Feier das Leben! Gegen den Krebs. Für das Leben.

Am 7. November wird im Hotel Maritim in der Backbord Bar ordentlich gefeiert. Und das auch noch für einen guten Zweck.
Das Team der diva hat mit der Unterstützung von Radio NORA, der Maritim Backbord Bar und der Band Heinrich von Handzahm etwas Tolles organisiert: Eine Benefizparty zugunsten der Schleswig-Holsteinischen Krebsgesellschaft e.V.. Der gesamte Eintrittserlös und 1 Euro pro Bier gehen an den Verein. Ab 20 Uhr steigt die Party mit ordentlicher Tanzmusik und Live-Band. Hingehen! Feiern! Gutes tun!

Tickets gibt es für 8 Euro an der Abendkasse und im Vorverkauf am Ticketshop der Kundenhalle der Kieler Nachrichten oder unter 0431 903669.
Die Karten sind auf 300 Stück begrenzt.

Armbänder gegen den Krebs

Zusätzlich zur Party hat das diva-Team auch noch eine tolle Aktion ins Leben gerufen: Grüne Armbändchen mit dem Slogan „Gegen den Krebs. Für das Leben“. Ein Armband kostet 1 Euro, der gesamte Erlös geht an die Schleswig-Holsteinische Krebsgesellschaft und ist an folgenden Verkaufsstellen zu bekommen:

Kieler Nachrichten, Kundenhalle
Frisierstube, Exerzierplatz 7
Metro Kino, Holtenauer Straße
Meridian Spa, Sophienblatt
Pumpe, Haßstraße
Unverpackt, Holtenauer Straße 85, Eingang Waitzstraße
Küstenmädchen, Holtenauer Straße  29
HN Autodienst, Friedrichsort, Redderkoppel (ab 6.10.)
Courtside, Timmerberg 35
4Fun Fitness, Kronshagener Weg 97 und Eichkoppel Gettorf
CITTI-PARK Kiel, Infostand
Die Komödianten, Wilhelminenstraße 43
Körperzeit, Sophienblatt 46
Kiel-Marketing, Andreas-Gayk-Str. 31 B (Neues Rathaus)
Ostsee Apotheke, Feldstraße 111/113
Städtisches Krankenhaus
Und in Förde Sparkasse Filialen in Eutin, Plön, Kiel Suchsdorf, Kiel Querpassage Sophienhof

Warleberger Hof ©Matthias Friedemann

Fördegalerie: Abendführung im Stadt- und Schifffahrtsmuseum

Warleberger Hof ©Matthias Friedemann

Warleberger Hof ©Matthias Friedemann

Noch bis zum 21. Oktober zeigt das Kieler Stadt- und Schifffahrtsmuseum eine ganz besondere Austellung: „Fördegalerie“ heißt sie und zeigt Bilder namhafter und weniger bekannter Künstler, die Landschaftsgemälde und Stadtansichten rund um Kiel geschaffen haben.

Eine gute Gelegenheit, die bald zu Ende gehende Ausstellung „Fördegalerie“ im Stadt- und Schifffahrtsmuseum anzusehen, bietet die Abendführung mit den beiden Kuratorinnen Dr. Doris Tillmann und Dr. Telse Wolf-Timm am Donnerstag, 9. Oktober.

Wandel der Stadt und Fördelandschaft

Quer durch die Epochen zeigt die Ausstellung Werke verschiedenster Künstler: Von Malern der Romantik, die das bewaldete Fördeufer als Motiv entdeckten über Bilder von vor dem Ersten Weltkrieg bis hin zu Nachkriegsdarstellungen des Wiederaufbaus und zum kritischen Blick der Neuen Realisten. Ein eindrucksvoller Einblick in den Wandel der Stadt und der Fördelandschaft der letzten 150 Jahre!

