams die jeweils acht freien Plätze in 94 Spielen für das 32-er Hauptfeld ermittelt werden. Diszipliniertes Verhalten der Teams und eine stringente Organisation waren notwendig, um das zu schaffen. Ebenso herausfordernd war die Organisation des Hauptfeldes mit insgesamt 64 Teams. In über 100 Spielen wurden die je acht Viertelfinalisten ermittelt, die am Abschlusstag die Sieger ausspielten.

Ein besonderes Highlight war nach Aussage von Bernd Lange der Besuch von Olympiasieger Jonas Reckermann: „Er nahm sich nicht nur die Zeit, sich Spiele anzusehen und Interviews zu geben, sondern gab in einem launigen Vortrag mit Fragerunde über zwei Stunden Einblick in das Thema Teambildung im Beach-Volleyball. Natürlich am konkreten Beispiel des Teams Brink/Reckermann mit dem erfolgreichen Ende in London.“ Gut 130 Zuhörerinnen und Zuhörer hatten sich dazu im Regattahaus des Olympiazentrums eingefunden und neugierig den Schilderungen des Topathleten gelauscht.

Die Ergebnisse im Einzelnen:
www.sportzentrum.uni-kiel.de/de/veranstaltungen-1/dhm-beach-volleyball%202009

Holt der THW Kiel Domagoj Duvnjak?

Seit bereits sechs Monaten läuft der Vertragspoker zwischen dem kroatischen Superstar Domagoj Duvnjak und seinem derzeitigen Verein HSV Handball, und noch immer scheint kein Ende in Sicht. Mittlerweile reiht sich auch der THW Kiel in die Reihe der Interessenten ein.

Die HSV-Fans stellen sich mittlerweile die bange Frage, wann Duvnjak nun endlich verlängern will. Bereits beim letzten Saison-Heimspiel gegen Lemgo haben sie lautstark verdeutlicht, dass sie den Handballer noch weiter in ihrem Verein sehen wollen. Vor dem Spiel wurde der 24jährige Kroate zum besten Spieler der Saison ausgezeichnet, was einen minutenlangen Applaus sowie Standing Ovations nach sich zog und für Rührung beim Handballer sorgte.

Aber trotz dieser Tatsache könnte es ihn dennoch zum Dauerrivalen THW Kiel ziehen, denn er bestätigte das Interesse aus der Bundesliga, dessen einziger Kandidat der THW ist. Der THW-Trainer Gislasson gab gegenüber den Kieler Nachrichten zu, dass er seinen Job nicht korrekt abliefern würde, wenn er sich nicht für den kroatischen Star interessieren täte. Denn immerhin handelt es sich hierbei um den besten Spieler der Welt, dessen Marktwert durch die Champions-League-Endrunde noch weiter angestiegen ist.

Dennoch wird Duvnjak im Sommer nicht wechseln, sondern definitiv bis zum Vertragsende im Jahr 2014 beim HSV bleiben. Dies würde dem polnischen Club Kielce entgegenkommen, der den Spieler ohne Ablöse übernehmen will. Dabei wird mit hohem Gehalt sowie steuerlichen Vorteilen geworben. Ebenso ist das Interesse des Scheich-Clubs Paris HB groß.

Duvnjak will sich in den nächsten Tagen entscheiden, was auch dem HSV-Präsidenten entgegenkommt, denn bis Ende Juni soll die Entscheidung stehen. Zur Zeit hält sich die Mannschaft auf Mallorca auf, dort soll ein neuer Versuch gestartet werden, den Superstar zu halten.

Holstein Kiel – Kommt Holger Stanislawski?

Dem grenzenlosen Jubel folgt die akribische Arbeit: Kaum hatte der Fußballverein Holstein Kiel den direkten Aufstieg in die 3. Liga geschafft, verkündete der Erfolgscoach Thorsten Gutzeit seinen sofortigen Rücktritt. Unter den aktuell gehandelten Trainern befinden sich jedoch einige prominente Namen.

Mit bescheidenen Mitteln
Der frischgebackene Drittligist kann bei der Suche nach einem neuen Übungsleiter aber weder auf eine prall gefüllte Kasse noch auf eine gesteigerte sportliche Perspektive zurückblicken. Dazu fehlen den Störchen schlichtweg die Mittel. Dennoch werden rund um das Vereinsheim mit dem ehemaligen Bremer U23-Trainer Thomas Wolter sowie Lorenz-Günther Köstner einige bekannte Kandidaten gehandelt. Letztgenannter hatte den VfL Wolfsburg nicht nur in der Bundesliga, sondern sogar in der Championsleague betreut, verfügt also über die nötige Erfahrung für die langfristige Aufgabe in Kiel.

Kommt Holger Stanislawski?
Die favorisierte Option stellen aber weder Wolter noch Köstner dar. Wie bekannt wurde, soll sich mit Holger Stanislawski ein weiterer routinierter Coach in der Verlosung befinden. Der 43-Jährige hatte erst vor wenigen Wochen seinen Rücktritt beim 1. FC Köln verkündet und war zuvor bei der TSG Hoffenheim sowie dem FC St. Pauli tätig. Stanislawski verfügt über eine lange Vita als Trainer und Spieler. Jetzt zieht es ihn zurück in den Norden – eventuell auch zu Holstein Kiel, wo er den Aufbau des Kaders vorantreiben soll.