Individualsport

Individuell Sport treiben in Kiel

Wer sich nicht mit den Öffnungszeiten des Sportvereins oder den Trainingszeiten der Handballmannschaft einschränken will, hat in Kiel tolle Möglichkeiten, individuell Sport zu treiben.

Wassersport

Wer über kein eigenes Segelboot verfügt, kann die Fahrt auf der Förde einfach buchen. Gesegelte Stadtrundfahrten, Schnuppertörns oder die Regattabegleitfahrt zur Kieler Woche bucht man bei der Kiel Tourist Info oder Kiel Sailing City.

Windsurfing und Kitesurfing sind zwei große Themen für Wassersportler. Kitesurfing wird in erster Linie in Laboe betrieben, wo die Förde auf das offene Meer trifft. Bei Surfers Paradise ist es möglich, Kurse zu belegen – auch fürs Windsurfen, Segeln und Tauchen. Die beliebtesten Windsurf-Spots sind Schwedeneck, Eckernförde, Strande, der Falckensteiner Strand, Heidkate oder Kitzeberg.

Die Förde wird jedoch auch von handbetriebenen Sportlern befahren. Ruderer, Kanuten oder Kanu-Polo-Spieler kommen ebenfalls auf ihre Kosten. Der Ruderverband Schleswig-Holstein bietet wichtige Informationen über die Kieler Förde für Wassersportler.

Laufen, Skaten, Radfahren

Stadt, Leichtathletikverband Kiel und die Mitgliedsvereine haben Laufrouten zusammengestellt, die abseits befahrener Straßen liegen und landschaftlich reizvoll sind – und stellt daher eine große Anzahl interessanter Joggingrouten in Kiel im Internet zur Verfügung. Das Kartenmaterial kann man sich dort ausdrucken.

Inlineskating ist ebenfalls eine sportliche Fortbewegungsart, die sich seit den späten 90er-Jahren durchgesetzt hat. Direkt an der Förde gibt es die Möglichkeit, die Kiellinie entlang zu fahren und vorbei an Kreuzfahrern, Seehundbecken, Regierungsbehörden und Tatort-Drehorten bis hin zur Tirpitzmole – vielleicht wartet ja das Segelschulschiff „Gorch Fock“ auf die Sportwilligen? Wer gern in der Gruppe skatet, trifft sich in den Sommermonaten regelmäßig mittwochabends zur Kieler Blade Night. Auf eigene Gefahr, aber im moderaten Tempo zieht regelmäßig eine große Gruppe skateinteressierter Amateure und auch Anfänger durch die Kieler Strassen. Aber Achtung: Kiel ist hügeliger, als man von Norddeutschland denken mag 🙂

Nicht nur Neu-Kieler können bei Radtouren durch die Stadt neue Ecken entdecken. Die Landeshauptstadt hat zahlreiche Rad-Strecken zusammengestellt, die sich ebenfalls im Internet herunterladen lassen (Radtouren in Kiel), alternativ kann man sie im „Umsteiger„, der Servicestation und Radzentrale am Bahnhof erhalten. Besonderheiten sind dabei zum Beispiel die „Tatort-Radtour“ oder unterschiedliche Fahrrad-Ralleys. Wer nicht allein fahren mag, kann sich geführten Touren anschließen, wie zum Beispiel der Neubürger-Fahrradtour.

Besonderes Highlight in Kiel sind die zwei öffentlichen Luftpumpen in der Kieler Innenstadt, die Luft für platte Fahrradreifen spenden. Die einfach zu bedienenden Pumpen stehen rund um die Uhr zur Verfügung und sind am Neuen Rathaus, Ecke Andreas-Gayk-Straße/Stresemannplatz sowie an der Westseite der Hörnbrücke zu finden.

Die Pumpen wurden im Rahmen des Förderprojektes „Radeln ohne Grenzen“ angeschafft. Das Projekt mit den Teilnehmerstädten Kiel, Flensburg, Kolding, Svendborg, Esbjerg und Middelfart läuft über drei Jahre und ist vom INTERREG-4A-Programm Syddanmark-Schleswig-K.E.R.N. mit Mitteln aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung mitfinanziert.

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