Weitere Informationen zur Abendführung

Im Mittelpunkt der Abendführung stehen die Werke bedeutender Marine- und Landschaftsmaler wie Hans Olde, Fritz Stoltenberg, Carl Saltzmann oder Harald Duwe.
Gestartet wird der Rundgang im Warleberger Hof und endet dann in der Anfang des Jahres frisch und aufwendig sanierten Fischhalle.
Treffpunkt für die Begleitveranstaltung zur Ausstellung „Fördegalerie“ ist um 19 Uhr am Warleberger Hof, Dänische Straße 19.
Die Führung endet um 21 Uhr in der Fischhalle, Wall 65.
Die Kosten für die Teilnahme betragen 4 Euro.

Kiels längste Nacht: Jede Menge Live-Musik, tolle Atmosphäre und der Bachelor

Am 25. Oktober heißt es wieder: Eine Stunde länger feiern! Im Sophienhof steigt Kiels Kult-Event „Kiels längste Nacht“. Bereits zum 26. Mal verwandelt sich der Sophienhof und der Rest des Centers ab 20.45 Uhr in eine große Partymeile.

Gesamtes Shoppingcenter in Gala-Atmosphäre

Große Lichtershow, aufwendige Deko und buntes Programm lockten in den letzten Jahren tausende Besucher an. Und die zusätzliche Stunde der Zeitumstellung werden die Kieler und Nicht-Kieler auch dieses Mal zum Feiern nutzen.
Und auch in diesem Jahr gibt es ordentlich Programm: Auf sechs Bühnen sorgen Künstler wie MARQUESS, CASCADA, Soul Kitchen, Tiffany und Mas Que Nada für Stimmung. Und die DJ-Auswahl verspricht dieses Mal ein Hinhörer und -gucker zu werden.

Der Bachelor

Er sieht nicht nur gut aus und ist berühmt, er kann auch auflegen: Paul Janke, der RTL-Bachelor aus dem Jahr 2012, wird in diesem Jahr als DJ für Tanzstimmung sorgen und steht für Fotos und Autogramme bereit. Außerdem gibt es noch bis zum 1.Oktober um 23.59 Uhr 3×2 Tickets für die Veranstaltung und ein Meet & Greet mit Paul Janke zu gewinnen. Näheres dazu auf www.facebook.com/sophienhof .

Der Kartenvorverkauf hat bereits begonnen. Tickets gibt es im EG des Sophienhof oder online unter www.sophienhof.de .

Das Programm

Haupt-Bühne

20:45 Uhr Tiffany
21:35 Uhr Soul Kitchen
22:25 Uhr STARGAST: MARQUESS
23:25 Uhr Tiffany
00:15 Uhr STARGAST: CASCADA
01:05 Uhr Soul Kitchen
01:55 Uhr Tiffany
02:45 Uhr Soul Kitchen
03:35-04:00 Uhr Tiffany

Side-Bühne

21:00 Uhr Mas Que Nada
21:45 Uhr DJ Paul Janke (Bachelor)
22:30 Uhr Mas Que Nada
23:15 Uhr DJ Paul Janke (Bachelor)
24:00 Uhr Mas Que Nada
00:45 Uhr DJ Kai Schwarz / Paul Janke (Bachelor) für Fotos u. Autogramme
01:30 Uhr Mas Que Nada
02:15-04:00 Uhr DJ Kai Schwarz / Paul Janke (Bachelor) für Fotos u. Autogramme

Herzog-Friedrich-Brücke/Übergang zu Karstadt: DJ Sascha

Quer Passage: DJ M@nolito

Holstentörn:

20:30 Uhr Ixi & Die Sugardaddies
21:15 Uhr Tin Lizzy
22:00 Uhr Electric Light Orchestra Classics
22:45 Uhr Tin Lizzy
23:30 Uhr Electric Light Orchestra Classics
00:15 Uhr Tin Lizzy
01:00 Uhr Ixi & Die Sugardaddies
01:45 Uhr Tin Lizzy

Dance Floor:
20:30 Uhr DJFlow und Thomas Bedy Beth

Lounge Ziegelteich:
20:30 Uhr Randy unplugged

„Romeo & Julia“ übertreffen in Kiel alle Erwartungen

Es war auf vielen Ebenen eine gewagte Idee: Das Sommermusical „Romeo & Julia“. Die gerade erst vor zwei Jahren eingeführte Veranstaltung der „Sommeroper“ wurde nicht nur durch ein anderes Genre ersetzt, sondern auch noch an einen anderen Standort verlegt. Anstatt mitten in der Kieler Innenstadt fand das diesjährige Sommerereignis der Bühnen Kiel direkt an der Förde auf dem Ostufer der Stadt statt. Außerdem wurden mit Peter Plate und Ulf Leo Sommer zwei Musiker aus dem Pop-Bereich („Rosenstolz“) verpflichtet, die Textfassungen und Übersetzungen von Daniel Karasek und Kerstin Daiber zu vertonen. Der Vorstand des Kieler Theaters hat viel gewagt – und viel gewonnen.

Den Erfolg konnte man bereits erahnen, als bereits im März, wenige Wochen nach Vorverkaufsbeginn, alle Vorstellungen als ausverkauft gemeldet wurden. Eine nachträgliche Zusatzvorstellung war bereits nach nur 45 Minuten voll ausgebucht. Die Weltpremiere am 16. August wurde nicht nur vor ausverkauftem Haus, sondern auch an mehreren Stellen in der Stadt frenetisch bejubelt. Dank wetterfester Videoleinwände summieren sich die 9500 Premierenbesucher gemeinsam mit denen, die an den drei Standorten Bootshafen (2.500 Zuschauer), Vinetaplatz (1.500 Zuschauer) und Blücherplatz (3.500 Zuschauer) den Liveübertragungen lauschten, auf stolze 17.000 Zuschauer am ersten Abend.

Die Berichterstattung erfolgte nicht nur im lokalen Rahmen, sondern überregional durch alle bekannten Medien und sichert der Stadt Kiel nun sicherlich einen festen Platz im sommerlichen Kulturkalender der Republik. Auch finanziell wurde das Risiko belohnt. Eintritts- und Sponsorengelder erbrachten die stolze Summe von 520.000 Euro. Nach Abzug aller Kosten werden die Überschüsse in die laufende Spielzeit der Kieler Bühnen investiert. Trotz teilweise sehr launenhaften Wetterverhältnissen haben die hervorragenden und zu Recht gelobten Darsteller und alle fleißigen und unermüdlichen Mitarbeiter des Theaters Kiel gezeigt, welche kulturellen Events in Kiel möglich sind, wenn Stadt und Industrie gemeinsam Projekte auf die Beine stellen. Den Bürgern ist zu wünschen, dass solch eine Anstrengung auch für das Jahr 2015 wieder angestrebt wird.

Kieler Kultursommer lockt mit vielfältigem Programm Im Juli und August

Auch nach der Kieler Woche kommt in Kiel im Juli und August sicherlich keine Langeweile auf. Ob Konzerte, Vorträge, Stadtrundgänge, Lesungen, Ausstellungen oder Theateraufführungen – der 15. Kieler Kultursommer ist bunt und vielfältig und hat für jeden Geschmack etwas parat. Viele Veranstaltungen finden im Freien statt, oft am Wasser und sind für die gesamte Familie geeignet. Insgesamt beteiligen sich 52 Veranstalter mit 365 Angeboten. Dazu kommen 20 Ausstellungen und 123 Programmpunkte für Kinder. Am Ende des Kultursommers stehen traditionell besondere Ausstellungen, Musik und Aktionen zum Staunen und Mitmachen auf dem Programm: Die Ausstellungshäuser laden wieder ein zur Kieler Museumsnacht (29. August).

Das Plakat zur Veranstaltung (Bild: Theater Kiel).

Das Plakat zur Veranstaltung (Bild: Theater Kiel).

Zu den Höhepunkten des 15. Kieler Kultursommers gehört das schon jetzt ausverkaufe Open-Air-Musical „Romeo & Julia“. Nach zwei erfolgreichen Jahren der Sommer-Opern mit „Der Troubadour“ und „Tosca“ zieht das Theater Kiel dieses Mal auf den Seefischmarkt und damit direkt an die Förde. Wer keine Karten für die Weltpremiere des Musicals ergattern konnte, hat die Möglichkeit, die Premiere des Stückes in einer Live-Übertragung auf der schwimmenden Bühne im Bootshafen, auf dem Vinetaplatz oder auf dem Blücherplatz zu sehen.

Ebenfalls Ausrufezeichen im Veranstaltungskalender sind das Riesenpicknick für alle Weißgekleideten bei der Holtenauer White Night, das Literaturfest im Alten Botanischen Garten und das Festival am kleinen Strand in Friedrichsort. Aber auch ansonsten hat der Kultursommer musikalisch viel zu bieten: von Jazz, Pop oder Folk im Statt-Café und dem KulturForum bis hin zu Glockenkonzerten im Kieler Kloster und Klassik in der St. Nikolaikirche. Im Mediendom der Fachhochschule gehen Kinder und Erwachsene auf Reisen durch die unendlichen Weiten der Sternenwelt.

Wieder mit dabei sind so beliebte Kultursommer-Veranstaltungen wie die Fahrten mit der MS Stadt Kiel und dem Museumsdampfschiff Bussard und das Freilichttheater „Der kleine Prinz“ im Innenhof des Rathauses (Premiere: 11. Juli). Altbekanntes in der Landeshauptstadt neu entdecken können Besucherinnen und Besucher bei den geführten Rundgängen durch einzelne Stadtteile. In der Wik stehen die Marinegeschichte und geniale Ingenieurleistungen im Mittelpunkt der gemeinsamen Erkundungstour. Bei Wanderungen am Strand dreht sich dagegen alles um Wissenswertes über die Eiszeit, Steine und das Meer.

Auch musikalisch hat der Kultursommer wieder viel zu bieten: Das 15. Duckstein-Festival an der Hörn (15. bis 24. August), der beliebte Kieler Bootshafensommer (16. August), das 6. Kieler Brückenfestival an der Hörnbrücke (10. bis 12. Juli) und das Förde Festival in Laboe (22. und 23. August) sorgen für beste Stimmung an der Förde. Im Rahmen des Schleswig-Holstein Musik Festivals (5. Juli bis 31. August) ist Elton John mit seinen Greatest Hits in der Sparkassen-Arena zu Gast (12. Juli).

Logo_Kultursommer_neu RGBEin abwechslungsreiches Theaterprogramm hält der 15. Kultursommer ebenfalls parat. „So ein Theater“ heißt es vom 18. Juli an in der Theateraula des RBZ Wirtschaft am Ravensberg. Das Theater am Werftpark präsentiert in diesem Jahr „includo“, das erste inklusive Theaterfestival in Kiel mit Aufführungen, Workshops und Diskussionen (28. bis 31. August). Der Niederdeutsche Bühnenbund präsentiert ernste und heitere Stücke beim 23. Niederdeutschen Theatertreffen im Freilichtmuseum Molfsee (22. bis 27. August).

Neu im Programm des Kieler Kultursommers sind die Wissenschaftsspaziergänge, die Interessierten vom 3. Juli an immer donnerstags die Fachhochschule Kiel, die Deutsche Zentralbibliothek für Wirtschaftswissenschaften oder die Muthesius Kunsthochschule näher bringen. Auch im Geomar Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung, in der Christian-Albrechts- Universität zu Kiel und im Universitätsklinikum Schleswig-Holstein sind Blicke hinter die Kulissen möglich.

Beim Kultursommer gibt es auch ein vielfältiges Angebot für Kinder: Jeden Mittwoch im Juli und August beginnt um 15 Uhr die Vorlesestunde in einem alten Boot am Falckensteiner Strand. Im Mediendom können Kinder „Kaluoka’hina – das Zauberriff“, das Abenteuer von Sägefisch Jake und seinem Freund Shorty, erleben (4. Juli). Und im Stadt- und Schifffahrtsmuseum in der Fischhalle können kleine Besucherinnen und Besucher entdecken, wie man ein Schiff navigiert (6. Juli und 3. August).

Das Amt für Kultur und Weiterbildung hat alle Veranstaltungen im Juli und August für den Kultursommer zusammengetragen. Das gesamte Programm ist in der Sonderausgabe des „Stadtlotsen“ von Kiel-Marketing veröffentlicht. Die Broschüre liegt in den beiden Kieler Rathäusern, bei der Tourist-Information im Neuen Rathaus, Andreas-Gayk-Straße 31, in Gaststätten, Hotels und vielen anderen Einrichtungen kostenlos zum Mitnehmen aus. Weitere Informationen und das gesamte Programm des 15. Kieler Kultursommers finden Interessierte außerdem im Internat unter www.kultursommer-kiel.de.

Kieler Kleingartenkonzept: Mitarbeit der Bürger ist gefragt

In Kiel haben Kleingärten seit 1830 eine Tradition. Heute gibt es in Kiel mehr als 10.000 Parzellen auf einer Fläche von rund 500 Hektar. Damit Kleingärten auch in Zukunft ein wichtiger Teil der Naherholung und Selbstversorgung für die Kielerinnen und Kieler sein können, hat die Ratsversammlung die Aufstellung eines Konzeptes zur Entwicklung der Kleingärten beschlossen.

Am Mittwoch, 30. April, präsentierte Bürgermeister Peter Todeskino gemeinsam mit Maria Julius (TGP – Trüper Gondesen Partner Landschaftsarchitekten, Lübeck) und Dr. Ute Fischer-Gäde (Dr. Fischer Kommunikation, Rostock) die Aufgabenstellung dieses Kleingartenentwicklungskonzepts, die Vorgehensweise und die Pläne für die Bürgerbeteiligung. Weitere Gesprächspartner waren Werner Müller (Vorsitzender Kreisverband der Kleingärtner e.V.) und Florian Gosmann (Leiter Stadtplanungsamt).

Die Landeshauptstadt Kiel hat die Büros TGP – Trüper Gondesen Partner Landschaftsarchitekten (Lübeck) und Dr. Fischer Kommunikation (Rostock) damit beauftragt, unter Beteiligung der Öffentlichkeit ein Gutachten zu erstellen, das Vorschläge zur Weiterentwicklung der Kleingartenflächen in Bezug auf deren Qualität sowie die Wünsche und Forderungen der Pächter und Bürger für die Zukunft mit einbezieht. So soll geprüft werden, ob die Anlagen in Qualität, Quantität, Lage und Anordnung weiterhin den Ansprüchen der heutigen Stadt und deren Bewohnern entspricht.

Kleingärten mit Zukunft

Im Laufe der vergangenen Jahrzehnte hat sich der Schwerpunkt der Kleingartennutzung von der Nahrungsmittelproduktion hin zur Erholung und der kreativen Freizeitgestaltung entwickelt. Das Gutachten soll die Datengrundlagen für alle städtischen Kleingärten aktualisieren. Darauf aufbauend sollen Leitlinien und ein umfassendes Kleingartenentwicklungskonzept mit Vorschlägen zur Weiterentwicklung der Kleingartenflächen erarbeitet werden. Auch neue Bedürfnisse und aktuelle Ideen zum Gärtnern in der Stadt werden einbezogen.

Nach ersten Gesprächen innerhalb der Stadtverwaltung, mit dem Kleingartenverband und den Vorständen der Kleingartenvereine beginnt jetzt die Bestandsaufnahme in den Kleingartenanlagen. Seit Dienstag, 22. April, sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Planungsbüros TGP in den Kleingartenanlagen unterwegs, um das Gelände zu erfassen. Zwei Teams werden bis Sommer die Parzellennummern aktualisieren sowie die Nutzung der Gärten und wertvolle Baumbestände erfassen. Aktuell unterstützen die Vereine die Arbeiten bereits durch das Beantworten von Fragebögen zu Mitgliederzahl, Alter der Koppeln oder gemeinsamen Aktivitäten im Verein. Nach der Analyse werden die Ergebnisse voraussichtlich im Herbst/Winter 2014 vorgestellt und in diesem Zusammenhang in eine Datenbank eingegeben werden, die sowohl für die städtische Verwaltung als auch für den Kleingartenverband nutzbar ist.

Im Frühjahr und Sommer 2015 ist die Erarbeitung und Diskussion erster Ideen für die weitere Entwicklung geplant, auf deren Basis dann das Kleingartenentwicklungskonzept ausformuliert werden soll. Diese vorläufigen Leitlinien werden anschließend erneut mit Verwaltung, Kleingärtnerinnen und Kleingärtnern sowie Anwohnerinnen und Anwohnern und der Öffentlichkeit verhandelt.

Im Frühjahr 2016 soll das Kleingartenentwicklungskonzept fertig sein und von der Ratsversammlung als Leitlinie städtischen Handelns verabschiedet werden.

Kielerinnen und Kieler sind zum Mitmachen aufgerufen

Um möglichst viele Kielerinnen und Kieler zur Mitwirkung am Kleingartenentwicklungskonzept zu bewegen, werden während der gesamten Projektzeit verschiedene Möglichkeiten der Beteiligung angeboten. Unter anderem sind sogenannte Gartentischgespräche vorgesehen. In lockerer Atmosphäre können den Planerinnen und Planern Fragen gestellt und Wünsche und Probleme angesprochen werden. Gleichzeitig wird über die weiteren Schritte zum Kleingartenentwicklungskonzept informiert.

Die Termine:

Freitag, 23. Mai

11 Uhr: Vereinsheim Kleingärtnerverein Neumühlen-Dietrichsdorf e.V., Kätnersredder 42
14 Uhr: Kleingärtnerverein Kiel-Werftpark e.V., im Garten von Gert Kussin, Rosenberg Nr. 1290
17 Uhr: Vereinsheim Kleingärtnerverein Pries-Friedrichsort e.V.,
Grüffkamp 111a

Sonnabend, 24. Mai

10 Uhr: Vereinsheim Kleingärtnerverein Kiel-Gaarden-Süd e.V.,
Segeberger Landstraße 2d

Sonntag, 15. Juni

10 Uhr: Vereinsheim Kleingärtnerverein Kiel e.V.,
Kronshagener Weg 97
15 Uhr: Vereinsheim Kleingärtnerverein Kiel-Schusterkrug e.V.,
Diekmissen 19

Alle Kleingärtnerinnen und Kleingärtner sowie interessierte Anwohnerinnen und Anwohner sind herzlich zu den Gartentischgesprächen eingeladen.

An den Sonnabenden 14. Juni und 5. Juli werden außerdem für alle Interessierte sogenannte „Talk Walks“ angeboten. Während der beiden geführten Spaziergänge sprechen Gartenfreundinnen und Gartenfreunde über die Freuden, aber auch über die Probleme, die eine eigene Kleingartenparzelle mit sich bringt. Außerdem wird bei den öffentlichen Rundgängen unter anderem die Bedeutung der Kleingartengebiete für das Stadtklima und als Lebensraum der Stadtnatur Thema sein. Gestaltet und moderiert werden die Spaziergänge von dem Spaziergangsforscher Bertram Weisshaar, der durch Kleingartenbesuche in verschiedenen deutschen Städten zahlreiche Kleingartenkonzepte kennen gelernt hat.

Auch in der Phase der Zielformulierung und des Konzeptentwurfs im Frühjahr und Herbst 2015 wird den Kielerinnen und Kielern die Möglichkeit geboten, sich über den Verlauf des Projekts zu informieren. Bei öffentlichen Sammelveranstaltungen für die Ortsbeiräte können Verwaltung, Planung und Öffentlichkeit gemeinsam konkrete Themen diskutieren und Argumente austauschen.

Mitplanen und Mitreden sind wichtige Bausteine bei der Erarbeitung des Kleingartenentwicklungskonzepts der Landeshauptstadt Kiel. Daher wird die Öffentlichkeitsarbeit im Laufe des Projekts durch eine Ideenwerkstatt ergänzt. Zudem ist eine Vortragsveranstaltung über das urbane Gartenwesen geplant.

Planungsschritte, anstehende Termine und weitere Informationen zum Kleingartenentwicklungskonzept finden Interessierte im Internet unter www.kiel.de/kleingarten.

Flohmarkt und Geranien rund um den Kieler Rathausturm

Der Frühling bringt die Menschen ins Freie. Eine schöne Gelegenheit für einen Stadtbummel bietet der große Flohmarkt in der Innenstadt. Im Bereich Fleethörn, Holstenstraße, Holstenplatz und Bootshafen offerieren Händlerinnen und Händler am Sonntag, 4. Mai, ihre Waren. Ergänzt wird das Angebot durch den Geranienmarkt auf dem Rathausplatz. Dieser gibt allen Pflanzenliebhaberinnen und Pflanzenliebhabern die Möglichkeit, ihre Balkone und Gärten an die Jahreszeit anzupassen.

Für die Händlerinnen und Händler gilt es auf dem Flohmarkt einiges zu beachten: Platzmarkierungen dürfen erst aRathausturmm Sonnabend, 3. Mai, ab 22 Uhr angebracht werden. Markiert werden darf nur auf dem Boden mit weißer Tafelkreide und in einem Abstand von einem Meter zur Hauswand. Der Aufbau beginnt am Flohmarkttag um 4 Uhr und die Markierungen verfallen um 5 Uhr. Die Händlerinnen und Händler müssen am Flohmarkttag die Markierungen bis 12 Uhr entfernt haben, da sonst Kosten für eine Fremdreinigung entstehen.

Die Standgebühr beträgt je angefangenen Meter fünf Euro. Vom Verkauf ausgeschlossen sind Lebensmittel, Pflanzen, lebende Tiere, Waffen im Sinne des Waffenrechts, pornografisches Material, NS-Artikel und Neuwaren.

Der Sozialladen „Obolus“ baut nahe der Sparkassen-Arena am Europaplatz einen Infostand auf. Sachspenden und auch unverkaufte gut erhaltene Waren der Flohmarkthändler können von 12 bis 15 Uhr im Obolus-Sozialladen in der Lerchenstraße 19a (hinter dem Sophienhof, zwischen Hopfenstraße und Königsweg) abgegeben werden. Ziel dieser Aktion ist es, wirtschaftlich benachteiligte Familien zu unterstützen.

Ebenfalls im Mai ist der Spezialmarkt für Kindersachen und Spielzeug. Dieser findet am Sonntag, 18. Mai, auf dem Holstenplatz statt. Der nächste große Flohmarkt unterm Rathausturm ist dann wieder am Sonntag, 1. Juni.

Alle Informationen zum Flohmarkt und Geranienmarkt

  • Sonntag, 4. Mai
  • 8-16 Uhr
  • Rathausplatz, Fleethörn, Holstenstraße, Holstenplatz, Bootshafen